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Klassenfahrt für Triathleten
Diese Typen trifft man im Trainingslager

In einem Trainingslager treffen viele verschiedene Charaktere aufeinander. Mit einem Augenzwinkern stellen wir spezielle Typen vor, die man garantiert in (fast) jedem Camp treffen kann.

Frank Wechsel / spomedis Trainingslager und Familienurlaub? Funktioniert.

Das Trainingslager von Hannes Hawaii Tours und power & pace auf Mallorca geht in den Endspurt. Zwei Trainingstage stehen noch an, bevor alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Abschied von der Insel nehmen müssen und den Heimweg antreten. Das Miteinander wurde in den zwei Trainingswochen immer vertrauter und durch die vielen gemeinsamen Trainingseinheiten hat man das Gefühl, sich schon deutlich länger zu kennen.

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Da bleibt es nicht aus, dass man hier und da persönliche Eigenschaften oder das Auftreten genauer beobachtet und viele dieser Beobachtungen finden sich auch in anderen Situationen wieder, wenn viele Triathletinnen und Triathleten aufeinandertreffen. Bestimmt kennt jeder von euch mindestens einen der vorgestellten Typen, auf die man in einem Trainingslager oder auch bei Wettkämpfen treffen kann. Mischtypen sind ebenfalls möglich. Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und (meistens) auf Männer und Frauen angewendet werden. Die Ausführungen sind selbstverständlich nicht ganz ernst gemeint.

Der Routinier

Frank Wechsel / spomedis

Ihm macht niemand etwas vor – weder im Triathlon allgemein noch im Trainingslager, denn davon hat der Routinier schon etliche hinter sich. Er ist ein Triathlet der (fast) ersten Stunde und kann seine absolvierten Wettkämpfe schon lange nicht mehr aufzählen. Gleiches gilt meist auch für die sportlichen Erfolge: Er war schon mindestens einmal auf Hawaii sowie zahlreichen anderen Wettkampforten in aller Welt. Durch diese Erfahrungen ist der eigene Leistungsdruck gesunken, der Spaß am Sport jedoch geblieben. Äußerlich erkennt man den Routinier beim Training meist gut. Er trägt gern das Outfit des eigenen Vereins oder aber liebgewonnene Kleidung, die ihn vermutlich schon einige Zeit begleitet.

Der Bilderbuch-Triathlet

Den Bilderbuch-Triathleten erkennt man äußerlich sofort. Er trägt sowohl im Trainingsbetrieb als auch beim Frühstück und Abendessen (oder allen anderen Gelegenheiten) entweder ein Finisher-Shirt oder stylische Klamotten, die auf jeden Fall erkennen lassen, in welcher Sportart er unterwegs ist. Hier ist alles aufeinander abgestimmt, top gepflegt und immer up to date. Der Bilderbuch-Triathlet handelt allerdings nicht nach dem Motto „Look pro, go slow“ (was nicht verwerflich wäre), sondern kann meist auch mit sportlicher Leistung überzeugen. Er will das Trainingslager perfekt durchziehen und ist meist in der schnellsten Gruppe anzutreffen.

Der Familienvater

Frank Wechsel / spomedis

Der Familienvater muss im Trainingslager vermutlich Abstriche bei der Regeneration machen, das ist es ihm aber wert. Schließlich begleitet ihn seine komplette Familie mit mindestens einem Kleinkind. Der Deal: Er kann sich auf sein Training konzentrieren (und nimmt dabei nahezu jede Einheit mit), abends und an den Ruhetagen ist Family-Time angesagt. Hier lässt er sich im Sand vergraben, baut Sandburgen oder dient als Klettergerüst beim Athletiktraining.

Das Pärchen

Frank Wechsel / spomedis

Das Pärchen gibt es logischerweise nur im Doppelpack. Sie erscheinen überall gemeinsam, höchstens bei den Radausfahrten teilen sie sich in verschiedene Gruppen ein. Das gemeinsame Hobby Triathlon verbindet sie und sie unterstützen sich gegenseitig ohne Belehrungen und Konkurrenzgedanken. Was kann es da schöneres geben, als den gemeinsamen Urlaub (oder die Flitterwochen) in einem Trainingslager zu verbringen? Danach dürfte die Beziehung auf jeden Fall noch ein Stück gefestigter sein.

Die Girl-Gang

Frank Wechsel / spomedis

Auch die Girl-Gang tritt nur zusammen auf und besteht aus mindestens zwei, eher mehr Mitgliedern. Sie sind wie eine Familie und haben daher auch ein Familienzimmer gebucht. Wenn die Girl-Gang gemeinsam in einer Radgruppe fährt, und das ist in der Regel der Fall, ist auf jeden Fall für Unterhaltung gesorgt – für alle Mitfahrenden.

Die Guides

Frank Wechsel / spomedis

Ohne Guides kein Camp. Sie sind die guten Seelen, die Aufpasser, Routenplaner und Insider, was die besten Locations des Trainingsorts sowie die besten Getränke an der Bar betrifft. Die Guides sind immer gut gelaunt und haben vermutlich den dicksten Geduldsfaden, den man sich vorstellen. Dass davon einer einmal hörbar reißt, kommt gewissermaßen nie vor und nur dann, wenn Regeln verletzt werden, die die Allgemeinheit gefährden könnten. Wer sinnvolle theoretische und praktische Trainingstipps benötigt, ist bei den Guides an der richtigen Adresse.

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