Zwei Neuseeländer waren schneller: Zum Saisonauftakt wird Frederic Funk bei der Challenge Wanaka über die Mitteldistanz Dritter. Jack Moody gewinnt sein Heimrennen vor Mike Phillips. 26 Sekunden trennen Funk am Ende von Rang zwei.
Es sollte eine Standortbestimmung werden. Am Ende wurde es ein Platz auf dem Podium. Nach seinem Radsturz mit Ellenbogenbruch Ende der vergangenen Saison hat Frederic Funk jetzt bei der Challenge Wanaka sein Comeback nach der Verletzung gefeiert. Bei der 20. Auflage der Mitteldistanz in Neuseeland landete der 28-Jährige in 3:54:37 Stunden auf Rang drei. Den Sieg sicherte sich der Neuseeländer Jack Moody in 3:51:23 Stunden. Platz zwei ging an dessen Landsmann Mike Phillips, der in 3:54:11 Stunden lediglich 26 Sekunden vor Funk ins Ziel kam.
Moody strebt beim Laufen nach vorn
Hinter dem Neuseeländer Ivan Abele, der als schnellster Schwimmer die 1,9 Kilometer im Wasser in 23:58 Minuten absolviert hatte, kam Funk mit der Verfolgergruppe nach 24:49 Minuten in die erste Wechselzone. Ebenfalls auf Tuchfühlung: Moody und Phillips. Während Abele (2:07:38 Stunden), Phillips (2:07:30 Stunden) und der Deutsche (2:07:55 Stunden) mit den schnellsten Bike Splits des Tages über die 90 Kilometer die zweite Wechselzone erreichten, musste sich Moody nach 2:09:43 Stunden auf dem Rad zunächst weiter hinten anstellen. Beim abschließenden Halbmarathon allerdings distanzierte er die Konkurrenten deutlich. Mit 1:14:22 Stunden über die 21,0975 Kilometer strebte der Neuseeländer dem Sieg entgegen. Mike Phillips lief in 1:19:03 Stunden den zweiten Platz ins Ziel, während Frederic Funk in 1:19:07 Stunden knapp dahinter landete. Für Ivan Abele reichte es in einer Gesamtzeit von 3:55:36 Stunden (1:22:05 Stunden über den Halbmarathon) zu Rang vier in dem 16-köpfigen Starterfeld.
Für Frederic Funk war es ein Testlauf, bevor der 28-Jährige am 7. März mit höheren Zielen in den nächsten Wettkampf am anderen Ende der Welt startet. Beim Ironman Neuseeland möchte er das Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii lösen.
Tamara Jewett gewinnt, knappes Rennen um Rang zwei
Bei den Frauen gewann die Kanadierin Tamara Jewett in 4:29:39 Stunden vor Rebecca Clarke (4:30:43 Stunden), die das Rennen lange Zeit angeführt hatte. Die Neuseeländerin rettete den zweiten Platz am Ende denkbar knapp ins Ziel. Hinter Clarke überquerte die US-Amerikanerin Gabrielle Lumkes die Ziellinie nur drei Sekunden später.