Beim Ironman 70.3 Poznań soll an diesem Wochenende erstmals eine Videoüberwachung in der Wechselzone eingeführt werden. Athletinnen und Athleten sollen so unbeschwerter ins Rennen gehen können.

Ohne Fahrrad kein Triathlon – so weit, so klar. Doch ein (Triathlon-)Rad ist nicht nur ein unverzichtbares Sportgerät für Athletinnen und Athleten, es ist auch ein gewisser Wert damit verbunden. Vor allem in finanzieller Hinsicht. So war die Aufregung groß, als zuletzt beim Ironman Kopenhagen Mitte August mehrere Räder aus der Wechselzone gestohlen wurden und die Besitzerinnen und Besitzer am Rennmorgen eine böse Überraschung erlebten. Damals hatte Ironman kurzfristig Leihräder zur Verfügung gestellt, sodass die Betroffenen starten konnten. Zudem wurden sie mit Startplätzen für ein Rennen nach Wahl entschädigt. Der Vorfall sorgte für Diskussionen und hat nun Konsequenzen.
Videoüberwachung in T1
Der Veranstalter des Ironman 70.3 Poznań kündigte auf Instagram an, die Sicherheitsstandards im kommenden Rennen deutlich anzuheben. Konkret wird in der ersten Wechselzone eine Videoüberwachung installiert, um die Räder und das Equipment der Teilnehmenden besser zu schützen. „Wir wollen, dass ihr euch voll und ganz auf das Rennen konzentrieren könnt – mit dem Wissen, dass eure Ausrüstung bestmöglich geschützt ist“, heißt es in dem Statement.
Ob die neuen Standards auch auf andere Ironman-Events ausgeweitet werden, ist bislang offen. Nach den Vorfällen von Kopenhagen dürfte die Diskussion um zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen neben einer personellen Überwachung jedoch weiter Fahrt aufnehmen.









