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Der Ticker vom Wochenende: Zahlreiche Mitteldistanzen und Bundesliga-Auftakt im Kraichgau

SEPA.Media | Martin Rauscher

Challenge St. Pölten

Die Mitteldistanz im niederösterreichischen St. Pölten haben in diesem Jahr Lotte Wilms und Tom Hug gewonnen. Im Frauenrennen setzte sich die Niederländerin in 4:25:27 Stunden vor Daniela Kleiser (4:33:11 Stunden), die auf der Laufstrecke sechs Positionen gut gemacht hatte, und Carolin Lehrieder (4:33:31 Stunden) durch.

Bei den Männern gewann Hug in 3:53:43 Stunden vor dem Österreicher Lukas Hollaus (3:56:32 Stunden) und Ruben Zepuntke (3:57:34 Stunden). Adriano Engelhardt (SUI) hatte das Ziel an zweiter Stelle erreicht, wurde jedoch aufgrund einer nicht abgesessenen Zeitstrafe disqualifiziert. Nicolas Mann und Sebastian Kienle hatten derweil einen schlechten Tag erwischt. Kienle erhielt auf dem Rad eine Zeitstrafe und stieg aus Frust bereits nach wenigen Kilometern aus. Mann lag zu Beginn gut im Rennen, hatte jedoch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und beendete das Rennen nicht. 

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Ironman 70.3 Chattanooga

In Chattanooga, Tennessee, sicherte sich die Kanadierin Paula Findlay auf dominante Weise den Sieg. Bereits früh auf dem Rad hatte die Weltranglistenvierte die Führung übernommen und diese nicht mehr hergegeben. Mit mehr als fünf Minuten Vorsprung überquerte sie die Ziellinie nach 4:09:44 Stunden, Zweite wurde Danielle Lewis (USA) in 4:15:02 Stunden. Das Podium komplettierte die Südafrikanerin Jeanni Metzler (4:15:37 Stunden).

Ironman 70.3 Pays d’Aix-en-Provence

Emma Pallant-Browne (GBR) und Dylan Magnien (FRA) holten sich am Sonntag die Siege beim Ironman 70.3 Aix-en-Provence.

Im Frauenrennen waren alle Augen auf das erwartete Duell zwischen Pallant-Browne und Tamara Jewett (CAN) gerichtet, zwei der schnellsten Läuferinnen im Triathlon. Dieses kam jedoch nie ganz zustande, da die Britin ihre Rivalin in Schach hielt und nach 4:17:30 Stunden mit knapp einer Minute Vorsprung gewann. Hinter Jewett (4:18:20 Stunden) wurde die Französin Emilie Morier Dritte (4:26:03).

Bei den Männern ging es noch enger zu, denn Magnien und der Belgier Bart Aernouts (Sieger der Challenge Fréjus in der vergangenen Woche) lieferten sich einen harten Kampf, den Magnien mit 29 Sekunden Vorsprung schließlich für sich entschied. In 3:50:59 Stunden lief der Franzose zum Sieg, Aernouts wurde in 3:51:28 Stunden Zweiter, der Südafrikaner Bradley Weiss (3:53:22 Stunden) Dritter.

Bundesliga-Auftakt im Kraichgau

Doppelerfolg zum Auftakt der Saison der Triathlon-Bundesliga 2023 für das EJOT-Team TV Buschhütten: Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gingen die Siege im Kraichgau in der 2×2-Paarstaffel an die Mannschaften aus dem Siegerland. Im Mänerrennen hatten vier Teams beim letzten Wechsel noch Chancen auf den ersten Tagessieg gehabt. Am Ende setzte sich der Titelverteidiger aus Buschhütten durch und gewann nach 50:10 Minuten vor dem Hylo Team Saar (50:16 Minuten) und PSD Bank Tri Post Trier (50:31 Minuten) sowie der Sportunion Neckarslum (50:46 Minuten).

