Mittwoch, 29. Mai 2024

Für den guten Zweck zum Norseman

Servus aus München! Mein Name ist Torsten Neufeld und ich darf hier in den nächsten Wochen über mein Projekt Norseman 2021 berichten. 

Ich bin 35 Jahre und habe im Alter von 16 Jahren meinen ersten Triathlon absolviert. Als Teil einer verlorenen Wette gegen meinen Vater „durfte“ ich beim Triathlon in Pressath (Oberpfälzer Provinz) über die Volksdistanz antreten. Ausgerüstet mit einem MTB und mit null Vorbereitung kam ich so ziemlich als Letzter und damit weit hinter meinem Vater ins Ziel. 

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Als ich damals meine ersten Volksdistanzen absolviert hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, jemals eine Langdistanz zu absolvieren. Der Ehrgeiz hatte mich aber zumindest soweit gepackt, dass ich nicht mehr der Letzte in der Familie sein wollte. Dieses Projekt erwies sich zunächst als schwierig, da mein Vater zur damaligen Zeit durchaus ambitioniert unterwegs war. 

Bis zur ersten Langdistanz verging deshalb etwas Zeit. Beim Ironman Frankfurt konnte ich schließlich zum ersten Mal Langdistanzluft schnuppern und habe am eigenen Leib erfahren, dass Langdistanz nicht zweimal Mitteldistanz plus 30 Minuten bedeutet. 

Torsten Neufeld bei seiner „letzten“ Langdistanz in Roth.

Nach einigen Langdistanzen habe ich 2017 meine letzte Langdistanz in Roth absolviert und war sozusagen „durch“ mit dem Thema. Die Geburt meiner Tochter und ein Jobwechsel taten ihr übriges. So fiel es mir nicht schwer, dem Triathlonsport, zumindest auf den längeren Distanzen, goodbye zu sagen. 

Nächster Halt: Norseman

Ein unvollendeter Traum blieb jedoch. Nein, nicht Hawaii, sondern Norwegen! Und der Traum heißt Norseman. Ich habe vor einigen Jahren einen Athleten bei der Vorbereitung auf den Celtman unterstützen dürfen und bin so zum ersten Mal mit diesem Extremtriathlon in Kontakt gekommen. 

2019 kribbelte es wieder und so habe ich mich voller Hoffnung, bei der Lotterie Glück zu haben, für einen Startplatz 2020 registriert. Gezogen wurde ich nicht, aber der Norseman 2020 fand aus bekannten Umständen auch nicht statt. 

Als ich im Dezember 2020 dann eine Email mit der Nachricht in meinem Postfach gefunden habe, dass der Norseman-Sponsor Zalaris Startplätze an Athleten vergibt, die sich für ein soziales Projekt starkmachen, war mein Ehrgeiz geweckt. 

Kämpfen für die Kinderkrebsforschung

Da meine Frau in der Medizin tätig ist und jahrelang in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet hat, und ich selbst in der Familie mehrere Krebsfälle erlebt habe, fiel die Wahl in Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor Zalaris nicht grundlos auf das Kindertumorzentrum in Heidelberg. 

Dass schlussendlich mein Konzept und auch meine Person ausgewählt wurde, um den Hauptsponsor des Norseman im Team Zalaris zu präsentieren und die Kinderkrebsforschung vorantreiben zu können, erfüllt mich natürlich mit Stolz. Gerade im vergangenen Jahr war die Kinderkrebsforschung zwangsläufig etwas weniger im Fokus. Aber gerade die Schwächsten und Jüngsten unserer Gesellschaft brauchen jede Unterstützung, die es gibt. 

Das Projekt ist schnell erklärt: Ich möchte bis zum Start des Norseman 2021 für das Kindertumorzentrum in Heidelberg Spendengelder sammeln. Denn: Jeder Euro hilft dabei, Therapien für Patienten zu entwickeln, für die es derzeit keine etablierten Therapien gibt. Jeder Euro hilft dabei, in wissenschaftlichen Studien neue Therapien zu entwickeln. Und jeder Euro unterstützt die Forschung gegen Krebs im Kindesalter.

Auf der offiziellen Spendenseite des KiTZ kann sich schon jetzt jeder, der bereit ist, ein paar Euro zu geben, an der Aktion beteiligen. 

Den Link dazu gibt es hier.

Parallel dazu habe ich mit einigen Partnern und Unterstützern eine Fundraising-Seite ins Leben gerufen, bei der das gesammelte Geld zu 100 Prozent in den Spendentopf fließt. Auf dieser Seite kann sich jeder, der Lust hat, für den gespendeten Betrag ein Dankeschön aussuchen. Derzeit arbeite ich noch an der Erweiterung des Angebots. Mein großer Dank geht hier schon mal vorab an THULE und Nordic Oil, die mich beide in einem enormen Umfang unterstützen.

Zum Fundraising geht es hier.

Eine Bitte bleibt mir daher noch: Bitte helft mir dabei, das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) dabei zu unterstützen, Kindern das Leben mit der Krankheit Krebs lebenswerter zu machen. Für ein Leben ohne Krebs!

Im nächsten Blog gebe ich euch dann gern einen kleinen Einblick in mein Training für den Norseman.

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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