Keine Panik mehr am Stichtag: Beim Allgäu Triathlon entscheidet 2026 erstmals das Los über die Startplätze. Die Veranstalter wollen damit für mehr Fairness und weniger Stress bei der Anmeldung sorgen.

Wer 2026 beim Allgäu Triathlon an der Startlinie stehen möchte, braucht keinen schnellen Mausklick und stabiles Internet mehr – sondern Glück im Losverfahren. Erstmals in der Geschichte des Kultrennens wird die Teilnahme nicht mehr nach dem Prinzip „First come, first serve“ vergeben, sondern per Zufall ausgelost.
„Gleiche Chance für alle“ lautet das Motto. Damit reagiert das Organisationsteam auf den jährlichen Anmeldestress, wenn sich bisher tausende Triathletinnen und Triathleten gleichzeitig um die begehrten Plätze bemühten. Das Rennen war meist innerhalb kurzer Zeit ausgebucht, viele gingen leer aus. Ab sofort spielt es keine Rolle mehr, ob man sich am ersten oder am letzten Tag der Registrierungsphase anmeldet – alle Bewerbungen landen gleichberechtigt im Lostopf. Damit folgt der Allgäu Triathlon anderen Großveranstaltungen wie dem Berlin Marathon oder dem Ötztaler Radmarathon, wo ein Losverfahren aufgrund des großen Andrangs bereits etabliert ist.
Zehn Tage Zeit
Die Teilnahme am Losverfahren kostet fünf Euro. Laut Veranstalter dient dieser Betrag ausschließlich dazu, System- und Transaktionskosten zu decken. Jeder überschüssige Cent wird gespendet.
Die Registrierungsphase für den Allgäu Triathlon 2026 beginnt am 13. November 2025 um 12:00 Uhr und endet am 23. November um 23:59 Uhr. Am 27. November werden die Startplätze ausgelost. Wer gezogen wird, steht automatisch auf der Startliste – das Startgeld wird direkt eingezogen, eine separate Anmeldung ist nicht nötig.
Mit dem neuen Verfahren möchte der Allgäu Triathlon die Anmeldung fairer und stressfreier gestalten – und damit einen weiteren Schritt in Richtung moderner, transparenter Teilnehmervergabe gehen.









