Montag, 16. Februar 2026

Einblicke in Strava-Daten: Steigender Frauenanteil im Radsport bald auch im Triathlon?

Strava-Daten zeigen: Immer mehr Frauen entdecken das Radfahren für sich – insbesondere junge Sportlerinnen. Beste Voraussetzungen, um auch für den Triathlon mehr Frauen zu gewinnen.

Nils Flieshardt / spomedis Mehr Frauen finden Spaß am Radfahren – für den Triathlon kann das nur gut sein.

Wer in diesen Wochen auf Strava unterwegs ist oder bei einem Radrennen zuschaut, der merkt schnell: Der Radsport boomt – besonders bei Frauen. Neue Daten der Sportplattform zeigen, dass der Anteil radfahrender Frauen in Deutschland seit 2019 um mehr als 40 Prozent gestiegen ist. Bemerkenswert ist vor allem, dass sich der Anteil der unter 35-jährigen Fahrerinnen in den letzten fünf Jahren sogar verdoppelt hat.

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Was sich da auf zwei Rädern abspielt, ist nicht nur ein gesellschaftlicher Trend, sondern hat längst auch Auswirkungen auf andere Ausdauersportarten. Denn vom reinen Radfahren ist der Weg zum Triathlon nicht weit.

Radfahren als Einstieg in den Triathlon

Ob bei Triathlon-Einsteigerinnen, Agegrouperinnen oder Profis: Viele berichten, dass eine Einzeldisziplin der erste Kontaktpunkt mit dem Dreikampf war. Sei es infolge einer Verletzung, als Abwechslung oder Ausgleich – wer eine Ausdauersportart mag, benötigt oft nur einen Impuls, um gleich drei hintereinander auszuprobieren. Gerade nach der Pandemie hat sich Radfahren als Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstwirksamkeit etabliert – auch bei Frauen, die sich zuvor weniger in klassischen Ausdauersportarten gesehen haben.

Dass aus der Leidenschaft für das Rad auch ein erster Triathlon werden kann, zeigt sich auch in den wachsenden Startfeldern der Szene. Der Rennveranstalter Ironman verzeichnete zuletzt ebenfalls deutlich höhere Frauenanteile bei den Anmeldungen für 2026.

Gemeinsam stärker – Community als Motor

Laut Strava sind es nicht nur die Einzelleistungen, die den Boom antreiben. Vielmehr ist es der Community-Faktor, der das Radfahren zum Gruppenphänomen macht. In Deutschland ist die Zahl der Radfahrclubs auf Strava im vergangenen Jahr um 70 Prozent gestiegen. Die Plattform spricht von einem klaren Trend zu gemeinschaftlichem Sport – online vernetzt, aber oft mit realen Treffen und Ausfahrten. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich in einer solchen Radgruppe auch Triathletinnen und Triathleten tummeln. Ein Trainingsbuddy für den ersten oder nächsten Triathlon ist also möglicherweise nur ein paar Pedalumdrehungen entfernt.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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