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Kienle, Stratmann, Funk, Dreitz und Zepuntke treffen beim Ironman 70.3 Zell am See aufeinander

Aitor Alcalde/Getty Images Für Jan Stratmann geht es in Zell am See darum, seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Dabei trifft er auf starke Konkurrenten.

Am kommenden Sonntag, 28. August, fällt der Startschuss für die zehnte Austragung des Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun. Insgesamt 100 Namen stehen auf der Startliste der Profis, darunter einige aussichtsreiche Kandidaten aus Deutschland für ein Battle um die vordersten Plätze. Die Schwimmstrecke besteht aus einer Runde mit 1,9 Kilometern im Zeller See. Sie gilt als eine der schönsten der Rennserie. Auf dem Rad wird ebenfalls eine Runde von 90 Kilometern Länge absolviert. Der höchste Punkt der Strecke befindet sich auf dem Filzensattel auf 1.200 Metern. Der abschließende Halbmarathon führt die Athletinnen und Athleten schließlich auf zwei Runden am Ufer des Sees entlang sowie durch die Altstadt von Zell am See.

Nächster Formtest für Sebastian Kienle

Bei den Männern stehen 19 deutsche Athleten auf der Startliste. Mit der Startnummer eins wird Sebastian Kienle ins Rennen gehen, das eine der letzten Stationen seiner Profikarriere sein wird. Die anspruchsvolle Radstrecke in Österreich, inklusive eines Anstiegs auf den Hochkönig, dürfte Aufschluss darüber geben, wie es um die Radperformance des 38-Jährigen bestellt ist, mit der er zuletzt bei den Canadian Open hinter seinen Erwartungen geblieben war.

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Starke Radfahrer im Vorteil

In Anbetracht der Konkurrenz könnte die zweite Disziplin bereits für Vorentscheidungen des Rennens sorgen. Jan Stratmann wird als Vorjahressieger an den Start gehen und sich erneut ganz vorn positionieren wollen, zumal er mit seinen bisherigen Leistungen in dieser Saison noch nicht zufrieden ist. Nach einer längeren Pause aus gesundheitlichen Gründen wurde er zuletzt Fünfter beim Ironman 70.3 Gdynia. „Das Startfeld ist deutlich stärker als im vergangenen Jahr, das muss man klar so sagen. Ich bin aber auch einige Schritte weiter, auch wenn man das in Polen vielleicht noch nicht so gesehen hat“, sagt Stratmann gegenüber tri-mag.de. Er werde alles daran setzen, seinen Sieg zu wiederholen und müsse sich nicht verstecken. „Ich werde ein offensives Rennen gestalten“, kündigt er an. „Wenn ich meine Leistung abrufen kann, kann ich definitiv um den Sieg mitkämpfen. Das wird eine schwere Aufgabe, der ich mich am Sonntag stellen werde.“

In Person von Frederic Funk, Ruben Zepuntke und Andreas Dreitz werden weitere Radraketen für ordentlich Tempo in der zweiten Disziplin sorgen. Für Andreas Dreitz ist es der erste Wettkampf nach seinem krankenhausreifen Sturz bei Ironman-WM in St. George. Ruben Zepuntke hat in dieser Saison einen sechsten Platz beim Ironman 70.3 Mallorca sowie einen dritten Platz beim Ironman 70.3 Kraichgau vorzuweisen. Frederic Funk wurde erst am vergangenen Wochenende Dritter bei der ITU-Weltmeisterschaft in Šamorín über insgesamt 100 Kilometer (zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren, 18 Kilometer Laufen). Für ihn wird es daher von größter Bedeutung sein, sich bereits ausreichend erholt zu haben.

Ebenfalls auf der Rechnung haben sollte man Nicolas Mann. Der erst 22-Jährige ist ein sehr ausgeglichener Athlet und hat in diesem Jahr bereits drei Podiumsplatzierungen aus vier Rennen auf dem Erfolgskonto. Die Konkurrenz für die deutschen Favoriten kommt hauptsächlich aus Europa, insbesondere aus dem Gastgeberland. Hier sind vor allem die Österreicher Lukas Hollaus und Georg Enzenberger zu nennen.

Topfavoritin aus Großbritannien

Bei den Frauen heißt die klare Favoritin Emma Pallant-Browne. Die in Südafrika lebende Britin wurde am vergangenen Wochenende bei der ITU-WM Zweite hinter Lucy Charles-Barclay und konnte in dieser Saison bereits vier Siege und zwei zweite Plätze, alle über die Mitteldistanz, verbuchen. Spannend dürfte es insbesondere bei der Besetzung der Plätze zwei und drei werden. Die Niederländerin Els Visser, Zweite beim Allgäu Triathlon hinter Daniela Bleymehl, wird versuchen, Pallant-Browne das Leben so schwer wie möglich zu machen. Aus Deutschland stehen insgesamt acht Athletinnen auf der Startliste. Hier könnten unter anderem Katharina Krüger, Jenny Schulz und Verena Walter ein Wörtchen um die Podiumsplatzierungen mitreden. Gleiches gilt für die Österreicherinnen Lisa-Maria Dornauer und Simone Kumhofer. Die männlichen Profis starten am Sonntag um 11 Uhr, die Frauen werden zwei Minuten später ins Rennen geschickt. Neben den Profis werden außerdem rund 2.500 Agegrouper erwartet.

Der Wettkampf wird ab 10:30 Uhr live über die Plattform Outside TV übertragen.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
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