Montag, 16. Februar 2026

Durch die Lava: Impressionen vom Radtraining vor dem Ironman Hawaii

Der Großteil der Arbeit ist längst gemacht, aber allein für das Gefühl machen sich fast alle Teilnehmerinnen der Ironman-WM irgendwann vor dem großen Tag auf den Weg Richtung Hawi. Für letzte Trainingskilometer auf dem legendären Queen K Highway.

Silke Insel / spomedis

Die Zeichen sprechen eine klare Sprache: Die Ironman-WM steht kurz bevor, und auf dem Highway verpassen sich die Athletinnen den letzten Schliff.

- Anzeige -
Silke Insel / spomedis

Aus Sicherheitsgründen wird natürlich auf dem Seitenstreifen gefahren, der sogenannten Shoulder. Auf dem Highway ist nämlich tagsüber praktisch immer die Hölle los.

Silke Insel / spomedis

Das Fahrzeug muss vor dem Wettkampf selbstverständlich ausprobiert werden. Eine fantastische Gelegenheit, um schon mal ein Auge auf die Konkurrenz zu werfen.

Silke Insel / spomedis

Ein häufiges Bild: Sie auf der Wettkampfmaschine, er auf dem Rennrad als Begleitung. Ohne Windschatten natürlich, denn schließlich gibt es diesen im Rennen auch nicht.

Silke Insel / spomedis

Welch ein Gefühl: Nach der erfolgreichen Qualifikation fährt man tatsächlich auf einem geschichtsträchtigen Felsbrocken im Pazifik Rad, und es sind nur noch wenige Tage bis zum Rennen. Da darf, nein, muss man einfach gute Laune bekommen.

Silke Insel / spomedis

Und ja: Es gibt auch die negativen Momente. Aber besser jetzt als im Rennen des Jahres.

Silke Insel / spomedis

Voller Fokus ist gefragt: Die Strecke Richtung Hawi, dem Wendepunkt der Radstrecke, eignet sich hervorragend, um schon mal den Renntag zu visualisieren. Wie wird es sich wohl anfühlen, mit einer Startnummer am Bike durch die Lavafelder zu fliegen? Spoiler: absolut großartig.

Silke Insel / spomedis

Durch den welligen Verlauf kommt die Schaltung viel häufiger zum Einsatz, als man vielleicht vermuten würde. Wichtig: auf keinen Fall überziehen. Denn der Tag der Tage wird lang. Und er wird sehr gut …

Happy Valentine's Day

Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

9,95 -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

94,95 -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.

Verwandte Artikel

Normann Stadler feiert Kona-Comeback: Rückkehr zum Ironman Hawaii nach 20 Jahren

20 Jahre nach seinem zweiten Ironman-WM-Titel kehrt Norman Stadler nach Kona zurück. Ohne Erwartungsdruck, aber mit dem Anspruch, noch einmal ernsthaft zu racen und ein besonderes Kapitel seiner Karriere noch einmal zu erleben.

„Versuchen, zu gewinnen“: Ansage zum Ironman Hawaii von Jelle Geens

Zwei Titel hat Jelle Geens bei der Ironman-70.3-WM bereits gewonnen. 2026 richtet der Belgier seinen Blick weiter nach vorn: erste Schritte auf der Langdistanz, Qualifikation für die Ironman-WM in Kona, und der Versuch, gleich im ersten Anlauf den Titel zu holen.

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge

Unterschätzter Parameter: Der Wert deiner maximalen Laktatbildungsrate

0
Die maximale Laktatbildungsrate ist ein physiologischer Wert, der sich nur bedingt zum Angeben eignet – und daher oft zu Unrecht unterschätzt wird. Sie steuert den Kohlenhydratverbrauch und ist für die Mittel- und Langdistanz entscheidend. Was Agegrouper daraus für ihr Training ableiten können.