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SzeneIronman-Europameisterschaften: Profifrauen kämpfen in Frankfurt um den Titel, Männer ziehen nach Hamburg

Ironman-Europameisterschaften: Profifrauen kämpfen in Frankfurt um den Titel, Männer ziehen nach Hamburg

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Getty Images for IRONMAN Daniela Bleymehl holt sich nach hartem Kampf 2022 den Sieg in Frankfurt. 2023 geht es für die Frauen an gleicher Stelle um den Titel der Europameisterin.

Frankfurt, Kuopio-Tahko, Hamburg und nun wieder Frankfurt – die Ironman-Europameisterschaft der Elitefrauen kehrt 2023 an ihren Ursprungsort zurück. Dagegen verlassen die Profimänner die traditionsreiche Location am Main und tragen ihre kontinentalen Meisterschaften in diesem Jahr erstmals in Hamburg aus. Der Tausch der Elitestartfelder geht aus dem aktuellen Rennkalender für Profiathleten von Ironman hervor.

Fünf Nizza-Slots für die Profimänner in Hamburg

Demnach starten die Profimänner am 4. Juni an der Alster und kämpfen neben 75.000 US-Dollar Preisgeld um WM-Slots. Der Anreiz für ein stark besetztes Startfeld dürfte groß sein, schließlich bietet Ironman den Eliteathleten bei dem Rennen gleich fünf Startplätze für das Rennen in Nizza an, das in diesem Jahr die Ironman-WM der Männer austrägt.

Frankfurt bietet vier Hawaii-Slots für die Profifrauen

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Die Profifrauen gehen knapp einen Monat später, am 2. Juli, in der Mainmetropole auf die Strecke, um neben dem Titel der Europameisterin um ebenfalls 75.000 US-Dollar Preisgeld zu racen und Tickets für die Ironman-WM in Kailua-Kona zu lösen. Vier Slots werden in Frankfurt für die Frauen vergeben.

Der Tausch der EM-Startfelder könnte mit der aktuellen Regelung der WM-Austragung einhergehen. Durch die diesjährige Verlegung des Männerfeldes von Hawaii nach Nizza ermitteln die Athleten bereits am 10. September am Mittelmeer ihren Weltmeister. Die Frauen bleiben 2023 in Kailua-Kona und kämpfen rund einen Monat später am 14. Oktober um den WM-Titel. Eine Anfrage von tri-mag.de an Ironman zu den Hintergründen und den Regelungen für Agegrouper blieb bislang unbeantwortet.

Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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7 Kommentare

  1. Man sieht daran finde ich ganz schön das Problem mit Nizza als WM. 95% der Athleten (inklusive mir) ist es egal, ob es eine EM ist oder nicht. Sie wollen den IM Hamburg machen.

    Ja, WM ist cool, aber die Leute wollen den IM Hawaii machen, sich dafür qualifizieren, dafür kämpfen dort starten zu dürfen. Der Status als WM ist für die meisten zwar echt cool, aber zweitrangig.

    • Eben. Deshalb sehe ich auch kein Problem, wenn die WM irgendwo stattfindet. Der Mythos hängt doch damit zusammen, dass man sich für Hawaii qualifizieren muss. Wenn der Ironman Hawaii alle zwei Jahre stattfindet, ist er noch exklusiver. Es gibt Sportveranstaltungen, die finden nur alle vier Jahre statt. Und Sportler, die sich ein Jahrzehnt darauf vorbereiten, Olympiasieger zu werden.

  2. Nachdem ich mich als Mann also in Frankfurt nicht mehr für Kona qualifizieren kann, wird jetzt die EM in Frankfurt ohne das Credo, das Amateure und Profis zusammen starten, über den Haufen geworfen.Was kommt als nächstes..EM für Agegrouper auch nach Geschlechter getrennt, dann auch nicht mehr in Frankfurt…..es wird immer bekloppter…

    • Die Qualifikation für Hawaii ist eigentlich nur entstanden, weil sehr viele Sportler sich überschätzt haben. Jetzt die Herren in Nizza sich zur WM zu bewegen halte ich ein monetäre Fortpflanzung. Das zeigt eigentlich den Geld Gedanken. Jeder Sportliche möchte in Hawaii starten, es ist seine bewegte Idee. Schade!

    • Hi Waldemar, sofern du kein Profi bist, kannst du dich als Age Grouper nach wie vor in Frankfurt für Ironman WMs qualifizieren. Nur halt dieses Jahr für Nizza, aber nächstes Jahr wieder für Kona.

  3. Die Profifrauen werden gemäss dem Artikel sehr wohl noch in Frankfurt starten. Ich persönlich halte alternierende Austragungsorte zudem für zeitgemäßer und fairer. Zudem bietet es interessante Opportunitäten, denn nicht jede/r Athlet/in kann und will in Frankfurt racen.

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