Mittwoch, 29. Mai 2024

Siege für Priester, de Vries, Hogenhaug, Stornes, Spirig und Clavel

World Triathlon Kristian Hogenhaug gewinnt die Challenge Almere-Amsterdam vor Jesper Svensson und Reinaldo Colucci.

Kristian Hogenhaug und Sarissa de Vries gewinnen World-Triathlon-WM auf der Langdistanz

Gleich mehrere Rekorde fielen beim Weltmeisterschaftsrennen auf der Langdistanz bei der Challenge Almere-Amsterdam (Niederlande). Für den ersten sorgte Kristian Hogenhaug, als er nach 4:03:15 Stunden für die 180 Radkilometer wieder in der Wechselzone ankam und damit den Rekord von Cameron Wurf (4:10:49 Stunden) unterbot. Die Bestzeit hielt aber nicht lange: Der Australier Adam Hansen fuhr in 4:02:46 Stunden noch schneller und kam als Fünfter in die Wechselzone. An der Spitze des Feldes liefen Hogenhaug und Jesper Svensson lange nebeneinander her, nach ungefähr 18 Kilometern zog der Däne das Tempo an, Svensson konnte erst noch folgen, musste seinen Gegner nach 30 Kilometern jedoch ziehen lassen. Nach insgesamt 7:37:46 Stunden lief Hogenhaug als Erster über die Ziellinie und stellte so einen neuen Streckenrekord auf. Auf dem zweiten Platz folgte Svensson (7:39:26 Stunden) vor Reinaldo Colucci (7:45:16 Stunden). Bester Deutscher wurde Per van Vlerken nach 8:03:54 Stunden auf dem elften Platz, Jens Frommhold (8:30:22 Stunden) wurde 19.

Bei den Frauen stiegen Lokalmatadorin Sarissa des Vries und Camilla Pedersen aus Dänemark als Erste aus dem Wasser und blieben auch auf der Radstrecke einige Zeit zusammen, bis die Niederländerin sich absetzte und sich die Führung den Rest des Tages nicht mehr nehmen ließ. Mit einem neuen Radrekord nach 4:32:41 Stunden auf dem Rad wechselte de Vries in die Laufschuhe. Genauso wie bei den Männern hatte der Rekord aber nicht lange Bestand: Michelle Vesterby war in 4:30:56 Stunden schneller als die Niederländerin. Auf dem abschließenden Marathon war de Vries nicht mehr einzuholen und lief mit einer Gesamtzeit von 8:32:05 Stunden als Erste ins Ziel. Platz zwei ging an Manon Genet (8:34:22 Stunden), die auf der Laufstrecke immer weiter aufschloss. Das Podium komplettierte Vesterby nach 8:38:54 Stunden, deutsche Profifrauen waren nicht am Start.

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Deutscher Doppelsieg in Luxemburg

Ohne Profibeteiligung fand der Ironman 70.3 in Luxemburg statt. Durch Blaualgenbelastung in den Riemescher Weiern musste auf das Schwimmen verzichtet werden und die Veranstaltung wurde zu einem Bike and Run für alle Teilnehmer. Am Ende hatten zwei Deutsche die Nase vorn: Bei den Frauen lief Laura Chacon Biebach nach 4:01:48 Stunden als Erste über die Ziellinie, hinter ihr folgten Isabelle Klein aus Luxemburg (4:06:07 Stunden) und die Belgierin Vandroo (4:12:05 Stunden). Schnellster Mann in Luxemburg war Tobias Gärttner in 3:35:39 Stunden vor Jerome Ewen aus Luxemburg, der 3:39:59 Stunden benötigte und dem Franzosen Marc Fernandes (3:40:29 Stunden).

