Mehr Leistung auf dem Rad muss nicht immer aus härterem Training kommen. Oft steckt das größte Potenzial in der Bewegung selbst: Ein sauberer, runder Pedaltritt kann Energie sparen und deine Effizienz deutlich verbessern.
Nils Flieshardt
Mehr Kilometer auf dem Rad bedeuten nicht automatisch mehr Leistung. Viele Triathletinnen und Triathleten investieren Stunden ins Training und verschenken dennoch Watt – aufgrund ihrer Trettechnik. Wer effizienter pedaliert, kann bei gleicher Leistung schneller fahren oder dieselbe Geschwindigkeit mit weniger Energieaufwand halten.
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Pedalieren ist mehr als „einfach treten“
Auf den ersten Blick ist Radfahren simpel: Die Kurbeln drehen sich im Kreis, die Beine bewegen sich auf und ab. Doch innerhalb dieser Bewegung gibt es überraschend viel Spielraum. Studien zeigen, dass zwei Fahrer mit identischer durchschnittlicher Leistung sehr unterschiedliche Vortriebskräfte erzeugen können. Entscheidend ist nämlich, wie viel der eingesetzten Kraft tatsächlich dazu beiträgt, die Kurbel zu drehen und das Rad nach vorne zu bewegen.
Mit einer effizienteren Tretbewegung lassen sich deshalb messbare Leistungssteigerungen erzielen. Verbesserungen von 10 bis 30 Watt an der funktionellen Schwellenleistung (FTP) sind laut Trainingsbeobachtungen durchaus möglich, ohne, dass sich die physiologische Leistungsfähigkeit zwangsläufig verändert. Der Grund: Ein größerer Anteil der eingesetzten Kraft wird tatsächlich in Vortrieb umgesetzt.
Der „tote Punkt“ im Tritt
Die meisten Effizienzverluste entstehen in den Übergangsphasen des Pedaltritts – also dort, wo die Kurbel oben oder unten steht. In diesen Momenten überlappen sich die Bewegungen beider Beine. Viele Fahrer drücken nur nach unten und rollen anschließend über diese Bereiche hinweg. Dadurch entsteht ein sogenannter Dead Spot, ein Abschnitt mit kaum wirksamer Kraftübertragung. Effizientes Pedalieren bedeutet deshalb den gesamten Kreis möglichst gleichmäßig mit Kraft zu füllen. Sportwissenschaftliche Analysen zeigen, dass
Die meisten Effizienzverluste entstehen in den Übergangsphasen des Pedaltritts – also dort, wo die Kurbel oben oder unten steht. In diesen Momenten überlappen sich die Bewegungen beider Beine. Viele Fahrer drücken nur nach unten und rollen anschließend über diese Bereiche hinweg. Dadurch entsteht ein sogenannter Dead Spot, ein Abschnitt mit kaum wirksamer Kraftübertragung. Effizientes Pedalieren bedeutet deshalb den gesamten Kreis möglichst gleichmäßig mit Kraft zu füllen. Sportwissenschaftliche Analysen zeigen, dass
Die meisten Effizienzverluste entstehen in den Übergangsphasen des Pedaltritts – also dort, wo die Kurbel oben oder unten steht. In diesen Momenten überlappen sich die Bewegungen beider Beine. Viele Fahrer drücken nur nach unten und rollen anschließend über diese Bereiche hinweg. Dadurch entsteht ein sogenannter Dead Spot, ein Abschnitt mit kaum wirksamer Kraftübertragung. Effizientes Pedalieren bedeutet deshalb den gesamten Kreis möglichst gleichmäßig mit Kraft zu füllen. Sportwissenschaftliche Analysen zeigen, dass
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Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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