Beim Ironman Texas ist eine 38-jährige Teilnehmerin während des Schwimmens ums Leben gekommen. Die Ursache ist dabei noch unklar.

Am Samstag kam es beim Ironman Texas zu einem tödlichen Zwischenfall. Eine 38-jährige Teilnehmerin verstarb auf der Schwimmstrecke im Lake Woodlands in der Nähe von Houston. Nach Angaben der örtlichen Behörden war die Athletin am Morgen mit dem Startfeld ins Wasser gegangen. Während der 3,8 Kilometer langen Schwimmdistanz wurde sie vermisst, woraufhin Einsatzkräfte eine Suchaktion einleiteten. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse im Wasser gestaltete sich die Suche schwierig. Die Sportlerin wurde schließlich rund drei Meter unter der Wasseroberfläche entdeckt und gegen 9:30 Uhr geborgen. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Erfahrene Triathletin mit Ambitionen
Laut übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich um die Brasilianerin Mara Flávia Araújo. Sie war als Agegrouperin im Triathlon aktiv, hatte bereits zuvor Langdistanzen absolviert, darunter auch ein Finish bei der Ironman-WM, und nahm regelmäßig ambitioniert an Wettkämpfen teil. Bei Instagram ließ die Sportlerin ihre gut 60.000 Follower an ihrer Vorbereitung teilhaben.
Die genaue Ursache für den Vorfall ist derzeit noch unklar. Klar ist, dass die Teilnehmenden nicht mit außergewöhnlichen Bedingungen konfrontiert waren. Die Wassertemperatur lag bei rund 25 Grad Celsius, wodurch das Tragen von Neoprenanzügen gemäß Reglement nicht erlaubt war.









