NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 06:02 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

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Duathlon-EM: Merle Brunnée dominiert in Alsdorf – Schaffeld überzeugt bei den Männern

Mit dem Titelgewinn von Brunnée und mehreren Top-Ten-Platzierungen zeigt sich das deutsche Team in Alsdorf insgesamt in guter Verfassung. Auch die Agegrouper unterstreichen einmal mehr ihre Stärke im Duathlon mit etlichen Titeln und Podiumsplatzierungen.

Merle Brunnée dominiert das Geschehen bei der Duathlon-Europameisterschaft in Alsdorf. Die viermalige Weltmeisterin krönt sich somit zum Anfang der Saison 2026 direkt mit einem Titel.
DTU / Jan Rockahr Merle Brunnée hat wieder zugeschlagen – die Duathlonspezialistin sicherte sich den Sieg.

Die deutschen Duathleten haben bei den Europameisterschaften über die Mitteldistanz im Rahmen des Powerman Alsdorf ein starkes Gesamtbild abgegeben und mit Merle Brunnée eine überragende Athletin in ihren Reihen gehabt. Die 31-Jährige wurde ihrer Favoritinnenrolle mehr als gerecht und sicherte sich mit einer eindrucksvollen Vorstellung den Titel.

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Dabei lief zunächst nicht alles nach Plan. Nach den ersten zehn Laufkilometern lag Brunnée noch mehr als eine Minute hinter der führenden Britin Rachel Brown zurück. Doch was folgte, war eine Machtdemonstration auf dem Rad. Mit einem Schnitt von knapp 42 km/h über die 60 Kilometer der Radstrecke übernahm die gebürtige Bremerin die Kontrolle über das Rennen, schloss die Lücke und setzte sich entscheidend ab.

Europameisterinnentitel und Streckenrekord: Brunnée unterstreicht Ausnahmestellung

DTU / Jan Rockahr Merle Brunnée steht auf der höchsten Stufe des Podests. Mit einem beeindruckenden Rennen sicherte sie sich den Europameisterinnentitel.

Mit einem komfortablen Vorsprung von mehr als drei Minuten ging Brunnée auf die abschließenden zehn Kilometer. Die Konkurrenz konnte die Lücke nicht mehr schließen und somit ließ sich die viermalige Weltmeisterin im Duathlon den Sieg nicht mehr nehmen. In 2:41:47 Stunden stellte sie nicht nur einen neuen Streckenrekord auf, sondern krönte sich nach WM-Gold im Vorjahr und EM-Silber 2024 nun auch zur Europameisterin.

Hinter ihr sicherte sich Brown Rang zwei, während die Niederländerin Dieske Kruisselbrink das Podium komplettierte. Aus deutscher Sicht überzeugte zudem Maja Betz, die als Fünfte das Podium nur knapp verpasste. Hannah Arlom und Lisa Strothmann lagen zwischenzeitlich ebenfalls aussichtsreich im Rennen, mussten auf den letzten Laufkilometern jedoch etwas abreißen lassen und belegten die Plätze sieben und neun.

Timo Schaffeld stark, Simon Huckestein mit DNF

DTU / Jan Rockahr Mit der siebtschnellsten Zeit auf dem Rad fuhr Timo Schaffeld noch bis auf den sechsten Rang vor.

Bei den Männern blieb ein Podestplatz zwar aus, dennoch setzte Timo Schaffeld ein klares Ausrufezeichen. Der 30-Jährige zeigte ein konstantes Rennen und arbeitete sich nach einem elften Platz im ersten Lauf kontinuierlich nach vorn. Vor allem auf dem Rad machte er Boden gut und lief am Ende auf einen starken sechsten Rang (2:29:40 Stunden).

Der Sieg ging an den Belgier Thibaut De Smet, der sich vor Andrea Alagona (Schweiz) und Matthew Nelson (Großbritannien) durchsetzte.

Für Simon Huckestein verlief das Rennen dagegen enttäuschend. Der WM-Fünfte des Vorjahres musste nach dem ersten Lauf vorzeitig aussteigen. Zwischen Kilometer fünf und sechs machte seine Wade dicht und ein Weiterlaufen war nicht mehr möglich.

Agegrouper erfolgreich

Neben den Profis waren auch eine Vielzahl an Agegroupern am Start. Hier konnten insgesamt neun deutsche Titel gesichert werden, ebenso wie 22 weitere Podestplätze. Hier gibt es die vollständigen Ergebnisse.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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