Zwei Rennen, zwei Kontinente und zweimal Grund zur Freude aus deutscher Sicht. Sowohl beim Ironman 70.3 in Puerto Varas als auch beim traditionsreichen Triathlon von Portocolom standen deutsche Athleten ganz oben auf dem Podium.

Puerto Varas: Bolbat gewinnt Premiere in Chile
Beim ersten Ironman 70.3 in Puerto Varas hat sich ein deutscher Athlet in die Siegerliste eingetragen: Marcel Bolbat gewann das Rennen der Männer in 3:25:31 Stunden.
Die Bedingungen hatten es dabei in sich. Aufgrund des Wetters wurde das Schwimmen auf 750 Meter verkürzt, auf dem Rad machte vor allem der Wind das Rennen schwer. Bolbat ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und setzte sich vor Luciano Taccone (Argentinien, 3:35:29 Stunden) und Martín Baeza (Chile, 3:35:53 Stunden) durch.
Bei den Frauen sicherte sich die Chilenin Macarena Salazar den Sieg in 4:07:10 Stunden vor Romina Biagioli (Argentinien, 4:13:05 Stunden) und der US-Amerikanerin Laura Mathews (4:14:21 Stunden).
Portocolom: Schnödewind erneut vorn auf Mallorca
Auch beim Triathlon von Portocolom gab es einen deutschen Erfolg: Lukas Schnödewind gewann die 111-Kilometer-Distanz (1 – 100 – 10) und wiederholte damit seinen Sieg aus dem Jahr 2024. In 2:56:46 Stunden setzte er sich vor dem Spanier Jaume Florit Orell (3:00:36 Stunden) und dem Schweizer Michael Pfanner (3:01:01 Stunden) durch.
Bei den Frauen siegte die Belgierin Alexandra Tondeur in 3:18:31 Stunden knapp vor Corina Hengartner aus der Schweiz (3:19:10 Stunden), während die Deutsche Nicole Müller den dritten Platz belegte (3:43:12 Stunden).









