Sonntag, 21. April 2024

Carbon & Laktat: Dopingfall im Spitzensport

Die Nachricht des positiven Dopingtests von Collin Chartier erschüttert die Triathlonwelt. triathlon-Chefredakteur Nils Flieshardt und Redakteur Lars Wichert sprechen über den Fall und versuchen die Geschehnisse einzuordnen.

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11 Kommentare

  1. Einige Aussagen sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Gerade in der absoluten Leistungsspitze sind Verbesserungen nur sehr schwer zu erzielen (anders als im Anfängerbereich). Doping ist da definitiv eine Möglichkeit am Tag X (Siegprämie der PTO 100.000 Dollar) das letzte halbe Prozent oben drauf zu legen. Die social Media Präsenz einiger Profis lässt andere weniger medienaffine Profis von einer Art Jetset Livestyle träumen. Wenn dann noch sehr wenig getestet wird, wie einige namhafte Profis es darstellen, gibt es sehr große Anreize zu dopen.

  2. Ein deep dive zum Thema Doping, der absolut würdig war. Allerdings hätte ich mir noch im kleinen Rahmen etwas Inhalt zum aktuellen Renngeschehen gewünscht. Immerhin gab es 5 WM-Slots in Texas pro Geschlecht. Da gab es großen Sport, einige Kuriositäten (Skipper, Hansen) und viele durchschnittliche Leistungen der deutschen Top-Profis Lange, Angert, Stratmann, Dreitz auf Gran Canaria. Da wäre auch eine kurze WhatsApp-Sprachnachricht von einem der Profis schön gewesen, warum es wie lief.

  3. Ein spannendes Detail wäre noch gewesen, dass Collin Chartier an einer kleinen Division 3 Universität (Marymount) Exercise Physiology studiert hat.
    Bei LinkedIn weist er sich als ehemaliger Researcher in einem sehr relevanten Bereich aus:
    „Collin is the lead researcher working with Dr. Michael Nordvall in the study Hemoglobin, Hematocrit, and Anthropometric Alterations during the Competitive Triathlon and Cross Country Seasons. He is responsible for the design, collection, and statistical analysis of the study. He has experience in blood sample collecting, micro-hematocrit monitors, skin fold caliper testing, BIA body composition machines, and working with human subjects.“
    Insofern ist die Annahme, dass er in dem Bereich durchaus großes Vorwissen sowie auch entsprechende Kontakte hatte gar nicht abwegig.
    VG

  4. Ich sag mal Sam Laidlow. Kona passte null zum Tri Rating. Passte null zu seinen Vorleistungen beim Marathon. Seine Randleistung war viel alleine und echt krass. Und man merkt das die anderen Pros ihn nicht gerade mögen. Da ist doch was im Busch und viele ahnen was. Der stinkt zum Himmel. So tun als ob bis auf den einen nun aufgeflogenen Fall alles passt halte ich für sehr gewagt.
    Jetzt, mit den gestiegenen Preisgeldern kommt der Mist auch… Sehr sehr traurig.

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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