Je länger der Wettkampf, desto entscheidender wird die Ernährung währenddessen für ein erfolgreiches Finish. Es kann jedoch auch eine Menge schiefgehen. Sechs Lösungsansätze, die dich ins Ziel bringen.
Peter Jacob / spomedis Flüssigkeit, Kohlenhydrate und Salz sind die drei wichtigsten Bausteine der Wettkampfverpflegung.
Kein Toilettengang am Rennmorgen
Meist klingelt der Wecker am Raceday unangenehm früh. Wohl kaum jemand wird von der inneren Uhr um drei oder vier Uhr morgens von allein wach und startet energiegeladen in den Tag. Selbiges kann auch auf körperliche Funktionen zutreffen. Wird der eigene Biorhythmus durcheinander gebracht, kann sich das beispielsweise auf den morgendlichen Toilettengang auswirken – schließlich findet er sonst einige Stunden später statt. Diese Situation kann am Renntag durchaus für zusätzliche Nervosität sorgen, denn mit einem vollen Darm stellt sich niemand gern und entspannt an die Startlinie. Erzwingen kannst du in dieser Hinsicht leider nichts, doch mit ein paar Tipps kannst du dir vielleicht ein wenig auf die Sprünge helfen. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass du morgens ausreichend Zeit einplanst, um deinen Körper aus dem Ruhemodus zu holen. Dein Frühstück wird vermutlich nicht besonders üppig ausfallen, dennoch solltest du es nicht hinunterschlingen und geduldig mit deinem Verdauungstrakt sein. Wer Kaffee trinkt, ist hier übrigens im Vorteil: Er kann die Darmtätigkeit anregen. Auch leichte Bewegung, etwa ein kurzer Spaziergang oder Mobility-Übungen, können hilfreich sein.
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Hunger
Wenn du während des Wettkampfs Hunger verspürst, scheint das Problem relativ offensichtlich: Deine Energieversorgung ist zu gering. Beantworte dir ehrlich folgende Fragen: Halte ich mich gerade an meinen Verpflegungsplan? Ein akustischer Alarm auf dem Radcomputer ist hilfreich, um wirklich regelmäßig an die Energieaufnahme zu denken. Passen Energiebedarf und -zufuhr zusammen? Bist du an der Obergrenze (oder sogar darüber) deiner Racepace unterwegs oder bist du mit kalten Bedingungen konfrontiert, musst du
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Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
Was passiert mit uns, wenn wir mit vollem Einsatz unsere Komfortzone verlassen? Ein Essay über das Abenteuer im Triathlon und über den Reiz des Risikos, stets scheitern zu können.
Die Wettkampfsaison ist vorbei – und nun? Braucht es wirklich wochenlange Pause oder darf man einfach weitermachen? Wir erklären, warum starre Regeln überholt sind, welche Vorteile eine flexible Off-Season hat und wie du deine Erholung klug gestaltest.
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