Europas Sieg beim Collins Cup

Peter Jacob / spomedis Jan Frodeno feiert im Ziel mit Teamkollege Gustav Iden.

Mit dem neuen Collins Cup will die Professional Triathlon Organisation (PTO) die Saison mit einem innovativen Teamformat bereichern. Bei der mit Stars gespickten Premiere in Samorin traten am Samstag jeweils sechs Frauen und sechs Männer für Europa, die USA sowie das Team International an. In jedes der zwölf Rennen schickten die Teams eine Athletin oder einen Athleten. Am Ende gewannen die Europäer mit 42,5 Punkten deutlich vor den US-Amerikanern (31,5 Punkte) und den internationalen Athleten (25,5 Punkte). Alle Ergebnisse gibt es hier.

Das Schwimmen in der Donau

Nach einem Startsprung von Ponton standen für die Athleten zum Auftakt zwei Kilometer Schwimmen an. In der welligen Donau zeigten sich zum Teil deutliche Technikunterschiede, und durch die Mini-Startfelder konnte sich niemand in einem Feld verstecken, sondern war von Beginn an voll gefordert. Für die beste Zeit bei den Frauen sorgte einmal mehr Lucy Charles-Barclay (25:43 Minuten), der es jedoch nicht gelang, ihre direkte Rivalin Katie Zaferes (25:47 Minuten) abzuhängen. Bei den Männern stieg Braden Currie nach 25:15 Minuten als Schnellster aus dem Wasser.

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80 Kilometer auf der Autobahn

Eine abgesperrte Autobahn bot den schnellen Untergrund für die zweite Disziplin. Die 80 Kilometer bewältigten die Frauen in rund zwei Stunden und weniger, die Männer waren bereits nach etwa 1:45 Stunden zurück in der Wechselzone auf dem riesigen Sportgelände der X-Bionic Sphere. Am besten kamen Taylor Knibb und Andrew Starykowicz mit dem Kurs zurecht. Beide zählten zum Team USA.

Tempo bolzen bis zum Schluss

Die 18 Laufkilometer führten die Top-Triathleten zunächst an der Donau entlang, dann über eine große Schleife zurück und ins Ziel. Da es für zwei, vier oder sechs Minuten Vorsprung Bonuspunkte für die Teamwertung brachte, gab es weder für die Ersten noch für die Letzten ein Ausruhen auf der Strecke. Jede Sekunde mehr oder weniger konnte entscheidend sein. Die besten Beine hatte bei den Frauen Jackie Hering. Die US-Amerikanerin lief 1:04:14 Stunden und ließ Anne Haug im direkten Duell nicht herankommen. Bei den Männern lief in 58:24 Minuten Gustav Iden am schnellsten.

Kein Rennen ohne Zielparty

Am Ende konnten es die Europäer krachen lassen. Sie gewannen sechs der zwölf Trielle und holten damit die meisten Punkte. Den großen Emotionen im Ziel folgte die Pokalübergabe auf der Bühne. Im Vergleich der Gesamtzeiten war Jan Frodeno an diesem Tag in 3:13:08 Stunden knapp vor Gustav Iden (3:13:35) der Schnellste. Bei den Frauen erzielte weder die favorisierte Daniela Ryf noch Lucy Charles-Barclay oder Anne Haug die Topzeit. Stattdessen zeigte Taylor Knibb in 3:30:10 Stunden die beste Gesamtperformance.

Alle Bilder, Interviews und Berichte vom Collins Cup findet ihr hier.

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4 Kommentare

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Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

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