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Klassenfahrt für Triathleten
Koppel like it’s hot

Der dritte Belastungstag des Mallorca-Camps hatte es in sich. Nach drei bis vier Stunden auf dem Rad wurden direkt die Schuhe zum Koppellauf geschnürt. Ruhetag is calling.

Anna Bruder Das Ende des ersten Belastungsblocks wird standesgemäß gefeiert.

Der erste Trainingsblock ist geschafft. Abgeschlossen wurde dieser heute mit einem Triathlontag wie aus dem Bilderbuch. Morgens hieß es mit einem kurzen Lauf beziehungsweise einer Schwimm-Session:„Business as usual“. Die Haupteinheit des Tages bestand allerdings aus einer Rad-Lauf-Kombination, schließlich sind wir in einem Triathlon-Camp. 

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Lost in Porto Cristo

Abfahrt war wie immer pünktlich um 10:30 Uhr und die Gruppen eins bis fünf machten sich auf den Weg. Geplant war eine Fahrzeit von drei bis vier Stunden sowie, je nach Gruppe, Distanzen zwischen rund 70 und 100 Kilometern. Eine Kaffeepause war heute eigentlich nicht angedacht, doch in meiner Gruppe hatte man die Rechnung ohne Oli gemacht. Er war schon häufig auf der Insel und kennt scheinbar sämtliche Cafés.

Nach gerade einmal 30 Kilometern kamen wir in der Hafenstadt Porto Cristo an, die als Ort der Pause auserkoren war. Nötig war sie hier sicherlich nicht, beschwert hat sich aber auch niemand – eine durchweg entspannte Truppe.

In Portocristo dürfte der eine oder andere ungeplante Kilometer dazugekommen sein, denn dank großräumiger Baustellen und verwinkelter Gassen kamen wir nicht auf direktem Weg ans Ziel. Ohne weitere Vorkommnisse oder Routenabweichungen ging es nach Heiß- und Kaltgetränken, Banane und Riegel weiter und über den teils beliebten Schweineberg zurück zum Hotel. Wieso der so heißt? Angeblich hat sich hier so mancher Radfahrer schon so sehr abgeschossen, dass er Schweine von rechts nach links hat fliegen sehen. Eine inoffizielle Bergwertung gab es auch bei uns, Schweine hat aber niemand gesehen. So ging es gut gelaunt zurück zum Hotel, wo schließlich 88 Kilometer auf dem Tacho standen.

Wie auf Eiern zum Meer

Zehn Minuten Wechselzeit wurden gewährt, bevor die Gruppe im lockeren Tempo zum Koppellauf aufbrach – beeindruckend, wie bei manchen Athleten lockeres Tempo aussieht. Nach rund sechs Kilometern am Meer entlang versammelten sich alle schließlich am Pool. Beine im Wasser, alkoholfreies Bier in der Hand, Ruhetag verdient.

Fotos: Anna Bruder

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