triathlon+
Zahl des Tages
42

Am 22. September 1984, also heute vor 42 Jahren,

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Challenge Roth passt die Startgelder an: „Rundum-Sorglos-Paket“ ist ab 2024 inklusive

spomedis

Die Organisatoren der Challenge Roth passen die Startgelder an. Ab dem Jahr 2024 wird die Teilnahme an dem Event in Franken für Einzelstarter statt 599 Euro jeweils 679 Euro kosten, Staffeln zahlen dann 785 Euro. Damit reagiert der Veranstalter auf die aktuelle Teuerungswelle in vielen Bereichen, wie Felix Walchshöfer und Co. jetzt mitgeteilt haben. Allerdings: Die Erhöhung der Startgebühren geht mit einer neuen Regelung einher, die dem einen oder anderen Athleten eventuell entgegenkommen wird. Im Preis enthalten ist nämlich ab sofort das Rundum-Sorglos-Paket, durch das sich die Athleten bis einen Tag vor dem Rennen ohne Angabe von Gründen abmelden können. In einem solchen Fall bekommt man anteilig, je nach Zeitpunkt der Abmeldung, das Startgeld zurück und erhält einen garantierten Startplatz für das Folgejahr.

Beliebtes Upgrade wird automatischer Bestandteil

„Mehr als 80 Prozent aller Teilnehmenden haben jährlich bei der Anmeldung das populäre Rundum-Sorglos-Paket dazugebucht. Daher bleibt die Startgebühr für die große Mehrheit nahezu unverändert“, heißt es vonseiten des Veranstalters, der bisher 79 Euro für dieses Upgrade zur Risikominimierung veranschlagt hat. Notwendig gemacht hat die Maßnahme die Kostensteigerung im Zusammenhang mit dem Rennen. Die Roth-Macher rechnen vor: „Eine Steigerung um 116 Prozent in der Veranstaltungstechnik, 55 Prozent Prozent mehr Ausgaben in der Strominfrastruktur und sogar ein Aufschlag von satten 148 Prozent bei der Wasserinfrastruktur. Auch uns trifft die Teuerungswelle hart, besonders nach den verlustreichen drei Coronajahren.“

- Anzeige -

„Möchten nicht einfach das Startgeld erhöhen“

Für Walchshöfer und Co. sei aber klar gewesen: „Roth muss Roth bleiben und wir möchten auf keinen Fall bei Maßnahmen sparen, die die Qualität des Rennens beeinträchtigen und das Erlebnis für unsere Athletinnen, Athleten, Fans oder Volunteers schmälern. Gleichzeitig möchten wir nicht einfach das Startgeld erhöhen, ohne zusätzliche Leistung für Athleten zu erbringen, weswegen wir einen Ansatz gefunden haben, der eine erhebliche Mehrleistung bietet.“

Bearbeitungsgebühr entfällt

Im Zuge der neuen Regelung entfällt bei einer möglichen Abmeldung vom Rennen die bisherige Bearbeitungsgebühr von 90 Euro. Dafür wird es gestaffelte Abmeldezeiträume geben. „Für uns als Veranstalter entstehen im Laufe des Jahres mehr und mehr Kosten, je näher der große Tag kommt. Wir bestellen zum Beispiel frühzeitig Medaillen, koordinieren die komplexe Logistik oder bereiten für die Wechselzonen alles vor“, erklärt der Veranstalter. „Die Erfahrung zeigt, dass im Laufe des Jahres viel passieren kann. Je früher der Fall eintritt, an dem ihr für das Rennen absagen müsst, desto mehr Geld gibt es zurück.“

Vier Phasen bei der Rückerstattung

Die Staffelung sieht vor, dass bei einer Abmeldung bis zum 1. Dezember 2023 90 Prozent der Startgebühren erstattet werden. Bis zum 1. März 2024 sind es 80 Prozent und bis zum 1. Juni 70 Prozent. Wer sich bis zum 6. Juli, also einen Tag vor dem Event, abmelden muss, erhält 60 Prozent des Startgeldes zurück.

Mehr zum Thema

Leona Rieck
Athletin des Tages

Leona Rieck

KRAFT
Trainer: Nathalie Baron
30 Jahre
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

Verwandte Artikel

„Meisterprüfung“ mit 83: Paul Thelen wagt sich an den Powerman Zofingen

Zehn Kilometer laufen, 150 Kilometer Rad fahren und noch einmal 30 Kilometer laufen: Paul Thelen startet am Sonntag erstmals bei der Duathlon-Langdistanz-WM in Zofingen. Der 83-Jährige könnte zum ältesten Finisher in der Geschichte des Powerman werden. Doch um Rekorde geht es ihm nur am Rande. Für Thelen ist Zofingen vor allem das, wonach er in seinem Sportlerleben immer wieder gesucht hat.

Bucketlist: Rennen, die man erlebt haben muss (Teil 2)

Wir haben gefragt, unsere Community hat ihre Favoriten genannt: Rennen, die sie geprägt haben oder von denen sie träumen. Herausgekommen ist eine Mischung aus Klassikern, Extremerlebnissen und Herzensrennen. Teil 2. Im dritten Teil folgen fünf weitere Traumtriathlons.

Community-Chat aktuell

triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

94,95 - pro Jahr
  • monatliche Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne
  • Webinare & Co.

Monatsabo

9,95 - pro Monat
  • ganz flexibel

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge