Wer sind die Besten? Diese Frage wurde am Samstag bei der Sailfish Night of the Year beantwortet. Nicht nur Athletinnen, Athleten und Veranstaltungen wurden ausgezeichnet, sondern auch das Material. Im Laufe der Woche stellen wir die einzelnen Kategorien vor. Heute geht es um alles, was das Training in technischer Hinsicht bereichert.
Die Community hat abgestimmt
Einmal im Jahr stimmt die Triathlon-Community über die Besten des Jahres ab. Die Zeitschrift triathlon und tri-mag.de rufen zur Wahl auf, knapp 10.000 Teilnehmende haben gevotet. Da es nicht verpflichtend ist, in jeder Kategorie eine Stimme abzugeben, sind die Teilnehmerzahlen in den einzelnen Kategorien unterschiedlich. Bei den Triathletinnen und Triathleten national und international nominiert die Redaktion jeweils zehn Athletinnen oder Athleten, die im entsprechenden Jahr durch ihre Leistungen aufgefallen sind. Bei den Aufsteigern werden jeweils drei Frauen und Männer nominiert, bei den Coaches fünf Trainerpersönlichkeiten. In den sechs Industriekategorien sind jeweils die Top 5 des Vorjahres für die Nominierungsliste gesetzt, die Redaktion nominiert fünf weitere. In allen Kategorien (außer Aufsteigerin und Aufsteiger des Jahres) können auch weitere Namen vorgeschlagen werden. Lediglich bei den drei Rennkategorien gibt es keine Vornominierungen.
1. Platz: Garmin
Garmin führt die Kategorie mit überwältigenden 73,6 Prozent der Stimmen an und ist damit weiterhin das wichtigste Hardware-Tool im Triathlon. GPS-Uhren wie die Forerunner- und Fenix-Serien, Radcomputer wie der Edge, sowie Wattmesspedale, Sensoren und Zubehör sind für viele zur unverzichtbaren Standardausrüstung geworden. Kaum eine Marke prägt den Trainingsalltag der Community so stark wie Garmin.
2. Platz: Wahoo
Wahoo bleibt die wichtigste Alternative zu Garmin und wandert von Platz drei im Vorjahr nun auf Rang zwei. Die Radcomputer der ELEMNT-Serie, Indoor-Trainer wie der Kickr und Sensoren für Geschwindigkeit, Herzfrequenz oder Trittfrequenz sind vor allem im Radbereich weit verbreitet. Die Marke punktet mit intuitiver Bedienung und tief integrierten Trainingsumgebungen.
3. Platz: Polar
Polar komplettiert das Podium. Die Finnen bleiben vor allem im Bereich Herzfrequenzmessung und GPS-Uhren ein relevanter Player. Modelle wie die Vantage- oder Grit X-Serien sind bei vielen Athletinnen und Athleten im Einsatz – besonders bei jenen, die maximal präzise Herzfrequenzdaten schätzen.
Software
Platz 1: Strava
Strava ist und bleibt der soziale Treffpunkt des Ausdauersports. Mit exakt 21 Prozent der Stimmen liegt die Plattform auf Platz eins – als Tool zur Trainingsdokumentation, Analyse, Motivation und Community-Interaktion. Segmente, Challenges und die Möglichkeit, Einheiten mit Freundinnen und Freunden zu teilen, machen Strava zum digitalen Trainingslager der Triathlonwelt.
2. Platz: Zwift
Zwift holt 16,7 Prozent der Stimmen und bleibt die Nummer eins im virtuellen Training. Ob Gruppenausfahrten, Work-outs, Rennen oder strukturierte Trainingspläne – die immersive Indoor-Welt ist besonders im Winter das Hauptinstrument vieler Triathletinnen und Triathleten. Die Erweiterungen der vergangenen Jahre (Climb-Funktionen, neue Welten, Events) zahlen weiter auf die Popularität ein.
3. Platz: Trainingpeaks
Trainingpeaks bleibt das Herzstück der strukturierten Trainingsplanung. Mit 15,1 Prozent der Stimmen belegt die Plattform Platz drei und bleibt das wichtigste Werkzeug für die Trainingsplanung mit oder ohne Coach. Auch die Trainingspläne von power & pace werden dort bereitgestellt. Besonders Athletinnen und Athleten, die nach Zahlen trainieren, schwören auf die detaillierten Auswertungen von Training Stress Score (TSS) und Co.