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EM über die Langdistanz, Weltcup in Karlsbad, erste Hawaii-Slots für 2023 und Ultratriathlon

José Louis Hourcade Katharina Wolff ist nach 9:10:10 Stunden als Erste im Ziel.

Katharina Wolff wird Europameisterin über die Langdistanz

Bei der Challenge Almere-Amsterdam sicherte sich Katharina Wolff in 9:10:10 Stunden den Sieg und damit den Europameistertitel über die Langdistanz vor Lisa-Kristin Schink (GER/9:15:57 Stunden) und der Schwedin Jenny Nae (9:21:04 Stunden). Auf der Radstrecke übernahm Schink zunächst die Spitzenposition, die bis dahin Wolff innehatte, und baute ihren Vorsprung bis zum Beginn des Marathons auf 3:30 Minuten aus. Auf der Laufstrecke schrumpfte dieser Abstand jedoch schnell und Wollf übernahm die Führung, die sie bis zum Ziel hielt.

Bei den Männern ging der Sieg an den Briten Kieran Lindars, der auf der Laufstrecke die Führung übernahm und sich den ersten Platz nicht mehr nehmen ließ. Nach 7:55:44 Stunden riss er das Zielbanner in die Höhe. Zweiter wurde der Niederländer Niek Heldoorn (8:00:38 Stunden) vor Andrew Starykowicz (USA/8:01:44 Stunden). Lukas Krämer finishte auf Rang 14 (8:23:52 Stunden), Simon Huckstein belegte Platz 19 (8:41:07 Stunden) und Christian Trunk beendete das Rennen als 43. (9:20:14 Stunden).

„Größtes Comeback aller Zeiten“: Joe Skipper gewinnt in Wales vor Boris Stein

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Nicht mal eine 20-minütige Zwangspause wegen mechanischer Probleme vermochte Joe Skippers Sieg beim Ironman Wales zu verhindern. Der Brite, der durch den Erfolg für Hawaii 2023 qualifiziert ist, lief mit einem 2:37er-Marathon die Konkurrenz in Grund und Boden. In 8:35:49 Stunden gewann Skipper am Ende deutlich vor Boris Stein (8:43:54), der aktuell seine letzten Rennen als Triathlonprofi bestreitet. Dritter wurde Kevin Maurel aus Frankreich (8:50:38). Auf Instagram beschrieb Ironman UK Skippers famose Aufholjagd als nicht weniger “als das größte Comeback der Ironman-Geschichte”. Ein Profirennen der Frauen gab es in Wales nicht. Schnellste Agegrouperin war die Britin Hannah Saitch in 10:47:38 Stunden.

Lasse Lührs sprintet in Karlsbad auf Platz drei

Beim Weltcup-Rennen über die olympische Distanz im tschechischen Karlsbad kam Lasse Lührs nach 1:51:42 Stunden auf den dritten Platz. In einem spannenden Rennen fiel die Entscheidung erst auf der letzten Laufrunde. Lührs lag zunächst noch gleichauf mit dem Ungarn Csongor Lehmann und Matthew McElroy aus den USA, musste sich aber auf den letzten Metern geschlagen geben. Den Sieg sicherte sich Lehmann in 1:51:10 Stunden vor McElroy (1:51:20 Stunden). Jonas Schomburg belegte als zweiter Deutscher den achten Platz (1:52:25 Stunden), Johannes Vogel wurde 14. (1:53:01 Stunden).

Im Rennen der Frauen sicherte sich die Französin Leonie Perinault in 2:05:05 Stunden den Sieg vor Bianca Seregni aus Italien (2:05:47 Stunden) und der Amerikanerin Summer Rappaport (2:06:30 Stunden). Die deutschen Athletinnen Lisa Tertsch (2:07:12 Stunden), Marlene Gomez-Göggel (2:07:26 Stunden) und Selina Klamt (2:07:27 Stunden) sicherten sich als Sechste, Achte und Neunte eine Top-Ten-Platzierung, Nina Eim (2:07:58 Stunden), Lena Meißner (2:08:01 Stunden) und Anabel Knoll (2:10:23 Stunden) rundeten das deutsche Ergebnis mit den Plätzen zwölf, 13 und 22 ab.

Ironman 70.3 Erkner: Premiere mit Bestzeitbedingungen

Rund 1.500 Triathletinnen und Triathleten starteten am Sonntag bei der Premiere des Ironman 70.3 Erkner. Das neue Rennen vor den Toren Berlins fand ohne Profis, dafür mit vielen ambitionierten Agegroupern statt. Nach dem Schwimmen im Dämeritzsee führte der beinah topfebene Kurs die Teilnehmer auf der 90-Kilometer-Radrunde entlang der Spree bis nach Fürstenwalde und zurück, danach folgten drei Laufrunden im Zentrum Erkners. Bei besten Bedingungen mit Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und wenig Wind sorgte Simon Müller für die schnellste Zeit des Tages. Der Lübecker setzte sich in 3:52:24 Stunden vor John Heiland (3:53:07) und Finn Ortmeier (3:58:55) durch. Im Rennen der Frauen war Marit Bergmann in 4:19:44 Stunden am schnellsten. Sie erreichte das Ziel vor Kristina Sendel (4:26:19) und Lena Brunkhorst (4:26:23).