Bei den Frauen setzte sich das EJOT-Team schon frühzeitig deutlich ab. Annika Koch und Zsanett Bragmayer aus Ungarn erarbeiteten einen komfortablen Vorsprung, den die Norwegerin Solveig Løvseth und Tanja Neubert am Ende ungefährdet nach Hause brachten. Buschhütten, Gesamtzweiter der Vorsaison, gewann in 55:48 Minuten vor dem Team Berlin (58:23 Minuten) und Titelverteidiger Triathlon Potsdam (58:29 Minuten).

NeuseenMAN 2023

Mit einem Starterfeld von mehr als 1.000 Athleten über die Sprint-, olympische und Mitteldistanz wartete der NeuseenMAN in Ferropolis, der „Stadt aus Eisen“, auf. Im Industriemuseum und Veranstaltungsort in Gräfenhainichen, rund 60 Kilometer nördlich von Leipzig, ging es zunächst in den nur knapp 15 Grad kalten Gremminer See, ehe bei starkem Wind und zunehmend sommerlichen Temperaturen die Rad- und Laufstrecke in Angriff genommen wurden. Die Bedingungen waren also alles andere als leicht. Das Schwimmen auf der Mitteldistanz wurde aufgrund der Wassertemperaturen von 1,9 auf 1,5 Kilometer verkürzt. Am Ende setzte sich bei den Männern Per van Vlerken (LC Dübener Heide) in 3:41:25 Stunden durch. Zweiter wurde Felix Günther (HSV Weimar) in 3:39:37 Stunden vor Jan-Hinrich Klindworth vom USC Kiel (3:50:20 Stunden). Am Start war auch Paralympics-Olympiasieger Martin Schulz. Er kam nach Problemen auf der letzten Laufrunde in 3:51:12 Stunden Rang vier. Bei den Frauen gewann Marie Hielscher vom FC St. Pauli Triathlon in 4:11:40 Stunden vor Janke Seifert (Lets Run Bremen) in 4:14:57 Stunden. Rang drei ging an Nadine Schmidt vom TV Bad Orb, die nach 4:23:57 Stunden ins Ziel kam.

Triathlon Ingolstadt

Auch im bayerischen Ingolstadt ging es über die Mitteldistanz heiß her. Im Männerrennen siegte Finn Große-Freese (3:28:16 Stunden) vor Felix Hentschel (3:33:14 Stunden) und Kilian Bauer (3:33:59 Stunden). Bei den Frauen ging der Sieg an Elena Illeditsch (4:10:06 Stunden). Den zweiten Platz sicherte sich Eva Schien (4:11:59 Stunden), Dritte wurde Sina Heubel in 4:13:22 Stunden.

Xterra Oak Mountain

Beim zweiten Stopp des Xterra-Weltcups im amerikanischen Pelham, Alabama, haben Arthur Serrieres und Alizee Paties für einen französischen Doppelsieg gesorgt. Für Sierreres war es der 22. World-Tour-Sieg seiner Karriere, sein erster in dieser Saison sowie der sechste Sieg für Paties, die bereits bei der Asia-Pacific Championship im vergangenen Monat den Sieg davongetragen hatte.

Hinter Serrieres (2:25:30 Stunden) komplettierten der Amerikaner Eric Lagerstrom (2:26:08 Stunden) und der Däne Jens Emil Sloth Nielsen (2:26:24 Stunden) das Podium. Paties gewann in 2:47:18 Stunden vor der Italienerin Marta Menditto (2:52:58 Stunden) und der Neuseeländerin Samantha Kingsford (2:53:21 Stunden).

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
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13 Kommentare

  1. Kann doch nicht sein, dass Sebastian Kienle 2 Mal innerhalb einer Woche eine Zeitstrafe bekommt? Was ist da los mit den Kampfrichtern? Wollen die jetzt an Kienle ein Exempel statuieren? Sebi ist doch für mich der Inbegriff des fairen Sportlers. Es ist sehr schade, dass seine Abschiedstournee unter wirklich keinem guten Stern steht.

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