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Hallig Dreeathlon:
Dreikampf an der Waterkant

Beim Hallig Dreeathlon wehte im Juni nach langer Durststrecke wieder jede Menge Wettkampfluft übers platte Land und in allen Triathlondisziplinen ging es zur Sache. 
Doch traditionell in einer gänzlich unüblichen Reihenfolge. Wir blicken noch einmal zurück auf eines der Highlights des Triathlonjahres.

Dass man feste feiern muss, wenn Feste fallen, weiß man natürlich auch in Nordfriesland. Und man handelt danach – nicht nur im sprichwörtlichen Sinn. Gelegenheiten zu ergreifen, wenn sie sich bieten, scheint den Menschen an der Küste seit Jahrhunderten im Blut zu liegen. Es besteht die Chance auf neues Land, indem man es dem Meer durch Deiche abtrotzt? Gib mal den Spaten! Der Wind lässt sich zur Energiegewinnung nutzen? Lasst uns Räder aufstellen! Aber nicht nur zwei oder drei. Dutzende! Die Einstellung, aus den Möglichkeiten etwas zu machen, wird hier seit Jahrhunderten gelebt. Im ganz Großen, aber auch im Kleinen, wenn zum Beispiel das Hochwasser endlich mal wieder auf die Mittagspause fällt. Dann ist es, zumindest wenn man Triathlet ist, Zeit für eine Schwimmeinheit im Meer. Und für Björn Nahnsen ist heute so ein Festtag. 

Nils Flieshardt / spomedis Björn “Festus” Nahnsen ist einer der Organisatoren des Hallig Dreeathlons.

Doch bevor „Festus“, wie Björn ­Nahnsen seit Kindertagen von fast allen hier in Anlehnung an den Charakter aus der Fernsehserie „Rauchende Colts“ genannt wird, sein Mittagspausen-Schwimmfest feiern kann, ist noch einiges zu tun. Der Schornstein­fegermeister ist nämlich nicht nur Triathlet, er ist auch Mitorganisator des Hallig Dreeathlons. Deshalb klingelt sein Telefon, als er sich durch den Wind über die Hamburger Hallig Richtung Nordsee kämpft. Und als er fünf Minuten später auflegt, steht auf seiner geistigen To-do-Liste ein neuer Eintrag: „Foto-Motorrad für die triathlon organisieren“. 

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Der Hallig Dreeathlon ist seit jeher eine Perle im deutschen Rennkalender, doch in diesem Jahr wird er zum funkelnden ­Brillanten. Als Corona praktisch den kompletten Triathlonsommer verhindert, prüfen Björn Nahnsen und seine Truppe die Voraussetzungen für die 13. Auflage und kommen zu dem Schluss, dass es mit ein paar Anpassungen gehen kann, die Hygieneauflagen für Sportveranstaltungen zu erfüllen. Also wird alles in die Wege geleitet und am 26. Juni treffen sich an einem perfekten Sommertag tatsächlich zum ersten Mal in 2020 hierzulande wieder Triathleten zu einem Wettkampf mit Radfahren, Laufen, Schwimmen, Laufen und Radfahren. Warum so kompliziert? Weil der Hallig Dreeathlon kein lupenreiner Triathlon ist. Denn die Reihenfolge der Disziplinen folgt hier den landschaftlichen Gegebenheiten. Los geht es mit einem Einzelstart am Sportlerheim des FC Langenhorn. Und weil das Meer noch ein ganzes Stück entfernt ist, wird zunächst Rad gefahren. Neun Kilometer bis zur Wechselzone am Deich. Von dort geht es zu Fuß 4,3 Kilometer durch die Salzwiesen der Hamburger Hallig bis zur Badestelle der Halbinsel. Dann heißt es: Schuhe aus, rein ins Wasser, knapp 400 Meter im Dreieck schwimmen, Schuhe wieder an, 4,3 Kilometer zurück zur Rennmaschine laufen und als Abschluss noch mal die neun Kilometer der Radstrecke vom Auftakt in umgekehrter Richtung bis ins Ziel.

Geiler mit Meer

Angefangen hat alles 2007 mit ein paar ­Dutzend Triathlonfans, die fanden, dass die Zeit reif wäre für einen Wettkampf vor Ort. Und so veranstalteten Festus und seine Freunde den Vorläufer des heutigen Dreeathlons. Damals noch mit Schwimmen im See und klassischer Abfolge. „Aber irgendwie haben wir uns dann gedacht, es wäre doch viel geiler, wenn wir in der Nordsee schwimmen würden, wenn wir sie schon vor der Haustür haben. Und dann haben wir uns dieses Format ausgedacht“, erzählt Björn Nahnsen, während er mit dem Schaltuch vor dem Mund und ausgebleichter Dreeathlon-Mütze auf dem Kopf einen letzten Streckencheck macht. „Anders, aber geil“ steht auf seiner Kappe, die zum 10-Jährigen designt wurde. Und man ahnt schon vor dem Startschuss, dass diese Einschätzung auch dieses Mal wieder ins Schwarze treffen wird. Trotz Corona.