Favoritensiege in Österreich

Mit prominenter Beteiligung ging in St. Pölten die Triathlon-Saison zu Ende. Paralympics-Silbermedaillengewinner Florian Brungraber sicherte sich in seiner Startklasse den Sieg, der dreifache Paralympics-Medaillengewinner in der Leichtathletik, Günther Matzinger, und Oliver Dreier taten es ihm in ihren Startklassen gleich. „Erst nach der ersten Radrunde bin ich richtig reingekommen. Ich hatte jetzt nach Tokio keine ideale Vorbereitung, aber in Hinblick auf die Europameisterschaft in zwei Wochen in Valencia bin ich zufrieden“, sagte Brungraber nach seinem Rennen.

Spirig und Stornes entscheiden Ironman 70.3 Nizza für sich

Im französischen Nizza ging der Sieg an Nicola Spirig. Die Schweizerin trotzte der Hitze am besten und lief nach 4:36:54 Stunden als Erste ins Ziel. Rang zwei sicherte sich die Deutsche Lena Berlinger, die mit einer Zeit von 4:40:20 Stunden auf das Treppchen kam. Das Podium vervollständigte die Britin India Lee (4:41:17 Stunden). Die zweite deutsche Frau, Laura Jansen, lief nach 4:45:54 Stunden als Fünfte ein. Bei den Männern sicherte sich der Norweger Casper Stornes den Sieg und lief in der Mittelmeerstadt nach 4:00:25 Stunden ins Ziel. Mit einem Abstand von 7:04 Minuten folgte der Franzose Dylan Magnien vor dem Drittplatzierten Adam Bowden aus Großbritannien (4:07:48 Stunden). Die deutschen Profis Malte Plappert (4:12:39 Stunden), Maximilian Sperl (4:15:10 Stunden) und Jonas Hoffmann (4:23:22 Stunden) landeten auf den Plätzen acht, zehn und 17.

Deutscher Weltcup-Sieg in Tschechien

Den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere feierte Lasse Nygaard-Priester (GER) im tschechischen Karlsbad. Der 26-Jährige machte den Triumph durch den schnellst Laufsplit aller Teilnehmer perfekt. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen siegte Nygaard-Priester in 1:53:31 Stunden vor dem Briten Grant Sheldon (1:54:04) und Csongor Lehmann aus Ungarn (1:54:11). Johannes Vogel (GER) kam als Elfter in Ziel. Das Frauenrennen entschied die Schweizerin Julie Derron in 2:06:56 Stunden für sich. Sie verwies die Japanerin Ai Ueda (2:07:20) und Bianca Seregni aus Italien (2:07:31) auf die Plätze zwei und drei. Beste der fünf deutschen Athletinnen war Marlene Gomez-Isinger, die in 2:08:33 Stunden Fünfte wurde. Selina Klamt, Tanja Neubert und Caroline Pohle erreichten die Plätze 9, 21 und 26. Lisa Tertsch kam nicht ins Ziel.

Janos M Schmidt Lasse Nygaard-Priester jubelt in Karlsbad.

Lotte Wilms und Nicholas Free siegen in Australien

Der Ironman 70.3 Sunshine Coast wurde bei den männlichen Profis zu einem inneraustralischen Wettbewerb. Nicholas Free absolvierte die Mitteldistanz am schnellsten und kam nach 3:39:45 Stunden 1:17 Minuten vor Josh Amberger ins Ziel. Rang drei ging an Caleb Noble (3:41:37 Stunden). Bei den Frauen war die Niederländerin Lotte Wilms in 4:11:34 Stunden nicht zu bezwingen. Die Lokalmatadorinnen Kirralee Seidel (4:15:17 Stunden) und Hannah Wells (4:19:02 Stunden) komplettierten das Podium.

Maurice Clavel gewinnt beim Triathlon Ingolstadt

Beim Triathlon Ingolstadt setzte sich Maurice Clavel über die Olympische Distanz durch. Nach 1:53:58 Stunden lief er 47 Sekunden vor Thomas Ott, der den zweiten Platz belegte, über die Ziellinie. Platz drei belegte Alexander Richter nach 2:02:09 Stunden. Schnellste Frau in Ingolstadt war Sophia Ramsauer, die nach 2:20:38 durchs Ziel lief. Nach 2:23:04 Stunden folgte Renate Forstner vor Insa Schacht (2:33:10 Stunden).

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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