Im Kopf spielst du den nächsten Lauf oder die kommende Schwimmeinheit durch und schon geht der Puls hoch. Dieses Phänomen ist normal – und es verfolgt ein bestimmtes Ziel.
Getty Images Konzentration auf die bevorstehende Herausforderung: Schon der Gedanke an Sport sorgt für physiologische Anpassungen.
Schon bevor du die Laufschuhe für die nächste Trainingseinheit schnürst oder den Einteiler für das Rennen anziehst, schaltet dein Körper unterbewusst auf Wettkampfmodus. Bereits beim Gedanken an die bevorstehende Herausforderung breitet sich dein Organismus mit einer Steigerung der Herzfrequenz vor. Dieses Phänomen der antizipatorischen Reaktion wird durch eine Kombination aus mentalen und physiologischen Mechanismen hervorgerufen.
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Emotionen und Reaktionen
Im mentalen Bereich stehen die Erwartung körperlicher Aktivität und die emotionale Reaktion im Fokus. Bereits der Gedanke an sportliche Betätigung aktiviert zentrale Gehirnregionen wie den präfrontalen Cortex (der für Planung und Entscheidungsfindung verantwortlich ist), das limbische System (das Emotionen reguliert) und den Hypothalamus, der für die Stressregulation verantwortlich ist. Der Gedanke an Sport kann positive oder stressvolle Emotionen hervorrufen, wie Vorfreude, Nervosität oder Anspannung. Dabei spielt die sogenannte antizipatorische Reaktion
Im mentalen Bereich stehen die Erwartung körperlicher Aktivität und die emotionale Reaktion im Fokus. Bereits der Gedanke an sportliche Betätigung aktiviert zentrale Gehirnregionen wie den präfrontalen Cortex (der für Planung und Entscheidungsfindung verantwortlich ist), das limbische System (das Emotionen reguliert) und den Hypothalamus, der für die Stressregulation verantwortlich ist. Der Gedanke an Sport kann positive oder stressvolle Emotionen hervorrufen, wie Vorfreude, Nervosität oder Anspannung. Dabei spielt die sogenannte antizipatorische Reaktion
Im mentalen Bereich stehen die Erwartung körperlicher Aktivität und die emotionale Reaktion im Fokus. Bereits der Gedanke an sportliche Betätigung aktiviert zentrale Gehirnregionen wie den präfrontalen Cortex (der für Planung und Entscheidungsfindung verantwortlich ist), das limbische System (das Emotionen reguliert) und den Hypothalamus, der für die Stressregulation verantwortlich ist. Der Gedanke an Sport kann positive oder stressvolle Emotionen hervorrufen, wie Vorfreude, Nervosität oder Anspannung. Dabei spielt die sogenannte antizipatorische Reaktion
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Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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