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Lars Wichert bloggt
New Bike Day bei der Zwift Tri Academy

Fünf Tage war Lars Wichert mit seinem neuen Team, der Zwift Tri Academy, in Morgan Hill, Kalifornien. Dabei gab es zunächst im Museum von Ausrüster Specialized einiges zu bestaunen und am Ende einen überraschenden “New Bike Day”.

Nils Nilsen Alle Teammitglieder der Zwift Tri Academy und die Mentoren Sarah True und Tim Don bei knappen 120 km/h im Windtunnel.

Wenn es darum geht, alle abzuholen, eine Einheit zu formen und den Mitgliedern von Anfang an das Gefühl zu geben, dass sie willkommen sind, dann sollte man sich die beiden Triathlonprofis Tim Don und Sarah True ins Team holen. Aber nicht nur die Mentoren, sondern das gesamte Team von Zwift, Specialized und auch Precision Hydration haben einen von Beginn an mit solch einer Herzlichkeit empfangen, dass man den Eindruck gewinnen konnte, man kenne sich schon ewig.

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Ich bin als letzter aller Athleten am vergangenen Mittwoch in Morgan Hill, Kalifornien angekommen. Das Städtchen liegt ungefähr eine Autostunde südlich vom Flughafen San Francisco. Hier im nicht sonderlich aufregenden Ort hat Specialized sein Hauptquartier und es sollte in den nächsten Tagen auch unser hauptsächlicher Aufenthaltsort sein. Nachdem ich im Hotel ankam und meine Teammitglieder James Martin (Australien), Gro Hege Jermstad (Norwegen), Emily Freeman und Neil Eddy (England) sowie Karrie Stewart aus den USA begrüßt hatte, ging es schon direkt mit dem in Zwift-Orange lackierten Bus rüber zu Specialized.

Mit einer kleinen Führung durch das Museum und die heiligen Hallen wurden wir in die Fahrradwelt des amerikanischen Radherstellers eingeführt. Beeindruckend, wie sich so ein Fahrrad über die Jahre verändert und welche Entwicklung auch in den letzten zehn Jahren stattgefunden hat. Dennoch musste ich feststellen: Auch wenn sich vieles an der Form und Technik der Räder verändert hat, so bin ich beim Ironman Hamburg und auch beim Ironman 70.3 auf Mallorca die gleichen Armpads gefahren wie Tony Martin bei den Olympischen Spielen 2012. Oder ist er die gleichen gefahren wie ich?

Nils Nilsen Tim Don und Lars Wichert betrachten das Rad sowie die Armpads von Tony Martins Zeitfahrrad der Olympischen Spiele 2012.

Weihnachten im Mai

Als wenn es nicht schon spannend genug gewesen wäre, hinter die Kulissen eines der exklusivsten Radhersteller zu schauen, so wurde es nach der Führung noch interessanter. Mit dem Betreten des Team-Raums wurde uns jeweils ein Stuhl zugewiesen, wo uns die ersten Teile des Materials erwartete, das wir im kommenden Jahr benutzen dürfen. Breit grinsende Gesichter bei den Athletinnen und Athleten und eine große Freude bei den Mitarbeitern von Zwift. Scheint es ihnen wohl auch Freude zu machen, ein Team zu gestalten und dabei zu sein, wenn sich etwas entwickelt. Anschließend wurden wir noch eingeladen, den Windtunnel der Specialized-Zentrale zu besichtigen, da dieser einer der Orte sein sollte, in dem wir uns in den nächsten Tagen länger aufhalten würden. Während des Transfers von einem Gebäude zum anderen wurde uns nicht erzählt, dass heute schon die Präsentation des Rades anstand.

Nils Nilsen Das Rad der Wahl, das Specialized S-Works Shiv Disc in Zwift-Tri-Academy-Lackierung.

Im Windtunnel angekommen, konnten wir einen Blick auf ein im Windtunnel verhülltes Rad werfen, das wie bei einer Formel-1-Autopräsentation von uns, den Fahrerinnen und Fahrern, abgedeckt werden durfte. Ein Zug am Tuch und da stand es, das Rad für die im Oktober stattfindende Weltmeisterschaft, das Specialized “S-Works Shiv Disc” in einer auf sechs Räder limitierten Version. In metallisch schimmerndem Lamborghini-Orange, wie Tim Don es sagte. Der Rest des Camps sollte nicht weniger aufregend sein, doch dazu in den kommenden Tagen mehr, wenn ich euch zu allen Tests, die wir durchgeführt haben, auch Daten liefern kann.

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