Schlafen, Essen, Arbeit, Training, Freunde, Familie: Viele Dinge wollen unter einen Hut gebracht werden, und das ist manchmal gar nicht so leicht. Wie es gelingt, eine Struktur zu finden, und wieso es wichtig ist, den Trainingsplan an die Lebensumstände anzupassen – und nicht andersherum.

Was kannst du in 168 Stunden alles erledigen? So viel Zeit steht dir in einer Woche zur Verfügung. Idealerweise entfallen 56 davon auf nächtlichen Schlaf und 45 Stunden bist du (pauschal gesagt) beruflich eingespannt. Bleiben 67 Stunden übrig, die du nutzen kannst – wofür auch immer. Klingt ganz schön viel, oder? Vor allem in Anbetracht dessen, dass man als Triathletin oder Triathlet manchmal am liebsten jede freie Minute mit Training oder mit Gedanken daran verbringen würde. Ganz so einfach ist es leider nicht, in die Kalkulation müssen noch andere Aspekte einbezogen werden. Und das sollten sie auch, wenn es darum geht, ein realistisches Trainingsziel für die nächste Saison zu definieren, deren Vorbereitungsbeginn bereits vor der Tür steht. Es gilt, den Trainingsplan an das persönliche Zeitbudget anzupassen und dabei ehrlich zu sich selbst zu sein. Wir nehmen dich mit auf diesen Weg, damit du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst und motiviert bleibst.
Bestandsaufnahme
Bevor du dir Gedanken machst, an welchen Wettkampf du dich wagen möchtest, solltest du dir einen Überblick darüber verschaffen, wie sich dein Alltag momentan gestaltet. So kannst du herausfinden, was sich bewährt hat, wo du selbst etwas verändern möchtest, was dir wichtig ist und was nicht. Denke dabei möglichst umfangreich und lasse auch die Dinge nicht außer Acht, die selbstverständlich erscheinen. Sie nehmen ebenfalls Zeit in Anspruch.









