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Die Langdistanz im Triathlon führt immer noch über die Original-Teilstrecken

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Beeindruckend, kurios, emotional: Zahlen und Fakten zum Agegroupfeld der Ironman-WM in Nizza

Die Triathlonwelt blickt an diesem Wochenende nach Nizza. Neben den Profis liefern auch die Agegrouper bei der Ironman-Weltmeisterschaft der Männer spannende Geschichten und eindrucksvolle Zahlen. Ein Überblick.

Frank Wechsel / spomedis Deutschland stellt die drittgrößte Athleten-Abordnung der diesjährigen Ironman-WM.

Zum insgesamt dritten Mal wird die Ironman-Weltmeisterschaft in Nizza ausgetragen – wechselnd pro Geschlecht, wobei nur die Männer „Wiederholungstäter“ sind und bereits 2023 die Titelkämpfe an der Côte d’Azur ausgetragen haben. Nun wird es zum letzten Mal diese Konstellation geben, bevor die WM ab 2026 zu ihren Ursprüngen als gemeinsames Eintagesrennen nach Hawaii zurückkehrt.

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Natürlich geht es nicht nur bei den Profis um den Weltmeistertitel, sondern auch bei den Agegroupern in ihrer jeweiligen Altersklasse. Für die meisten von ihnen geht es jedoch „nur“ darum, dabei zu sein, das Beste am Tag X zu geben, die Stimmung aufzusaugen und bestenfalls glücklich das Ziel zu erreichen.

Insgesamt rund 2.500 Athleten haben sich für die Ironman-Weltmeisterschaft registriert. Sage und schreibe 86 Nationen, Regionen und Territorien sind an der südfranzösischen Mittelmeerküste vertreten. Dabei doniniert, wenig überraschend, Europa das Feld: 48 Prozent der Teilnehmer stammen vom gastgebenden Kontinent. Nordamerika folgt mit 24 Prozent auf Rang zwei. Asien und Ozeanien steuern jeweils zehn Prozent bei, Lateinamerika kommt auf sieben Prozent. Komplettiert wird die Liste durch Starter aus Afrika und dem Nahen Osten, die zusammen zwei Prozent stellen.

Deutschland auf dem Podium

Im Nationenranking liegen die USA mit 501 Athleten vorn. Gastgeber Frankreich bringt 284 Starter an die Côte d’Azur, Deutschland folgt mit 228 Athleten auf Rang drei und komplettiert damit zahlenmäßig das Podium. Hier findet ihr eine Übersicht aller deutschsprachigen Starter. Dahinter liegen Großbritannien (217) und Australien (156). Auch aus kleineren und weit entfernten Ländern wie Armenien, Chile, Vietnam oder der Dominikanischen Republik reisen Sportler an.

Der Weg zur Weltmeisterschaft führte über insgesamt 40 Ironman-Qualifikationsrennen weltweit, wobei die Langdistanzen in Kalmar und Kopenhagen Mitte August die letzten Möglichkeiten waren. 

Fast 60 Jahre Altersunterschied

Das Durchschnittsalter der Starter liegt bei 49 Jahren. Vier Athleten haben möglicherweise direkten Einfluss auf diese Zahl, denn sie feiern am Renntag Geburtstag. Der jüngste Starter ist der 18-jährige Australier Brayden McKenzie, Richard Burgess aus den USA ist mit 76 Jahren der älteste Teilnehmer. 

McKenzie geht nicht allein an den Start: Für ihn und seinen Vater Travis ist die WM der Höhepunkt einer gemeinsamen Reise. Für dieses Projekt hatte ein schwerer Radunfall sechs Jahre zuvor den Ausschlag gegeben. Brayden, damals zwölf Jahre alt, und Travis McKenzie waren gemeinsam unterwegs, als sie ein Fahrzeug erfasste. In der langwierigen Reha reifte der Plan für einen gemeinsamen Ironman mit Braydens Eintritt in die Volljährigkeit. Nur etwa einen Monat nach Braydens 18. Geburtstag absolvierte das Vater-Sohn-Duo gemeinsam den Ironman Cairns – beide qualifizierten sich bei diesem Rennen für die WM.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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