Mittwoch, 17. April 2024

Appleton trifft auf Amberger, Reed und Van Berkel beim Ironman 70.3 Geelong

Die Triathlonsaison 2020 nimmt weiterhin Fahrt auf und macht am kommenden Wochenende Halt in Australien. Beim Ironman 70.3 Geelong treffen am Sonntagmorgen um 7:00 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit am Samstagabend) eine Vielzahl von Topathleten im Frauen- und Männerrennen aufeinander.

Kampf der Australier

Bei den Männern wird es wohl einen Heimsieg geben, denn alle Favoriten, die Chancen auf einen Sieg haben, stammen aus Australien. Als Top-Favorit ist Sam Appleton mit dabei, der das Rennen 2017 und 2018 bereits zweimal für sich entscheiden konnte. Der 28-Jährige, der in den vergangenen Jahren als Mitteldistanz-Spezialist galt und seit 2016 jedes Jahr mindestens in den Top 8 bei der Ironman-70.3-WM landete, gab im Dezember 2019 sein Langdistanz-Debüt beim Ironman Western Australia und wurde dort Vierter. Appleton bereitete sich zuletzt in seiner Wahlheimat Boulder auf seinen Saisoneinstieg vor und dürfte gute Chancen auf einen dritten Sieg in Geelong haben. „Das Training in den letzten Wochen lief richtig gut. Aber nach meiner ersten Langdistanz im Dezember habe ich erst einmal den Rest des Monats komplett pausiert, also ist es wirklich noch sehr früh in der Saison für mich. Trotzdem wird es ein guter Test sein, um im Vergleich zu den anderen zu sehen, wo ich stehe. Mein Saisonhöhepunkt ist die Ironman-70.3-WM im November, also will ich auch nicht zu früh peaken“, sagt der zweifache Sieger vor seinem Saisoneinstieg am Sonntag.

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Konkurrenz bekommt Appleton vom Vorjahreszweiten und Landsmann Josh Amberger, der seit neustem von Sebastian Kienles und Laura Philipps Coach Philipp Seipp trainiert wird. Amberger, der besonders für seine Schwimmstärke und schnelle Radsplits bekannt ist, landete im vergangenen Jahr hinter Javier Gomez auf Rang zwei. Auch 2017 und 2018 wurde Amberger Zweiter. „Das Beste am Rennen in Geelong ist für mich der dynamische Kurs. Die Bedingungen sind jedes Jahr unterschiedlich und viel Wind kann auf der Radstrecke schon für einen kräftezehrenden Tag sorgen. Ich bin nun dreimal hintereinander Zweiter in Geelong geworden. Es wird Zeit, dass ich es mal ganz nach oben aufs Treppchen schaffe“, formuliert Amberger als kleine Kampfansage vor dem Rennen. Auch Tim Reed, der Ironman-70.3-Weltmeister von 2016, dürfte ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzusprechen haben, genauso wie die Australier Tim Van Berkel, Matt Burton, Steven McKenna und Routinier Craig Alexander, der als dreifacher Ironman-Weltmeister mit mittlerweile 46 Jahren am Rennen teilnimmt. Burton und McKenna landeten erst am vergangenen Wochenende bei der Challenge Wanaka auf den Rängen zwei und fünf.

Neuauflage des Duells „Kahlefeldt vs. Wells“

Im Frauenrennen kommt es zu einer Neuauflage des Duells aus der vergangenen Woche bei der Challenge Wanaka. Dort landete die tschechische Mitteldistanz-Spezialistin Radka Kahlefeldt knapp drei Minuten vor der Neuseeländerin Hannah Wells. Beide gelten auch in Geelong wieder als die beiden großen Favoriten auf den Sieg. Kahlefeldt geht nicht nur als Siegerin der Challenge Wanaka vor einer Wochen ins Rennen, sondern auch als Vorjahressiegerin der Veranstaltung. Neben Kahlefeldt und Wells könnten auch Grace Thek (AUS), Rebecca Clarke (NZL) und Emily Loughnan (AUS) um eine Podiumsplatzierung mitmischen.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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