Zwei Wochen vor dem Start der Ironman Pro Series 2026 beim Ironman Neuseeland blicken wir auf einen spezifischen Trainingstag von Mitfavorit Frederic Funk.

Während des tiefen europäischen Winters wird am anderen Ende der Welt bereits zeitnah in die Renneinteiler geschlüpft: Mit dem Start der Ironman Pro Series beim Ironman Neuseeland am 7. März bahnt sich das erste große Highlight im Langdistanzkalender 2026 an. Auch Frederic Funk ist mit von der Partie und hat es auf einen der umkämpften vier Hawaii-Slots abgesehen. Die Generalprobe über die Mitteldistanz bei der Challenge Wanaka am vergangenen Wochenende endete für den 28-Jährigen auf dem dritten Platz.
Beim Ironman Neuseeland bekommt es Funk unter anderem mit Kristian Blummenfelt, Kyle Smith, Rasmus Svenningsson und Mike Phillips zu tun. Erst im vergangenen Jahr gab der gebürtige Bayer in seiner Heimat bei der Challenge Roth sein Langdistanz-Debüt. Hinter Sam Laidlow, Jonas Schomburg, Jan Stratmann und Vincent Luis landete Funk bei der Premiere auf Rang fünf. Funk fing Feuer und trat nur sieben Wochen später erneut über die vollen 226 Kilometer an, dieses Mal beim Ironman Switzerland. Trotz starker Leistung und einer Podiumsplatzierung verpasste er als unglücklicher Drittplatzierter den frühzeitigen WM-Slot für 2026 um nur eine gute Minute. Nach der Saisonpause, die durch einen Armbruch aufgrund eines Radunfalls unplanmäßig verlängert werden musste, fand Funk dennoch rechtzeitig genug in die Spur zurück, um mit einem derartig frühen Saisoneinstieg zu planen.
Schon seit seiner Junioren-Zeit gilt das Radfahren als Funks Paradedisziplin. Ein Umstand, der sich bei seinem Umstieg von der Kurz- auf die Mitteldistanz vor fast zehn Jahren als Geheimwaffe erwies und eine Qualität, die ihm ebenfalls beim zukünftigen Fokus auf die Langdistanz als nützlich erweisen könnte. Im Folgenden stellen wir einen langdistanzspezifischen Trainingstag von Funk vor dem Ironman Neuseeland vor, der einen langen Lauf mit Tempowechselprogramm und eine Intervalleinheit auf dem Rad umfasste. Neben der Analyse und Einordnung der Leistungsdaten geben wir Tipps, wie die Hauptelemente der Einheiten sinnvoll ins eigene Training integriert werden können.










