Der Ticker vom Wochenende:
Spirig gewinnt beim Israman 113, Blummenfelt siegt bei Duathlon, Wurf mit DNF bei Radsport-Comeback

Nicola Spirig gewinnt die Mitteldistanz beim Israman, Kristian Blummenfelt holt sich im Traininigslager den Sieg bei einer Duathlon-Meisterschaft und Cameron Wurf muss bei seinem Comeback als Radprofi ein DNF verzeichnen: alle Infos vom Wochenende in unserem Ticker.

Spirig und Van Loy gewinnen Mitteldistanz beim Israman

Deutliche Siege über die 113-Kilometer-Distanz beim Israman: Das Rennen der Profimänner entschied der Belgier Diego Van Looy nach 4:30:33 Stunden mit knapp sieben Minuten Vorsprung vor dem Niederländer Erik-Simon Strijk (4:37:25 Stunden) für sich. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich der einheimische Athlet Roee Zoarets (4:42:40 Stunden). Beim Wettkampf der Frauen fiel die Entscheidung um den Sieg noch viel deutlicher aus: Die Schweizerin Nicola Spirig gewann mit einer Zielzeit von 4:47:26 Stunden vor der Deutschen Katharina Grohmann (5:23:29 Stunden) und Hadas Mazar (Israel/5:23:33 Stunden). Insgesamt gingen im Profirennen der Frauen nur fünf Athletinnen an den Start.

Zwei einheimische Siege auf der Langdistanz des Israman

Auf der Langdistanz waren die Profifelder noch überschaubarer als auf der Mitteldistanz: Nach den beiden deutschen Siegen von Till Schramm und Christian Altstadt in den Jahren 2018 und 2019 ging der Sieg in diesem Jahr an den Israeli Omri Gazit (9:47:27 Stunden), der vor seinen beiden Landsmännern Dan Alterman (9:55:44 Stunden) und Amit Shaket (10:00:53 Stunden) ins Ziel kam. Das Rennen der Frauen gewann ebenfalls eine Einheimische: Antonina Reznikov siegte nach 10:29:30 Stunden vor Irena Mazin (Israel/12:30:23 Stunden) und der dritten Starterin im Profifeld der Frauen, der US-Amerikanerin Jennifer Lentzke, die nach 16:56:33 Stunden das Podium komplettierte.

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Blummenfelt gewinnt Duathlon-Meisterschaft mit starker Laufleistung

Trainings- und Testwettkampf über ein ungewohntes Format für den WTS-Grand-Final-Sieger von 2019, Kristian Blummenfelt: Im Rahmen eines dreiwöchigen Trainingslagers im portugiesischen Rio Maior nahm der 25-jährige Norweger am vergangenen Wochenende an der offenen nationalen Meisterschaft im Duathlon teil. Austragen wurde das Format über eine Distanz von 5,15 Kilometer Laufen, 18,7 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. In einem starken Feld mit vielen jungen Nachwuchs-Kurzdistanzlern absolvierte Blummenfelt in der führenden Laufgruppe die ersten fünf Kilometer unter 14:40 Minuten und den ersten Lauf insgesamt in 15:07 Minuten. Auch dem Rad setzte sich ein Quartett um Blummenfelt, Henji Nener (JPN), Miguel Hidalgo (BRA) und Christophe de Keyser (BEL) ab, bevor der Norweger mit einer Zeit von 6:33 Minuten beim zweiten Lauf das Rennen für sich entschied und nach 50:18 Minuten als Erster das Ziel überquerte. Seine beiden aktuellen Trainingspartner Nener und Hidalgo folgten mit drei und 24 Sekunden Rückstand.

Der Sieg bei den Frauen ging an Madalena Almeida, die sich nach 59:01 Minuten mit acht Sekunden Vorsprung gegen Maria Tomé durchsetzte. Rang drei ging an Gabriela Ribeiro, die nach 59:23 Minuten die Ziellinie überquerte.

Cameron Wurfs Radsport-Comeback mit einem DNF

Wenige Tage nach der Bekanntgabe, dass Cameron Wurf mit dem Team Ineos sein Comeback als Radprofi feiert, musste er sein erstes Rennen vorzeitig beenden. Im australischen Geelong beim Cadel Evans Great Ocean Road Race sah sich Wurf mit harten Bedingungen konfrontiert und führte das Feld schon früh bei starkem Gegenwind gemeinsam mit seinem Teamkollegen Ian Stannard an. Die Führungsarbeit scheint Wurf dann gegen Ende den Stecker gezogen zu haben. „Ich war nach fünf Kilometern am Limit“, sagte der Australier nach dem Rennen. Dennoch zieht Wurf insgesamt ein positives Fazit. Er sei froh, so früh wie möglich ins Renngeschehen eingestiegen zu sein und könne sich mit den gesammelten Erfahrungen nun verbessern. Wurf schien nach dem Rennen jedoch schnell wieder fit zu sein: Die knapp 30 Kilometer lange Strecke von Geelong zur Unterkunft legte er im Laufschritt mit einer Durchschnittspace von vier Minuten pro Kilometer zurück. Abends stand noch ein Schwimmtraining auf dem Programm, wie ein Blick in seinen Strava-Account zeigt.

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