Sonntag, 18. Januar 2026

Saisonrückblick und Ziele: Anne Haug

BARTLOMIEJ ZBOROWSKI

Welches Rennen war dein Rennen des Jahres und warum?
Challenge Roth ist für mich als Fränkin natürlich immer ein riesiges Highlight. Auch wenn ich leider dieses Jahr nie so meine Leistung zeigen konnte.

Welche war deine Lieblingseinheit des Jahres? Gibt es die?
Keine Ahnung. Training ist ein Prozess und jede Einheit dient dazu, meinem Ziel ein Stück näherzukommen. Daher ist jede gleich wichtig. Aber grundsätzlich mag ich schon eher die kurzen, richtig schnellen Sachen und lang und langsam ist so gar nicht mein Ding.

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Welchen Moment aus der vergangenen Saison möchtest du lieber vergessen?
Eigentlich alle Marathons, die ich dieses Jahr in den Langdistanzen gelaufen bin. So leer und kaputt war ich noch nie und gerade Utah war wirklich ein Überlebenskampf, den ich so noch nie hatte und auch nie wieder erleben möchte.

Was war dein persönlicher Fail des Jahres 2022?
Ich habe mir eine teure Kaffeemaschine gekauft, da ich dachte meine Kaffee-Performance auf ein höheres Level zu bekommen. Hat so gar nicht funktioniert und das braune Zeug daraus schmeckt einfach „bescheiden“. Zusätzlich muss alles so aufwendig gereinigt werden und es nimmt viel Platz weg.

Welche Ziele hast du für die kommende Saison?
Mein Energiedefizit im Rennen, dass ein Relikt meiner Covidinfektion 2021 ist, in den Griff zu bekommen, um meine Leistung endlich mal wieder auf die Straße zu bekommen.

Hast du dir Vorsätze für die neue Saison vorgenommen?
Besser werden, gesund bleiben und geduldig mit mir sein.

Steht die Rennplanung weitestgehend, oder ist noch einiges offen?
Sowohl als auch.

Mit welchem Rennen startest du in die Saison 2023?
Ich werde wahrscheinlich am 18. März beim Ironman 70.3 Lanzarote starten.

Was war dein persönliches Highlight abseits des Sports?
Ich habe es nach drei Jahren endlich geschafft, eine Schrankwand für mein Apartment zu kaufen. Leider ist der Aufbau schiefgegangen, da ich ja nie zu Hause bin, aber zumindest freue ich mich Weihnachten darauf, nicht mehr auf eine komplett leere Wand zu schauen und hoffe, die Zeit zu finden, es selbst irgendwie aufgebaut zu bekommen.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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