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SzeneDie Hoffnung auf das frühe Hawaii-Ticket

Die Hoffnung auf das frühe Hawaii-Ticket

Flagge Südafrika
Michaeljung | Dreamstime.com Saisonstart: In Südafrika findet der erste Ironman des Jahres statt.

STORY DES RENNENS: Nils Frommhold, Daniela Bleymehl, Michael Raelert, Franz Löschke und noch mehr: Zahlreiche deutsche Profis lockt die Aussicht auf ein frühes Hawaii-Ticket nach Südafrika. Wer sich die Quali gleich beim ersten Profirennen des Jahres über die komplette Ironman-Distanz sichert, hat eine Sorge weniger. Er oder sie muss dem Slot in den nächsten Monaten nicht hinterherlaufen und kann sich stattdessen sechs Monate lang auf das Rennen auf Big Island vorbereiten. Drei Slots für die Männer und drei Slots für die Frauen gibt es bei der Afrika-Meisterschaft zu gewinnen. Bei den europäischen Profis ist Port Elizabeth trotz der langen Reise ein beliebtes Ziel. Die klimatischen Bedingen sind ideal und Probleme mit der Zeitumstellung gibt es nicht.

WELCHE PROFI-MÄNNER SIND DABEI? Aus deutscher Sicht eine ganze Menge und mit Nils Frommhold ein absoluter Topfavorit. Der Berliner konnte das Rennen 2014 gewinnen und wurde danach noch zweimal Zweiter. Auch Franz Löschke und Michael Raelert ist bei optimalem Rennverlauf der Sprung nach ganz vorn zuzutrauen. Außerdem stehen Per van Vlerken, Silas Köhn, Niclas Bock und Sven Wies auf der Startliste. Andreas Böcherer hat seine Teilnahme kurzfristig abgesagt. International sind neben dem Sieger von 2018, Kyle Buckingham (RSA), Joe Skipper (GBR), Colin Chartier (USA), Jesper Svensson (SWE) und Lokalmatador Matt Trautman (RSA) zu beachten.

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WELCHE PROFI-FRAUEN SIND DABEI? Nach ihrer Babypause meldet sich Daniela Bleymehl in Südafrika zurück auf der Langstrecke. Die Darmstädterin, zuletzt beim Ironman 70.3 Dubai nicht im Ziel, unterstrich in der März-Ausgabe von triathlon ihre Ambitionen auf die Kona-Quali. Aus Deutschland greifen zudem Katharina Grohmann, Kristin Liepold, Elena Illeditsch und Margrit Elfers an. Favoritinnen auf den Sieg sind Susie Cheetham (GBR), in Südafrika bereits viermal auf dem Podest, und Sarissa de Vries (NED).

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Chris Hitchcock Ein Großteil der Strecke verläuft entlang der Küste.

WIE VERLIEF DAS RENNEN 2021? Wegen des rauen Wetters wurde das Schwimmen der Profis auf 1,9 Kilometer verkürzt (700 Meter für die Agegrouper) und Maurice Clavel feierte seinen bisher größten Triumph. Nach mehreren Führungswechseln auf der Laufstrecke setzte er sich vor Sebastian Kienle und Rasmus Svenningsson aus Schweden durch (hier geht es zum Rennbericht). Siegerin wurde Ruth Astle vor Annah Watkinson und Jade Nicole. Von diesen sechs ist diesmal nur Jade Nicole erneut am Start.

WIE IST DER KURS? Anspruchsvoll! Geschwommen wird in der an manchen Tagen äußerst welligen Nelson Mandela Bay und auf dem Radkurs geht es gleich auf den ersten zwölf Kilometern 200 Höhenmeter bergauf. Den langen Anstieg sowie mehrere weitere gilt es jeweils zweimal zu bewältigen, sodass insgesamt laut Ironman 1.539 Höhenmeter zusammenkommen. Übersichtlich ist die Laufstrecke, die in vier Runden entlang der Küstenstraße verläuft. Doch Achtung: Port Elizabeth trägt den Beinamen “The Windy City”. Der Wind könnte am Ende eine noch größere Herausforderung darstellen als das Streckenprofil.

WANN GEHT ES LOS? Der Ironman Südafrika beginnt am Sonntag um 6:30 Uhr mit dem Start der Profi-Männer und um 6:35 Uhr mit dem Start der Profi-Frauen (zu Deutschland gibt es keine Zeitverschiebung). Die 900 Agegrouper gehen ab 6:45 Uhr per Rolling Start (10 Athleten pro 10 Sekunden) ins Rennen um die 60 Slots für die Ironman-WM im Oktober auf Hawaii. Ab 8:45 Uhr wird erstmals auch ein Ironman 70.3 mit ebenfalls rund 900 Agegroupern gestartet – Profis sind hier nicht am Start.

GIBT ES LIVE-BILDER? Das Rennen soll nach Veranstalterangaben auf der Facbookseite “Ironman now” live gestreamt werden.

Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.
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