Es ist schon später Nachmittag, als es auf dem großen Parkplatz am Sportlerheim wuselig wird. Mit Abstand machen sich die Athleten für den Start bereit, der hier traditionell freitagabends stattfindet. Normalerweise hat der Rennkalender im Juni und Juli so viele Einträge, dass eine Mini-Veranstaltung wie der Hallig Dreeathlon gegen Großveranstaltungen und Ligarennen der Landesverbände in dieser Zeit einen schweren Stand hätte. Doch am Freitagabend ist die Konkurrenz deutlich kleiner und in diesem Jahr ist der Hallig Dreeathlon ohnehin konkurrenzlos. Zum ersten Mal gab es mehr Anfragen als die 110 Startplätze und manch einer musste zunächst mit der Warteliste vorliebnehmen.

Wer eine der begehrten Startnummern ergattern konnte, registriert sich an der Anmeldung, die im Freien aufgebaut ist und aus einem Tisch mit durchsichtigem Schutz besteht, wie man ihn mittlerweile aus jedem Einkaufsladen kennt. Das Gesundheitsamt, erzählt Björn Nahnsen, sei sehr bemüht gewesen, mit guten Tipps dafür zu sorgen, dass die Veranstaltung stattfinden könne. Das habe sehr bei der Organisation geholfen, auch wenn bis kurz vor dem Start immer noch Kleinigkeiten geregelt werden müssen.

Schnittige Maschinen

An den Autos, aus denen die Athleten unterdessen ihre Rennmaschinen heben, wird die Wettkampfluft nicht mehr geschnuppert, sie wird in großen Zügen eingesogen. Man wäre nicht überrascht, würde plötzlich jemand jauchzend „Endlich geht es wieder los!“ über den Parkplatz rufen. Und natürlich wird sich auch genau beäugt. Die Region ist bekannt für ihre schnellen Radfahrer und die lassen sich mit entsprechend schnittigen Rädern sehen. Die Dichte an Maschinen, die zu fünfstelligen Preisen gehandelt werden, ist beeindruckend.

Überhaupt ist das Niveau enorm. Schon ein Blick auf den Kopf der Startliste zeigt: Es könnte richtig schnell werden. Hinter Vorjahressieger Leif Johannsen, der mit der Startnummer 1 auf die Strecke gehen wird, steht dort der Name Friedrich ­Hegge, der heute zwar für Tri-Sport Lübeck aktiv ist, aber auch für den SC Itzehoe in der zweiten Bundesliga startet. Und die ­Nummer 3 trägt sein flotter Vereinskollege und Kumpel Simon Müller. Der ist nicht nur als schneller Läufer bekannt, sondern sorgt auch für eine gewisse Befangenheit in unserer Berichterstattung. Schließlich ist Simon triathlon-Redakteur und der Autor dieser Zeilen deshalb beim Daumendrücken möglicherweise nicht ganz neutral.

Antreten mit Abstand

Dass sich derart schnelle Sportler angekündigt hatten, war auch den Veranstaltern im Vorfeld nicht verborgen geblieben. „Ich habe extra einen unserer Jungs abgestellt, um mal zu gucken, wer da so kommt“, erzählt Björn Nahnsen. Und die Recherche habe schließlich dazu geführt, dass die mutmaßlich schnellsten Athleten anders als in den Vorjahren als Erste auf die Strecke geschickt werden. Zudem wurde der Abstand zwischen den Starts von 30 Sekunden, wie ursprünglich geplant, auf 15 Sekunden verkürzt, um zu verhindern, dass sich die schnellsten und die letzten Starter auf der Radstrecke begegnen.

Der Ablauf sieht nun vor, dass sich die Sportler in der Reihenfolge ihrer Startnummern auf der Straße hinter dem Sportlerheim aufreihen und die Räder dabei automatisch als Abstandshalter wirken. Lange Kette statt unorganisierter Haufen, so der Plan. Jetzt sind es allerdings nur noch sechs Minuten bis zum Start und niemand ist da. „Die sollen sich jetzt langsam mal aufstellen“, macht Björn Nahnsens Frau Sabine, die hier mit ihrem abgewandelten Mädchennamen „Mölle“ gerufen wird, eine freundliche Ansage an die Helfer. Und siehe da: Wenige Minuten später bildet sich eine Schlange hinter dem Start-Ziel-Bogen. Bloß keine Hektik.

