Dienstag, 4. Oktober 2022
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SzeneAllgäu-Kult, letzte Slots und extreme Rennen in Europa

Allgäu-Kult, letzte Slots und extreme Rennen in Europa

Dominik Berchtold Thomas Ott gewinnt die Mitteldistanz beim Allgäu Triathlon 2022.

Kult-Party beim Allgäu Triathlon

Beim Allgäu Triathlon wurde ein weiteres Mal ein Triathlonfest gefeiert, wie es im Buche steht. Schwimmen im Alpsee, eine anspruchsvolle Radstrecke mit knackigen Anstiegen sowie der legendäre Kuhsteig auf der Laufstrecke waren Teil davon. Die olympische Distanz gewann Fabian Kraft in 2:06:48 Stunden vor Lukas Stengel (2:10:43 Stunden) und Neilan Kempmann (2:12:32 Stunden). Die Frauenwertung entschied Katharina Krüger in 2:24:40 Stunden für sich, auf den Plätzen zwei und drei folgten Anna Heyder (2:33:50 Stunden) und Mira Marie Hippe (2:35:52 Stunden).

Auf der Classic-Distanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 84 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen war Thomas Ott in 3:58:30 Stunden am schnellsten. Er verwies damit Joel Woolridge (4:00:24 Stunden) und Julian Großkopf (4:01:38 Stunden) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen konnte Daniela Bleymehl nach 4:25:15 Stunden einen weiteren Sieg in dieser Saison verbuchen. Zweite wurde die Niederländerin Els Visser (4:27:48 Stunden), Maria Paulig komplettierte das Podium nach 4:37:55 Stunden.

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Die Ergebnisse im Überblick.

Arnaud Guilloux und Lydia Dant gewinnen beim Ironman 70.3 Vichy

Beim Ironman 70.3 Vichy war das Podium der Männer fest in französischer Hand. Gewonnen hat Arnaud Guilloux in 3:23:43 Stunden äußerst knapp vor seinem Landsmann Leon Chevalier (3:24:13 Stunden). Dritter wurde Dylan Magnien in 3:24:41 Stunden.

Bei den Frauen wurde es in Richtung Ziel noch spannender. Die Britin Lydia Dant hatte schließlich in 3:45:53 Stunden die Nase vorn. Lucy Byram, ebenfalls aus Großbritannien, wurde knapp Zweite (3:46:14 Stunden) vor der Französin Charlène Clavel (3:49:06 Stunden).

Zu den Ergebnissen.

Letzte Kona-Slots beim Ironman Mont Tremblant

Beim Ironman Mont Tremblant in Kanada wurden die letzten vier Kona-Slots der Profis für 2022 vergeben, jeweils zwei für Männer und Frauen.

Gewonnen hat der Amerikaner Collin Chartier in 8:08:40 Stunden und damit sein Ticket gebucht. Josh Amberger und Cody Beals belegten in 8:13:11 Stunden und 8:14:13 Stunden die Plätze zwei und drei, beide haben sich allerdings bereits qualifiziert. Der Viertplatzierte Slowene David Plese konnte sich somit über einen Slot freuen (8:18:25 Stunden).

Bei den Frauen war es die US-Amerikanerin Haley Chura, die sich nach 9:17:21 Stunden über ihren Sieg und die WM-Qualifikation freuen konnte. Die Zweitplatzierte Jen Annett aus Kanada (9:24:20 Stunden) benötigte keinen Slot mehr, weshalb dieser an Rachel Zilinskas aus den USA auf Platz drei ging (9:30:38 Stunden).

Alle Ergebnisse findet ihr in der Ironman-App.

Extreme Siege für Arne Reuter und Susanne Buckenlei beim Arctic Triple

Das Arctic Triple auf den Lofoten ist etwas für hart gesottene Multisportler. Angeboten werden Wettkämpfe im Skimo (Skibergsteigen), ein Ultra-Trail sowie ein Triathlon. Bei Letzterem besteht die längste Distanz aus vier Kilometer Schwimmen, 196 Kilometern auf dem Rad sowie einem Lauf über 45 Kilometer.

Deutsche Athleten waren hierbei äußerst erfolgreich. Bei den Männern gewann Arne Reuter in 13:28:47 Stunden vor dem Norweger Hallvard Kolltveit (13:38:20 Stunden). Platz drei ging an Tobias Bohnhardt (14:14:33 Stunden), ebenfalls aus Deutschland. Bei den Frauen setzte sich in Person von Susanne „Susa“ Buckenlei eine Spezialistin für extreme Rennen durch. Die ehemalige Profitriathletin hat bereits mehrfach den Norseman gewonnen und sich nun eine neue Herausforderung gesucht. Nach 15:56:13 Stunden war sie im Ziel. Den zweiten Platz belegte die Französin Augé Davesne Emmanuelle (17:25:06 Stunden), weitere Frauen sind nicht ins Ziel gekommen.

Hier geht es zu den vollständigen Ergebnissen.

Sechster Titel für Jens Roth bei der Deutschen Meisterschaft im Crosstriathlon

Über 1.500 Meter Schwimmen, 36 Kilometer Mountainbike und zehn Kilometer Trailrun bei der O-See-Challenge sicherte sich der Franzose Arthur Serrieres nach 2:40:35 Stunden den Sieg vor seinem Landsmann Arthur Forissier (2:43:25 Stunden) vor dem Dänen Jens Emil Sloth Nielsen (2:44:09 Stunden). Bester Deutscher und damit Deutscher Meister im Crosstriathlon wurde Jens Roth nach 2:49:38 Stunden. Für den Trierer ist es bereits der sechste nationale Meistertitel. Auf der Laufstrecke wurde es jedoch noch einmal spannend. Roths Vorsprung von zwei Minuten auf Scott Anderson schrumpfte bis zum Ziel auf 18 Sekunden. Malte Plappert, der 2021 den Deutschen Meistertitel gewann, musste das Rennen vorzeitig beenden.

Bei den Frauen entschied die Italienerin Sandra Mairhofer in 3:06:55 Stunden vor Alizée Paties aus Frankreich (3:14:00 Stunden) und Carina Wasle aus Österreich (3:19:41 Stunden). Beste Deutsche im Profifeld war Maria Döring, die das Ziel nach 3:39:15 Stunden erreichte.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Vier Disziplinen mit 5.500 Höhenmetern

Dreimal wird beim Inferno-Triathlon, einem der härtesten Triathlonwettkämpfe der Welt, wie sich die Veranstaltung selbst nennt, gewechselt. Nach 3,1 Kilometern Schwimmen im Thunersee geht es mit dem Rennrad über 97 Kilometer nach Grindelwald, dabei müssen die Teilnehmer 2.145 Höhenmeter überwinden. Anschließend folgen 30 Kilometer mit 1.180 Höhenmetern auf dem Mountainbike, bevor zum Abschluss ein Berglauf über 25 Kilometer mit 2.175 Höhenmetern ansteht. Schnellster Athlet bei dem Rennen in der Schweiz war Jan Van Berkel, der das Ziel nach insgesamt 9:09:35 Stunden vor Maximilian Kirmeier (9:15:32 Stunden) und Urs Müller (9:22:03 Stunden) erreichte. Beste Frau über die anspruchsvolle Strecke war Petra Eggenschwiler. In 10:23:08 Stunden überquerte sie die Ziellinie 3:11 Minuten vor Alexandra Zürcher, die den zweiten Platz erreichte. Das Podium komplettierte Anna Eberhardt-Halasz nach 11:08:38 Stunden.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
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