Samstag, 17. Januar 2026

Armpads: Gut gelegen

Mehr Komfort, mehr Halt und ein bisschen mehr Geschwindigkeit: Auf den Armpads am Aero-Lenker verschmilzt der Fahrer mit seinem Rad. Dennoch vernachlässigen viele Triathleten dieses Detail am Cockpit. Hier schlummert eine Menge Potenzial. Wir zeigen dir, worauf du achten solltest.

Frank Wechsel / spomedis Der Däne Magnus Ditlev fährt mittlerweile eine Custom-Lösung.

Sattel, Pedale, die Griffposition an den Extensions und eine knappe Unterarm­länge dahinter die sogenannten Armpads. Das sind die vier zentralen Kontaktpunkte zwischen Triathlonrad und Fahrer in der Aero-Position. Zwar tragen die Armpads keine so ­große Last wie der Sattel, aber es lohnt sich durchaus, bei diesem Detail genauer hinzuschauen. Zum einen bei der richtigen Einstellung der Armschalen und zum anderen beim Angebot. Denn egal, ob das Rad zehn Jahre alt oder ein nagelneues Super­bike aus dem fünfstelligen Bereich ist, getunt werden kann hier immer. 

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Vor ein paar Jahren waren Armpads nur minimal konkav, boten also seitlich wenig Halt. Sie waren oft mit sehr einfachen Neopren- oder Moosgummipolstern versehen, die sich zügig durchgelegen hatten und ausgetauscht werden mussten. Das ist längst anders, inzwischen gibt es eine Fülle unterschiedlicher Formen und Polstermaterialien bzw. Polsterstärken. Ein Blick auf die Details lohnt sich, denn es läuft schnell auf individuelle Vorlieben hinaus. Ähnlich wie beim Sattel. Da würde niemand mehr auf die Idee kommen, ein Modell für alle Fahrertypen zu empfehlen. Mit anderen Worten: Die Armpads sind der Sattel des Cockpits.

Die Basis

Der Baranski Links die ­moderate Höhe eines Pads von Cervélo, rechts die ex­treme ­Variante von Aerocoach.

Die Grundlage bildet immer eine Schale, die auf dem Basislenker beziehungsweise den Spacern darüber montiert wird. Oft ist sie aus Carbon oder anderen Verbundstoffen. Der Trend geht dahin, die Außen- und je nach ­Anbieter auch die Innenkante deutlich nach oben in eine U-Form zu ziehen. Vorteil: Liegen die Unterarme erst einmal in dieser „Wanne“, ist nur noch wenig bis gar keine Haltearbeit nötig. Die Energie kann in mehr Vortrieb investiert oder für den Lauf gespart werden. Der Nachteil kann die Passform sein, die entweder pauschal zu eng ist oder partiell am Ellbogen drückt. Das kann im schlimmsten Fall die Muskeln und Nerven reizen. 

Die Armpads sind der Sattel des Cockpits

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Marcus Baranski
Marcus Baranskihttps://www.derbaranski.de/blog
Marcus Baranski ist unser Zeitfahrer. Weil es dabei neben hartem Training vor allem auf Material und Sitzposition ankommt, beschäftigt er sich seit über 15 Jahren mit allen Stellschrauben, um dem Wind ein Schnippchen zu schlagen. Dass sich Detailverliebtheit hierbei auszahlt, zeigen seine Erfolge: 2019 wurde er in seiner Altersklasse Vizeweltmeister der UCI.

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