Nils Flieshardt / spomedis Mitfavorit Friedrich Hegge vor dem Start.

Schaut man die Reihe runter, fallen sofort die verschiedenen Taktiken auf, mit denen die Starter den Hallig Dreeathlon in Angriff nehmen wollen. Die Herausforderung: Sämtliche Ausrüstungsgegenstände müssen selbst über die Strecke zu den Wechselpunkten transportiert werden, inklusive der Laufschuhe und Schwimmutensilien, zu denen auch eine Restube-Boje am Gürtel gehört. Die Frage ist also: Zieht man die Laufschuhe schon zum Radfahren an, befestigt man sie aerodynamisch günstig hinter dem Sattel oder stopft man alles, was man nicht zu Beginn braucht, in einen kleinen Rucksack? Die Meinungen gehen auseinander, alle Varianten sind vertreten.

„Noch zehn Sekunden bis zum Start“, schnarrt es aus einer Box an der Start­linie und die Ersten in der Reihe klicken ihre Radschuhe ein. Ein klares Zeichen dafür, dass hier gleich die Post abgehen soll. Rad fahren mit Laufschuhen? Nicht, wenn man es auf den Sieg abgesehen hat. Auffällig ist aber auch, dass sich an der Spitze nur Kollege Simon für die Rucksack-­Variante entschieden hat. Alle anderen haben ihre Laufschuhe in Flaschenhalter am Heck gesteckt oder zwischen die Extensions geklemmt. Und während aus der Box der Countdown kommt, dämmert es Simon, dass er mit seiner Rucksack-Idee möglicherweise verwachst hat.

Doch für Set-up-Änderungen ist es jetzt zu spät. Das Rennen läuft und 30 Sekunden später geht auch Simon in die Verfolgung. Knifflige Entscheidungen stehen nun an. Wie schnell soll man die ersten neun Kilometer angehen? Vollgas? Oder eher zurückhaltend, um sich nicht die Laufbeine zu ruinieren? Für Simon, der noch nie in diesem Format unterwegs war und seine Rennen lieber kontrolliert gestaltet, eine wirklich schwierige Frage. Und dass die nächsten drei Starter entschlossen mit Vmax an ihm vorbeiziehen, macht es ihm nicht einfacher, das richtige Pacing zu finden. Fakt ist: Die Strecke lädt zum Ballern ein. Der Asphalt ist ein Traum und es geht zum Teil über kilometerlange Geraden, sodass man stets die Konkurrenz im Blick behalten kann. Doch Simon lässt sich nicht verleiten, bleibt bei seinem Tempo und vertraut auf seine Laufstärke.

Nils Flieshardt / spomedis Ballern hinterm Deich: Die Strecke ist topfeben und schnell.

Als er sein Rad nach knapp 13 Minuten in die Wechselzone vor dem Deich schiebt, sind seine Konkurrenten bereits über den „Berg“. Also schnell den Rucksack auskippen, Laufschuhe anziehen, Badekappe und Brille greifen, Bojengürtel umschwingen und schnell hinterher. Für die Sportler ist es an dieser Stelle ein Segen, dass der Sommer an der Küste Einzug gehalten hat. Das Gras auf dem Deich ist trocken und griffig. Nicht wie im vergangenen Jahr, als der Regen die Rampe über den Deich in eine Rutschbahn verwandelte.

Nils Flieshardt / spomedis Durch sie Salzwiesen führt die Strecke Richtung Nordsee.

Hinter dem Deich liegt den Athleten die Hamburger Hallig zu Füßen und damit auch die spektakuläre Laufstrecke durchs ­Naturschutzgebiet. Ein Anblick, der sich nur schwer toppen lässt. Ein ­schnurgerader Weg zieht sich gute drei Kilometer topf­eben und mittig durch eine vom ­goldenen Abendlicht ­überflutete Salzwiese. Rechts und links davon ­wundern sich die Schafe über die späte Störung. Und manche von ihnen sehen es gar nicht ein, für die schnaufenden Tiere Platz zu machen, die Richtung Nordsee hetzen und eigentlich so gar nicht zum entspannten Tempo passen, das hier sonst angeschlagen wird. Sie bleiben einfach liegen oder stehen und zwingen die Läufer zum Ausweichen.

Hawaii auf der Hallig

In den Gesichtern der Teilnehmer wechseln auf der Laufstrecke wunderbar sichtbar die beiden durchweg herrschenden Gemütszustände: „Meine Güte, ist das schön!“ (breites Grinsen von einem Ohr zum anderen) und „Boah, ist das heiß!“ (leicht gequält mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende). Es ist ein bisschen so, Hawaii-Veteranen mögen den Vergleich verzeihen, wie im Energy Lab. Auf dem Hinweg Richtung Meer haben die Athleten Rückenwind und das ist bei Temperaturen knapp unter 30 Grad einfach höllisch. Zwar schiebt der Wind von hinten, aber er drückt einen dabei gegen eine gefühlt undurchdringliche Wand aus warmer Luft. Der Schweiß schießt aus den Poren und es gibt keinen Luftzug, der für Kühlung sorgen würde.

