Ironman 70.3 Pucon: Long wird Favoritenrolle gerecht, Überraschung im Frauenrennen

Beim ersten Profirennen des Jahres in Chile konnte Sam Long einen Sieg mit komfortablem Vorsprung feiern. Auch die überraschende Siegerin des Frauenrennens konnte ihren Zieleinlauf voll auskosten.

Peter Jacob / spomedis Sam Long startet mit einem Sieg ins Jahr 2024. (Archivbild)

Wie so oft galt es für den US-Amerikaner Sam Long zunächst, seinen Rückstand nach dem Schwimmen zu egalisieren. Als Neunter von elf Profis beendete er nach 27:56 Minuten die erste Disziplin. Bis zur Hälfte der Radstrecke konnte Long die Lücke von rund dreieinhalb Minuten schließen und die Führung übernehmen. Mit 1:59:56 Stunden fuhr er den mit Abstand schnellsten Bikesplit des Profifeldes. Seinen Vorsprung baute er beim Halbmarathon schließlich sukzessive aus und lief nach 3:46:31 Stunden ins Ziel. Luciano Taccone aus Argentinien sicherte sich nach 3:53:11 Stunden den zweiten Platz und der Chilene Martin Ulloa komplettierte nach 3:53:40 Stunden das Podium.

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Start-Ziel-Sieg bei den Frauen

Bei den Frauen wurde die Favoritinnenrolle der Vorjahressiegerin Barbara Riveros aus Chile zugewiesen. Es war jedoch die Spanierin Marta Sanchez, die einen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Das Schwimmen beendete sie nach 27:38 Minuten und erreichte die Wechselzone mit einer siebenköpfigen Gruppe. Auf dem Rad machte Sanchez immer mehr Boden gut und beendete die zweite Disziplin nach 2:50:32 Stunden mit satten neun Minuten Vorsprung auf Barbara Riveros. Angesichts dieser großen Lücke reichte Sanchez auf der hügeligen Laufstrecke die drittschnellste Halbmarathonzeit der Profis (1:27:35 Stunden), um sich nach 4:19:18 Stunden als Siegerin feiern lassen zu können. Elizabeth Bravo aus Ecuador sicherte sich nach 4:26:07 Stunden dank der schnellsten Laufzeit des Tages (1:24:26 Stunden) Platz zwei vor Barbara Riveros, die das Ziel nach 4:27:48 Stunden erreichte.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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