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Hanni Zehendner gestorben

Franziska Becker

Durch eine Nachricht der Deutschen Triathlon Union (DTU) erfuhr die Triathlon-Community jüngst davon, dass Hanni Zehendner bereits am 28. August gestorben ist. Hanni Zehendner zählte zu den Pionierinnen des sportlichen Dreikampfs. 1984 war sie Mitgründerin des Bayerischen Triathlon Verbandes sowie des Deutschen Triathlon Verbandes, zu deren Frauenwartin sie gewählt wurde. Auch bei der Gründung der DTU ein Jahr später wurde Hanni Zehendner zur ersten Frauenwartin des Verbands gewählt.

Bei der Erstaustragung der Deutschen Meisterschaften 1984 gewann sie die Titel auf der Kurz- und Mitteldistanz. Im gleichen Jahr kam sie auch als erste deutsche Frau beim Ironman auf Hawaii ins Ziel.

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Nach einem Fahrradsturz mit Schädelbruch beendete Hanni Zehendner ihre Triathlonkarriere und wechselte zum Langstreckenlauf, wo sie 1987 erste Deutsche Meisterin im 100-Kilometer-Lauf wurde. 1990 wurde sie noch einmal Zweite im 100-Kilometer-Straßenlauf und stellte zusammen mit Iris Reuter und Astrid Benöhr einen Mannschaftsweltrekord im 100-Kilometer-Lauf auf. Noch heute gilt die Zeit als deutscher Rekord.

Triathlonpioniere: Hanni Zehendner inmitten ihrer Mitstreiter.

Die Sport- und Gesundheitspädagogin engagierte sich ebenfalls in der Kommunalpolitik über die freie Wählergemeinschaft für die Bürger ihrer Stadt.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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