Taylor-Brown und Hauser siegen in München

Mit ihrem Sieg bei der zweiten Station der Super League Triathlon in München übernahm Georgia Taylor-Brown (49:55 Minuten) die Führung in der Gesamtwertung. Die Britin dominierte das Rennen, das im Non-Stop-Enduro-Format ausgetragen wurde, von der ersten Wechselzone an und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Bei nassen Bedingungen absolvierten die Athletinnen dreimal 300 Meter Schwimmen, 3,6 Kilometer auf dem Rad und 1,9 Kilometer Laufen ohne Pause. Platz zwei sicherte sich Taylor-Browns Landsfrau Sophie Coldwell (50:05 Minuten), die die US-Amerikanerin Taylor Spivey (50:08 Minuten) auf den dritten Platz verwies. Als einzige deutsche Starterin beendete Laura Lindemann das Rennen nach 50:50 Minuten auf Platz fünf.

Bei den Männern siegte der Australier Matthew Hauser nach insgesamt 45:35 Minuten vor Vasco Vilaca aus Portugal (45:38 Minuten) und dem Neuseeländer Hayden Wilde (45:47 Minuten). Hauser übernahm damit die Gesamtführung, nachdem er vergangene Woche noch den zweiten Platz hinter Wilde erreicht hatte. Als Zehnter beendete Valentin Wernz das Rennen nach 46:36 Minuten.

Martin Schulz wird Deutscher Meister in St. Pölten

Gemeinsam mit der Schweiz und Österreich fanden in St. Pölten erstmals gemeinsame Meisterschaften der DACH-Region im Paratriathlon statt. Den Deutschen Meistertitel sicherte sich Doppel-Paralympicssieger Martin Schulz, der die Sprintdistanz nach 1:01:52 Stunden beendete. Schneller war nur der Österreicher Flo Brungraber (59:03 Minuten), der sich den Titel der DACH-Meisterschaft sicherte. Platz drei in der Gesamtwertung ging ebenfalls nach Österreich an Günther Matzinger (1:05:01 Stunden). Schnellste Frau in St. Pölten war Lena Dieter (1:18:16 Stunden), die sich vor Elke Van Engelen (1:22:35 Stunden) den DM-Titel sicherte.

Erste Hawaii-Slots beim Ironman Wisonsin

Mit ihren Siegen beim Ironman Wisconsin haben sich Brent McMahon (CAN) und Chloe Lane (USA) als erste Profis für die Ironman-WM 2023 auf Hawaii qualifiziert. In der Hauptstadt Madison ließ Lane im Marathon die schließlich zweitplatzierte Jessica Smith (USA/9:53:32 Stunden) hinter sich und machte den Triumph in 9:45:21 Stunden perfekt. Dritte wurde Melanie McQuaid aus Kanada in 10:06:35 Stunden. Bei den Männern nahm der 41-jährige McMahon, Olympiateilnehmer 2004 und 2012, seinen Rivalen in allen Disziplinen Zeit ab und gewann in 8:36:02 Stunden überlegen vor Landsmann Cody Beals (8:50:24 Stunden) und Adam Feigh aus den USA (9:04:26 Stunden). Als einziger deutscher Profis kam der Duisburger Sven Wies nach 9:34:10 Stunden als Achter in Ziel.

Ultratriathlon-Weltcup-Premiere in Bad Radkersburg

Nach seinem zweiten Platz im vergangenen Jahr sicherte sich Thorsten Eckert beim Ultra Triathlon in Bad Radkersburg den Sieg nach 22:48 Stunden. Beim abschließenden Lauf über 84 Kilometer übernahm Eckert die Führung und konnte sich schließlich als Gesamtsieger beim Double Ultra World Cup feiern lassen. Das Podium komplettierten die beiden Polen Marcin Kusiak (23:28:48 Stunden) und Grzegorz Pysz (23:44:39 Stunden). Schnellste Frau über die doppelte Langdistanz wurde Debütantin Aleksandra Krawczyk aus Polen (26:49:46 Stunden) vor ihrer Landsfrau Maja Makowska (29:21:05 Stunden), die rund zweieinhalb Stunden später das Ziel erreichte. Über die Tripple-Distanz siegte der Ungar Balász Fritz nach 50:02:18 Stunden. Knapp eineinhalb Stunden später finishte Goulwenn Tristant (Frankreich/51:26:27 Stunden) auf dem zweiten Platz vor Sándor Szabó aus Ungarn (53:46:18 Stunden).

Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
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1 Kommentar

  1. Wahnsinnsleistung von Skipper. 8 Minuten Vorsprung trotz 20+ Minuten Stehen wegen Defekt. Im Endeffekt hat er seine Konkurrenz netto um ca. 30 Minuten distanziert. Ich behaupte mal dreist, dass Boris Stein vor 2-3 Jahren vor Skipper gewonnen hätte, wenn dieser einen Defekt von 20+ Minuten gehabt hätte. Aber heute bekommt er leider seine Laufform für einen Bub 2:50-Marathon nicht mehr zusammen.

    Beim IM Wisconsin war von vorne bis hinten richtiges Schmuddelwetter. Das hat sogar manchen Kona-Starter wie z.B. Hoffman zur Aufgabe bewegt. Hat den Sieg von McMahon mit seinen 41 Jahren sicherlich begünstigt, dass neben Schwimmen, Radfahren und Laufen auch andere Qualitäten gefragt waren. Da musste man sicherlich das richtige Mindest an den Start mitbringen.

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