Folge der Coronakrise:
Challenge Heilbronn wird dauerhaft eingestellt

Als Folge der Coronakrise haben die Veranstalter der Challenge Heilbronn mitgeteilt, dass es das traditionsreiche Rennen in Zukunft nicht mehr geben wird.

Vor mehr als fünf Wochen wurde bereits die Absage der Challenge Heilbronn 2020, die am 21. Juni stattfinden sollte, bekanntgegeben. Nun verkündete der Veranstalter, dass es durch die Folgen der Coronakrise nicht mehr möglich sein wird, das traditionsreiche Rennen zukünftig auszutragen.

Die Rennabsage der Challenge Heilbronn 2020, die am 1. April vom Veranstalter offiziell bekanntgegeben wurde, endete nach einer ausführlichen Erklärung der Situation mit Zusicherung einer vollständigen Startgeldrückzahlung und gleichzeitiger Bitte um eine Solidaritätsspende mit hoffnungsvollen Worten: “Wir danken euch schon jetzt für euer Verständnis und eure zahlreiche Unterstützung, damit wir uns hoffentlich im Jahr 2021 mit Gänsehaut beim Schwimmstart in Heilbronn wiedersehen können!”, hieß es dort.

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Solidaritätsaufruf ohne ausreichenden Erfolg

In einer Mail an die Athleten, die für die diesjährige Ausgabe einen Startplatz gehabt hätten, teilte der Veranstalter nun mit, dass es das renommierte Rennen mit Strecken von der Sprint- bis zur Mitteldistanz zukünftig nicht mehr geben wird. “Wir haben leider sehr schlechte Nachrichten, denn wir werden unsere erhoffte persönliche Ziellinie nicht erreichen. Wir werden es Stand heute leider nicht schaffen und können die Challenge Heilbronn zukünftig nicht mehr veranstalten. In unserem Solidaritätsaufruf haben wir eine echte Chance gesehen und auf große Unterstützung gehofft, leider nicht mit ausreichendem Erfolg. Trotzdem ganz herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben!”, heißt es dort von Seiten des Veranstalters. Die schwerwiegende Entscheidung bedeutet für die Teilnehmer ebenfalls, dass sie trotz der Einstellung des Rennens nichts davon ihrer jeweiligen Startgeldspende wiederbekommen werden.

Das Minus durch die Folgen der Coronakrise sei riesig und für die CTH Sport & Event GmbH, die als Ausrichter der Veranstaltung und Franchisenehmer der Challenge Family agiert, nicht zu stemmen. Das Dasein als Franchisepartner sei auch der Grund dafür, dass eine Startplatzübertragung auf andere Challenge-Rennen nicht möglich ist. Hinzu komme, dass zwei wichtige Sponsoren aufgrund der eigenen Situation bereits für die Austragung im kommenden Jahr abgesprungen seien, was die Lage zusätzlich erschwere. Ausgetragen wurde das Rennen in Baden-Württemberg von 2010 bis 2019, darunter in den ersten fünf Jahren als “Sparkassen CityTriathlon Heilbronn”, bevor der Wettkampf 2015 erstmals unter dem Challenge-Label stattfand.

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7 Kommentare
  1. Jochen Schiller

    Das ist extrem schade. Die Challenge Heilbronn war einer meiner Lieblingswettkämpfe. Ich werde aber niemandem einen Vorwurf machen, der sein Startgeld für 2020 nicht spenden wollte oder konnte.

  2. Niklas Ludwig

    Ich war nicht angemeldet, würde aber noch spenden. Gibt es vielleicht die Möglichkeit für ein Wiederbeleben mit genug spenden?

  3. Christoph

    Was aus dem Artikel nicht hervorgeht ist, dass das Startgeld komplett weg ist und kein Teilnehmer auch nur einen Cent zurückbekommen wird. Egal welchen Betrag man bereit war zu spenden.

  4. Th3Bug

    Echt Schade,
    Ich hab das ganze Startgeld gespendet mit der Hoffnung das es 2021 weitergeht. Ich habe aber auch Verständnis für diejenigen die weniger zahlen wollten oder könnten. Nur Schade dass diese jetzt überhaupt nichts bekommen. Hoffentlich finden sich wieder ein paar Enthusiasten die den Triathlon in Heilbronn wieder zurück bringen. Die Atmosphäre dort war schon speziell.

  5. Peter

    Spende ja, aber die kompletten 190,-€ Stargebühr in den Wind schreiben ist wirklich nicht lustig.

  6. Dirk

    So wie das in der e-mail der Veranstalter geschrieben ist, finden jetzt ja gar keine Rückerstattungen statt, d.h. alle Startgelder werden einbehalten, Also hätten nur weitere Spenden darüber hinaus von Teilnehmern und Sponsoren die Veranstaltung retten können.

  7. Martin

    Ein hoch auf sinnfreie Verbote…schade um den Wettkampf

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