Nils Flieshardt / spomedis Über eine Treppe verlassen die Teilnehmer die perfekt temperierte Nordsee.

Die gibt es heute dafür in der dritten Disziplin, wenn es für ein paar Minuten in die perfekt temperierte Nordsee geht. Und die Ersten, die in den Genuss kommen, sind Friedrich Hegge und Simon Müller. Simon ist in der Wechselzone zum mittlerweile führenden Hegge aufgelaufen und sieht noch, wie sein Konkurrent Richtung Treppe geht, über die die Starter ins Wasser gelangen. Doch plötzlich dreht der Führende um. Brille vergessen! Simon kann sich ein kurzes, neckendes Lachen nicht verkneifen, als er die Führung von seinem Freund übernimmt. Doch seine diebische Freude hält nur so lange an, bis er bemerkt, dass er wiederum vergessen hat, seine Socken auszuziehen. Also gibt es einen erneuten Führungswechsel und die Erkenntnis, dass der liebe Gott seine Augen überall hat, wenn es um die Bestrafung kleiner Sünden geht.

Und so entwickelt sich ein ­spannender Zweikampf um den Sieg. ­Friedrich Hegge holt sich einen Vorsprung beim Schwimmen, Simon läuft ihn, wohlwissend, dass er beim Radfahren erneut das Nachsehen haben wird, wieder zu und geht 800 Meter vor dem Deich zum zweiten Mal in Führung. Ab jetzt beginnt die Rechnerei. 15 Sekunden beträgt Simons Vorsprung, als er seine Maschine in Aero-Haltung Richtung Ziel tritt. Plus die 15 Sekunden, die Friedrich Hegge vor ihm gestartet ist. Ob das reicht? Simons Gefühl sagt: Das wird knapp.

Und das wird es auch. Auf einer der elend langen Geraden setzt sich Hegge erneut an die Spitze und spielt seine Radstärke aus. Nun beträgt sein Vorsprung 15 Sekunden plus den Abstand, den Simon aufgrund der Windschattenregel halten muss. Höchstspannung auf den letzten Kilometern. Mittlerweile steht übrigens fest, dass der Rucksack eine ganz miese Idee war. Jetzt, da er nicht mehr so schön gepackt und festgezurrt ist wie am Start, hängt er lästig zur Seite runter und nervt Simon gehörig. Lektion gelernt.

Schleswig-holsteinischer Sweep

Bis etwa drei Kilometer vor dem Ziel bleibt es ein echtes Duell, doch in den letzten Kurven des Kurses kann sich Friedrich Hegge entscheidend absetzen und fährt nach 1:04:34 Stunden den Sieg nach Hause. So schnell wie noch niemand zuvor beim Hallig Dreeathlon und interessanterweise ohne eine einzige Tagesbestzeit in den verschiedenen Abschnitten. Simon wird mit 13 Sekunden Rückstand Zweiter vor Hauke Timme, der den schleswig-­holsteinischen Clean Sweep auf dem imaginären Podium komplett macht. Bei den Frauen siegt Conny Nissen vor Victoria Best und Eike Petersen. Die schnellste von zehn Staffeln stellt der organisierende SV Enge-Sande.

Das alles, der ganze Abend, die ­Euphorie, dass es wieder einen Triathlon gegeben hat, das Wetter und die Freude darüber, dass trotz Auflagen alle einen riesigen Spaß hatten, schreit nach einer  Feier. Doch genau die darf es in diesem Jahr nicht geben. Nicht mal eine Sieger­ehrung erlauben die Vorschriften. Und so stehen Menschen, die zusammenstehen dürfen, irgendwie unerfüllt zusammen und bedauern, dass man nicht mit allen, die hier heute beteiligt waren, lachen, anstoßen und den Sport feiern darf. Es ist ein Umstand, der an einem ­solchen Abend nur schwer auszuhalten ist. Doch bei all der Wehmut, die jetzt auf der Wiese am Sportlerheim herrscht, ist da auch die Zuversicht, dass 2021 die Welt schon anders aussehen wird. Dann ­hoffentlich wieder mit einem Hallig Dreeathlon, bei dem das Orga-Team um Festus und Mölle ganz ohne ­Einschränkungen zeigen kann, wie man in Nordfriesland Triathlonfeste ­feiert. ­Anders, aber richtig geil.

Der Hallig-Dreeathlon im Insider-Film

Publisher Frank Wechsel war in Nordfriesland am Start

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