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Neuseeländer unter sich:
Braden Currie kämpft um seinen vierten Sieg bei der Challenge Wanaka

Die Challenge Wanaka kann trotz neuer Coronabeschränkungen in Neuseeland stattfinden. Bei dem Rennen auf der Südinsel schielen vor allem Braden Currie und Hannah Wells auf einen erneuten Sieg.

Viele Tage waren die Veranstalter des Rennens unsicher, ob das Triathlon-Festival am namensgebenden Lake Wanaka auf der Südinsel des Landes stattfinden kann. Nachdem Neuseeland in den vergangenen Monaten sehr gut durch die Coronapandemie gekommen war und das öffentliche Leben seit rund einem halben Jahr wieder fast der Normalität entsprach, gab es zu Beginn dieser Woche aufgrund einer einzelnen Familie, die sich mit der britischen Mutante des Virus angesteckt hatte, in der Stadt Auckland auf der Nordinsel einen Lockdown. Aber auch weitere Teile des Landes waren von Maßnahmen der Regierung betroffen. Für das 1.000 Kilometer entfernten Wanaka galt zwischenzeitlich unter anderem eine Begrenzung von Versammlungen. Wenige Tage vor den Rennen wurden diese Maßnahmen jedoch wieder gelockert und das Sportfestival konnte bereits gestern unter strengen Sicherheitsauflagen starten.

Zwei spannende Duelle um den Sieg

Auf das Profirennen über die Mitteldistanz hat die aktuelle Lage dennoch Auswirkungen. Der Wettkampf, den zuvor auch Athleten aus Europa wie Javier Gomez (2018) oder Radka Kahlefeldt (2020) gewonnen haben, findet in diesem Jahr nur unter neuseeländischer Beteiligung statt. Für das Rennen, das heute um 19:15 Uhr deutscher Zeit stattfindet, wird es im Feld der Profimänner vermutlich auf ein Duell der beiden Neuseeländer Braden Currie und seinem deutlich jüngeren Kontrahenten Kyle Smith hinauslaufen. Currie gewann das Rennen über die Mitteldistanz in den vergangenen Jahren bereits dreimal, zuletzt 2019 und auch 2020. Smith wird ihm wohl den Weg zum Triple in Wanaka jedoch alles andere als einfach machen. Zuletzt erreichte er bei den heimischen Wettkämpfen in Rotorua und Tauranga stets vor Currie die Ziellinie. Eine Platzierung auf den vorderen Plätzen ist sicherlich auch den beiden Neuseeländern Jack Moody und Jason Hunt zuzutrauen.

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Im Rennen der Frauen ist Hannah Wells die vermeintliche Topfavoritin auf den obersten Podestplatz. Wells gewann das Rennen bereits im Jahr 2019, im vergangenen Jahr landete sie hinter der Tschechin Radka Kahlefeldt auf Rang zwei. Größte Kontrahentin wird wohl die mehrfache Ironman-Siegerin Teresa Adam, die in Wanaka in diesem Jahr zum ersten Mal an der Startlinie steht. Weitere Kandidatinnen für eine Podiumsplatzierung sind Rebecca Clarke, Emily McNaughton und Maeve Kennedy.

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