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Das sagen die Profis vor dem Collins Cup

Am Samstag um 13 Uhr fällt der erste Startschuss bei der zweiten Auflage des Collins Cups. In insgesamt zwölf Triellen treten dann 36 der besten Triathletinnen und Triathleten der Welt für die Teams Europa, USA und International gegeneinander an. Sieben von ihnen schildern in Einzelinterviews ihre Erwartungen an das Event.

Die Deutschen Starter

Zum Team Europa gehören aus deutscher Sicht der zweifache Ironman-Weltmeister Patrick Lange, Ironman-Europameisterin Laura Philipp und die aktuelle Ironman-Vize-Weltmeisterin Anne Haug. Für Philipp ist die Veranstaltung in Šamorín eine einzigartige Gelegenheit, mit einigen ihrer „stärksten Konkurrentinnen zusammen in freundschaftlicher Atmosphäre“ statt wie üblich gegeneinander anzutreten. Die 35-Jährige feiert bei der zweiten Auflage des Events ihre Collins-Cup-Premiere und genießt es, das spezielle Teamgefühl zu erleben.

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Für Patrick Lange geht es nach der Collins-Cup-Premiere 2021 bereits zum zweiten Mal als Mitglied im Team Europe auf die Strecke. Der zweifache Ironman-Weltmeister empfindet es als „große Ehre, unter den Besten der Besten“ dabei sein zu dürfen. Der 35-Jährige, der nach seiner Coronainfektion im Juli im Training noch nicht wieder bei 100 Prozent steht, geht nicht davon aus, dass das Rennen für die Mannschaft aus Europa ein Selbstläufer wird, sondern schätzt vor allem die internationale Equipe bei diesem Format als sehr starke Konkurrenz ein.

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Anne Haug setzt ihren Fokus für die verbleibende Saison auf die Ironman-WM auf Hawaii. Den Collins Cup sieht sie aber als gutes Vorbereitungsrennen auf dem Weg dorthin. Dass dabei Team Europa trotz der großen Dominanz auf dem Papier nicht unbedingt die Nase vorn haben muss, begründet sie mit der besonderen Strecke, die Vorteile für Kurzstreckenathletinnen mit sich bringt.

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Zwei Norweger im Team Europa

Bei den Männern im Team Europa führt kein Weg vorbei an Olympiasieger und Ironman-Weltmeister Kristian Blummenfelt. Für den Collins Cup und den World Triathlon Cup in Bergen macht der Norweger eine Pause vom Höhentraining, bevor er auf Hawaii in die zweite Hälfte seiner Saison startet.

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Letztes Jahr hatte Gustav Iden die zweitschnellste Zeit beim Collins Cup hinter Jan Frodeno. Der ist in diesem Jahr nicht dabei und Iden visiert natürlich wieder eine Topplatzierung an. Auch für das erste Langdistanz-Aufeinandertreffen mit Landsmann Kristian Blummenfelt bei der Ironman-WM auf Hawaii sieht er gute Chancen für sich.

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Sodaro und Long gehen für das Team USA ins Rennen

Für das US-Team startet Chelsea Sodaro im zweiten Match gegen Ashley Gentle und Laura Philipp, gegen die sie beim Ironman Hamburg den Kürzeren zog, während sie die Deutsche beim Rennen der PTO-Tour in Edmonton als Dritte kürzlich auf Rang vier verwies. Dass sie auch beim Collins Cup gegen Laura Philipp antritt, hat sich die 33-Jährige im Vorfeld bereits gewünscht. „Sie holt das Beste aus mir heraus“, erklärt die US-Amerikanerin zum Kräftemessen auf der Strecke.

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Zum Abschluss seiner persönlichen Europa-Tour geht Sam Long in Šamorín für das Team USA an den Start. Er glaubt, dass das Rennen in diesem Jahr noch besser sein wird als letztes Jahr, da alle Athleten wüssten, was auf dem Spiel steht.

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