Sonntag, 27. November 2022
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SzeneHoffnungsvolle Heim-WM, dänische Dominanz und ein Tag in der Hölle

Hoffnungsvolle Heim-WM, dänische Dominanz und ein Tag in der Hölle

Am Wochenende war so viel Leben in der Triathlonwelt wie seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr: In Hamburg wurden drei WM-Titel vergeben, in Estland und Polen absolvierten Patrick Lange und Sebastian Kienle ihr erstes Rennen in 2020 und mussten sich beide dem dänischen Nachwuchs geschlagen geben. Für andere Athleten ging es in der Hölle. Die Hölle von Q, eine Mitteldistanz im Harz. Dort war auch triathlon-Chefredakteur Nils Flieshardt am Start und erzählt Frank Wechsel und Simon Müller von seinem abenteuerreichen Renntag, der trotz aller Unvernunft mächtig Spaß gemacht hat. Frank und Simon geben derweil Einblicke in das Wochenende im Hamburger Stadtpark, bei dem (fast) alles anders war als sonst, wenn die absolute Weltklasse des Triathlons einmal im Jahr Station in Hamburg macht.

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Frank Wechsel
Frank Wechsel
Frank Wechsel ist Herausgeber der Zeitschriften SWIM und triathlon. Schon während seines Medizinstudiums gründete er im Oktober 2000 zusammen mit Silke Insel den spomedis-Verlag. Frank Wechsel ist zehnfacher Langdistanz-Finisher im Triathlon – 1996 absolvierte er erfolgreich den Ironman auf Hawaii.
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5 Kommentare

  1. Moin. Da habt Ihr vergangene Woche in doch recht despektierlicher Weise einen Ausblick auf den am vergangenen Wochenende stattgefundenen Berlin-Triathlon geworfen – diesen als eine Art fragwürdigen Testballon mit erheblichem Risikopotential für die ganze Szene dargestellt – und haltet es nunmehr offenbar nicht für nötig, Euch und die Gemeinschaft Eurer Zuhörer darüber zu informieren, ob und wie diese etwas größer dimensionierte Veranstaltung am Ende gelaufen ist. Schade, denn auch diese – überwiegend von einem Berliner Triathlonverein gestemmte – Veranstaltung, war ein gelungener Schritt auf dem Weg zurück zu einer, wenn auch veränderten, Wettkampfnormalität. Und gerade vor dem Hintergrund Eures kritischen Berichtes, wäre es angemessen gewesen, hier einmal genauer hinzuschauen. Zeit genug bei 2h15min Podcast wäre wohl gewesen – aber dafür hat auch der unaufmerksamste Zuhörer am Ende begriffen, dass Simon Müller beim Interview von Laura Lindemann noch gar nichts von dem Schuh-Malheur wusste – oft genug hat er es ja wiederholt… Hut ab vor Eurem bekloppten Chefredakteur – dem Lichtblick in dieser Folge!

    • Hallo Alexander, ich denke, wir haben in der Podcast-Episode vom Dienstag erklärt, warum wir (noch) nicht über das Event in Berlin berichten konnten: Wir hatten eine WM in Hamburg, zwei Leute bei einem Rennen im Harz, Topstars an internationalen Startlinien und die Druckabgabe einer 100 Seiten starken triathlon 184 parallel zu stemmen. Mehr Output ging einfach nicht, auch wir konnten nicht überall sein und mussten Themen gewichten. Zum Thema Berlin: Deine Meinung, dass unsere Vorberichterstattung despektierlich war, sei dir zugestanden. Wir haben aber auch einige Feedbacks von Personen aus dem Umfeld des Berliner Triathlonsports erhalten, die die Ausgewogenheit der Darstellung gelobt haben. Uns erreichen bis heute völlig gegensätzliche Meldungen und Meinungen dazu, die von “sehr gelungener Umsetzung” bis zu “katastrophalem Hygienekonzept” reichen. Wir werden das in den nächsten Tagen ordnen, bewerten und nachhaken.

      • Danke, dass Du Dir die Zeit für eine Rückmeldung genommen hast. Mir leuchtet natürlich ein, dass bei der Fülle der Veranstaltungen am vergangenen Wochenende Euer Fokus nicht alles erschlagen konnte. Ich persönlich hätte mir dennoch gewünscht, dass gerade nach der langen wettkampffreien Zeit – wie Ihr im Falle der “Hölle von Q” oder vor einiger Zeit bzgl. des “Dreathlons” es ja getan habt – die Veranstaltungen “an der Basis” etwas mehr Aufmerksamkeit erfahren, nicht zuletzt, weil in der Masse doch dort das “Fundament” des Sports liegt (?). Bin gespannt, ob bzw. welches Fazit ihr dann also ggf. über den Berlin-Triathlon und/oder andere Veranstaltungen ziehen werdet. Ich selbst (war einen ganzen Tag als Helfer vor Ort) war einfach nur froh, wieder diese Athmosphäre und den Spirit des Wettkampfes zu erleben, auch wenn sich ganz offensichtlich nicht jeder Teilnehmer / Zuschauer konsequent an die Vorgaben gehalten hat. Aber das sind wohl auch diejenigen, die diesbezüglich im Alltag wenig Disziplin / viel Ignoranz an den Tag legen. Am jetzigen Wochenende kann ich einen Vergleich ziehen, wenn ich als aktiver Teilnehmer in Erkner (südlich von Belin) selbst an den Start gehen werde.
        Freue mich auf Eure neue Ausgabe und die kommmenden Podcasts. Grüße aus Berlin.

      • Hallo Frank, schön eine Reaktion auf Alexanders Kommentar zu lesen. Ehrlicherweise ging es mir als Athlet ähnlich, da ich zum Berlin Triathlon extra aus Bayern angereist bin, die Woche davor Euren doch recht kritischen Beitrag (fand ihn auch eher weiniger ausbalanciert aber akzeptabel) gehört habe und nun diese Woche gespannt -aber vergeblich- auf Eure Bewertung gewartet habe. Auch ich habe sehr unterschiedliche Wahrnehmungen selbst innerhalb meines Vereins erlebt, v.a. auch Unterschiede zwischen Samstag und Sonntag. Bin gespannt auf Euer Resumee. Grüße vom Tegernsee

  2. Moin. Habe mich gestern davon übrzeugen können (Erkner-Triathlon), dass die Realisierung eines Wettkampfes unter den neuen Bedingungen besser gehen kann als beim Berlin-Triathlon. Sicherlich auch, weil am Rande einer Kleinstadt, in einem umschlossenen Stadionbereich. Es stellt sich daher fast die Frage, ob unter diesen Umständen Veranstaltungen in größeren Innenstädten – ohne absolute Abschirmung nach außen – bzw. Großveranstaltungen bei beengten Platzverhältnissen aktuell überhaupt noch “zeitgemäß” sind bzw. welches Maß an Risiko hier noch vertretbar / hinnehmbar ist. Dennoch haben alle Leute, mit denen ich gesprochen habe, den Mut der einzelnen Veranstalter hervorgehoben, es eben doch zu versuchen und die Möglichkeit zu eröffnen, diesem wunderbaren Sport unter Wettkampfbedingungen nachgehen zu können. Es wird also für 2021 sehr interessant sein, die Entwicklungen zur Wettkampforganisation zu beobachten. Und sorry, dass mein “Aufschlag” offenbar etwas zu emotionalisiert daherkam. Grüße nach HH.

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