T100-Finale der Frauen: Sechs Athletinnen, ein Titel – Wer krönt sich zur Weltmeisterin?

Drei Athletinnen, die bei einem eigenen Finalsieg Weltmeisterin werden würden, und insgesamt sechs, die im Titelrennen sind. Die Ausgangslage für die Vergabe des T100-WM-Titels könnte nicht spannender sein.

T100 Triathlon

Die Entscheidung in der T100-Tour der Frauen verspricht ein Finale, das an Spannung kaum zu überbieten ist. Die Rechenspiele können beginnen. Nach einer langen Saison, in der sich die Besten der Welt quer über den Globus duelliert haben, steht Mitte Dezember das alles entscheidende Rennen in Katar an. Und eines ist klar: Die WM-Krone ist noch nicht vergeben.

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Die aktuell Gesamtführende, Kate Waugh, geht mit einem kleinen, aber wertvollen Vorsprung in das letzte Rennen. Hinter ihr liegt ein eng gestaffeltes Verfolgerinnenfeld, aus dem sich nach genauer Betrachtung der Punkteverteilung und der Finalwertung sechs Athletinnen herauskristallisieren, die noch um den Titel kämpfen können – wenn die Konstellation passt.

Dass es überhaupt so viele Titelkandidatinnen gibt, liegt wie auch bei den Männern an der Punktevergabe des letzten Saisonrennens, des Finales. Selbst ein Tag zum Vergessen führt also nicht zu null Punkten, und genau das verschiebt die Rechenspiele zugunsten einiger Athletinnen, die auf den ersten Blick vielleicht schon abgeschlagen wirken.

Die Top Ten vor dem Finale

Die Tabelle zeigt die Punktesituation vor dem letzten Rennen:

PlatzAthletinPunkte
1Kate Waugh128
2Julie Derron122
3Lucy Charles-Barclay119
4Ashleigh Gentle107
5Jessica Learmonth96
6Taylor Knibb90
7Lucy Byram73
8Hannah Berry71
9Paula Findlay66
10Taylor Spivey66

Entscheidend: Selbst bei einem sehr schlechten Tag erhält jede Athletin noch mindestens zwei Punkte. Das heißt: Die Führende, Kate Waugh, wird im schlechtesten Fall bei 130 Gesamtpunkten landen. Jede, die noch Weltmeisterin werden will, muss diese Marke übertreffen können.

Wer kann noch Weltmeisterin werden?

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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