Das Race-Equipment von Lionel Sanders im Check

Lionel Sanders ist ein besonderer Athlet, der im Triathlon nichts ohne Hintergedanken macht. Das gilt gleichermaßen für sein Training und seine Ausrüstung. Wir haben uns das komplette Race-Equipment des Kanadiers genauer angesehen und dabei sowohl konservative als auch eigenwillige Ansätze gefunden.

Lionel Sanders liebt seine Daten. Auch beim Schwimmen. Deshalb trägt er eine Form-Brille mit Display.
Auf die Radstrecke geht Sanders seit dem Frühjahr mit der UCI-Version des Canyon „Speedmax“.
Das Cockpit kommt von D2Z. Während die Schalen waagerecht ausgerichtet sind, steigen die Extensions steil an.
Für einen besseren Halt setzt Sanders auf gedruckte Griffstücke, in die er sich hineinkrallen kann.
Die Flüssigkeitsversorgung wird über Radflaschen sichergestellt. Eine am Cockpit, eine in der xlab „Aero Pouch“.
Beim Sattel fiel die Wahl auf den Gebiomized „Stride“ aus Deutschland.
Mächtiges Blatt: Satte 58 Zähne stehen Sanders vorn zur Verfügung.
Brandneu: Das HED „Jet 180“, das bei Rennen mit Disc-Verbot ein Maximum an Felgentiefe bietet.
Die Eckdaten: 180 mm tief, 21 mm Maulweite, 32,5 mm Außenbreite, 1.229 g (Disc), tubelessready, 1.900 US-Dollar.
Vorn kommen nur 60 mm zum Einsatz, was aber bei Starkwind eine gute Wahl hinsichtlich des Handlings sein kann.
Bereift sind die Laufräder mit dem Allrounder Continental „Grand Prix 5000“ in 25 mm. Am Renntag wird es die Tubeless-Variante des „TT“ sein.
Der Rennanzug von Louis Garneau kommt natürlich im Custom-Design …
… und mit standesgemäßen Aero-Rippen an den Ärmeln.
Beim Helm vertraut Sanders auf den „P-09“ seines Ausrüsters.
Ein Tipp von Jan Frodeno? Die „Zero+“ von Bont.
Auf der Laufstrecke startet Sanders mit dem Asics „Metaspeed Sky“ durch.
Er zieht sich für die dritte Disziplin komplett um und trägt Shirt, Hose und Socken von Lululemon.
Den Gürtel von Camelbak trägt er, um seinen extrem hohen Flüssigkeitsverlust ausgleichen zu können.
Der Sonnenschutz für die Augen kommt von 100%. Sanders trägt die „Racetrap 3.0“.
Kein Marketing-Gag: Kanadischer Ahornsirup dient Sanders im Rennen als Kohlenhydratquelle.
Das komplette Set-up im Überblick. Kann losgehen …
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3 Kommentare

    • Hi Danny, warum nicht? Eine GPS Uhr ist es auch. Mehr macht die Uhr im Freiwasser auch nicht… es werden lediglich ausgewählte Daten der Uhr im Display der Brille gezeigt. Ich habe selbst eine (die habe ich allerdigs erstanden, als man noch ein Abo lösen musste) aber nutze sie im Freiwasser nicht, da ich da die Einblendungen als störend empfinde und nicht so gut „navigieren“ kann. Im Becken ist sie aber super… und verzählt sich nur sehr selten, selbst bei Technikübungen.

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Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

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