Mittwoch, 29. Mai 2024

Ironman Texas: Live-Übertragung und Starterliste

Im zweiten Rennen geht die Ironman Pro Series erstmals über die volle Distanz. Hier erfährst du, welche Profis beim Ironman Texas am kommenden Wochenende auf die Strecke gehen und wo du das Event verfolgen kannst.

Ein gelungenes Comeback nach ihrem Radsturz feierte Katrina Matthews mit einem Sieg beim Ironman Texas im Jahr 2023.

Beim Ironman Texas geht erneut ein Großaufgebot an Eliteathleten auf die Strecke. Für das Starterfeld haben bei den Profis insgesamt 105 Athletinnen und Athleten gemeldet. Der Anreiz ist groß. Nach dem Ironman 70.3 Oceanside zum Auftakt der Ironman Pro Series ist es der erste Wettkampf der Rennserie, der über die volle Distanz von 226 Kilometern ausgetragen wird. Dadurch können die Sieger im Vergleich zur Premiere in Kalifornien über die Mitteldistanz gleich doppelt so viele Punkte für die Gesamtwertung gewinnen. 5.000 Zähler erhalten die Erstplatzierten. Jede Sekunde Rückstand bedeutet für die nachfolgenden Profis: ein Punkt Abzug. Außerdem bietet der Wettkampf rund 50 Kilometer nördlich von Houston als Ironmans nordamerikanische Meisterschaft jeweils sechs WM-Slots für Frauen und Männer.

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Bei den Frauen treffen alte Bekannte aufeinander

Bei den Frauen sind mit der Britin Katrina Matthews und der US-Amerikanerin Jocelyn McCauley zwei Athletinnen am Start, die im „Friendship State“ der USA bereits gewinnen konnten. Matthews war im vergangenen Jahr als Erste über die Ziellinie gelaufen. Das Rennen hatte nach ihrem schweren Radunfall ein Jahr zuvor zugleich ihr Comeback auf der Langdistanz markiert. Am kommenden Wochenende wird die 33-Jährige erneut nach einer Verletzung an der Startlinie stehen. Beim Miami T100 zum Auftakt der Saison zog sie sich Anfang März einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Inwieweit sie wieder komplett konkurrenzfähig ist, wird sich spätestens auf der Laufstrecke zeigen.

In Texas treffen alte Bekannte aus dem Jahr 2023 aufeinander. Mit der Dänin Maja Stage Nielsen tritt die Zweitplatzierte aus dem vergangenen Jahr an, die seinerzeit vor der Drittplatzierten McCauley landete. Die beiden US-Amerikanerinnen Lauren Brandon und Danielle Lewis sind ebenfalls mit von der Partie. Beide liefen bei der letzten Ausgabe des Events auf Platz vier und fünf ein. Die Britin Fenella Langridge, die in Oceanside den sechsten Platz belegte, ist eine der Athletinnen, die mit einer guten Platzierung einen ordentlichen Vorsprung in der Rangliste der Pro Series herausholen könnte.

Patrick Lange muss Sekunden für das Gesamtranking gutmachen

Bei den Männern gilt Patrick Lange als Favorit auf den Sieg. Der Ironman-Vizeweltmeister von 2023 muss nach seinem 16. Platz beim Ironman 70.3 Oceanside ein paar Sekunden zwischen sich und die Konkurrenz bringen, die ebenfalls in Oceanside am Start war. So könnte er Punkte und Plätze im Pro-Series-Ranking gutmachen. Braden Currie, Joe Skipper, Chris Leifermann und Matt Hanson liegen nach dem Wettkampf in Kalifornien alle vor dem Deutschen. Auch auf der Langdistanz sind sie ernst zu nehmende Gegner. Mit dem Polen Robert Wilkowiecki und dem US-Amerikaner Matthew Marquardt sind zudem Athleten auf der Strecke, die im vergangenen Jahr Platz zwei und drei ins Ziel brachten. Nicht zu unterschätzen sind Florian Angert und – als kleiner Geheimtipp – Paul Schuster. Er kehrt nach Verletzung und langer Pause in den Profizirkus zurück.

Übertragung

Der Ironman Texas wird wie alle Rennen der Ironman Pro Series live auf der separaten Seite des Veranstalters übertragen. Der Startschuss fällt am Samstag, 27. April, um 6:25 Uhr Ortszeit (13:25 Uhr deutscher Zeit) für die Männer. Die Frauen folgen im Abstand von fünf Minuten. Ebenso wird das Rennen auf Outside TV mit englischem Kommentar in Deutschland empfangen. Hier beginnt die Übertragung bereits um 13 Uhr deutscher Zeit.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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