Zehn Jahre Sperre:
Ex-Radprofi hat seinem Sohn Florian Lienhart beim Doping geholfen

Der österreichische Ex-Radprofi Johann Lienhart hat eine zehnjährige Dopingsperre erhalten. Der dreifache Olympiateilnehmer soll seinem Sohn und Triathlet Florian Lienhart beim Doping unterstützt und die Substanzen besorgt haben, wie die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) mitteilte.

Nach Angaben der ÖADR soll Johann Lienhart im Zeitraum von Dezember 2018 bis März 2019 die verbotenen Substanzen Erythropoetin (EPO), Genotropin und Testosteron als Betreuungsperson beschaffen und an seinen Sohn weitergegeben haben. Außerdem wird Johann Lienhart von der Rechtskommission vorgeworfen, seinen Sohn im gleichen Zeitraum “bei der Begehung von Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen ermutigt, angeleitet und unterstützt” zu haben. Die zehnjährige und rechtskräftige Sperre des Bronzemedaillengewinners bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1987 endet am 21.06.2030.

Doping von Florian Lienhart verhindert Auftsieg von Haller Triathlonteam

Bekannt wurden die Details der Dopingvergehen von Florian Lienhart bereits im Sommer 2019, bevor Mitte Februar dieses Jahres die Rechtssprechung folgte. Der 25-Jährige wurde am 25. Mai 2019 bei den österreichischen Staatsmeisterschaften im Crosstriathlon und am 9. Juni vergangenen Jahres beim Neufelder Triathlon positiv auf die verbotene Substanz Erythropoetin (EPO) getestet. Im Rahmen der “Operation Aderlass” waren die Verstöße des Österreichers bekannt geworden, der im vergangenen Jahr noch als Teammitglied des deutschen Zweitliga-Vereins “GISA runIT by SV Halle” an den Start ging und letztendlich den Aufstieg des Teams in die 1. Triathlon-Bundesliga ungültig machte. Für sein Vergehen wurde er bis zum 2. Februar 2023 für vier Jahre gesperrt.

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2 Kommentare
  1. Axel

    Alles andere als eine Lebenslange Sperre ist unangemessen.

  2. Andreas Schöllmann

    Unglaublich! “Assi” zu sein scheint wohl auch genetisch vererbbar zu sein.

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