Neuer Herzfrequenzsensor: Wahoo stellt den „Trackr Heart Rate“ vor

Genau, komfortabel, nachhaltiger. Das sind die Attribute, mit denen das neue Gadget der US-Amerikaner punkten soll. Dabei soll sich der Sensor nahtlos in das Wahoo-Ökosystem einfügen.

Hersteller Komfortabel und genau – diese Attribute gibt Wahoo für den Trackr Heart Rate an.

Mit dem „Trackr Heart Rate“ stellt Wahoo heute einen Neuzugang in seiner Produktpalette vor. Der Trackr Heart Rate ist laut den US-Amerikanern der erste Herzfrequenzmesser führender Fitness- und Trainingsmarken, der mit einem „leistungsstarken, wiederaufladbaren Akku“ ausgestattet ist. Die Lebensdauer der Energiequelle vor dem nächsten Ladezyklus gibt Wahoo mit mehr als 100 Stunden an. „Dies löst die seit langem bestehenden bestehenden Verbraucher-, Umwelt-, Leistungs- und Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit Herzfrequenzmessern, indem es die Verwendung von Knopfzellenbatterien überflüssig macht“, betont das Unternehmen bei der Vorstellung des Device.

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Das Versprechen: genau, komfortabel, nachhaltiger

Als weitere Merkmale des Trackr Heart Rate gibt Wahoo die Genauigkeit, den Komfort und die Ökosystem-Kompatibilität an. Der Sensor liefere mit seinem Erkennungsalgorithmus genaue Herzfrequenzdaten in Echtzeit, um die Trainingseffizienz zu steigern und eine optimale Leistung zu unterstützen. Beim Design des Brustgurts habe der Komfort im Vordergrund gestanden. Einschließlich eines nicht-invasiven Seitenverschlusses, der es dem Sportler ermögliche, sich bei jedem Training frei zu bewegen. Die Verbindung zu anderen Devices erfolge über ANT+ und Multi-Bluetooth. Dadurch lasse sich der Trackr Heart Rate mit verschiedenen Trainingssystemen für drinnen und draußen koppeln. Darunter mit Elemnt-Computern, GPS-Smartwatches und Smartphones sowie mit Apps wie Zwift oder Strava und dem Wahoo-Ökosystem. Mit der Schutzklasse IPX7 bietet das Gadget einen gewissen Schutz gegen Feuchtigkeit. Per Definitionem gibt diese Zertifizierung an, dass das Gerät bis zu 30 Minuten in einem Meter Tiefe gegen das Eindringen von Wasser geschützt ist.

Hersteller Nachhaltiger: Der Trackr Heart Rate wird per wiederaufladbarem Akku betrieben. Ein Batteriewechsel entfällt.

Anspruchsvolle Athleten im Blick

„Unser Ziel war es, ein Gerät zu entwickeln, auf das sich Athleten verlassen können, wenn es um genaue Daten, unübertroffenen Komfort und nahtlose Integration in ihr Trainings-Ökosystem geht“, erklärt Wahoo-CEO Gareth Joyce. „Trackr Heart Rate“ wurde entwickelt, um selbst die Bedürfnisse der anspruchsvollsten Athleten zu erfüllen. Wir wollen ihnen die Mittel an die Hand geben, ihr Training zu optimieren und ihre Leistungsziele zu erreichen.“

Trackr Heart Rate kostet 89,99 Euro und ist das erste Produkt der neuen Trackr-Zubehörlinie von Wahoo. Diese werde im Laufe dieses Jahres und bis 2025 eine Reihe von neu entwickelten Sensoren für Ausdauersportler umfassen.

Erster Eindruck

Der Nachhaltigkeitsgedanke, den der aufladbare Pulsgurt mitbringt, wird ebenso bei der Verpackung berücksichtigt. In einer kleinen Pappschachtel kommt alles, was für den „Trackr Heart Rate“ benötigt wird : Brustgurt, Sender sowie Aufladekabel sind im Lieferumfang enthalten. Der Brustgurt wird mit jeweils einem Knopf am Sender angeheftet. Der Übergang vom Gurt zum Sender ist clean und hat im Test keinerlei Scheuerstellen verursacht. Insgesamt trägt sich der Pulsgurt angenehm, das weiche Material lässt sich nach Gebrauch abwaschen und trocknet recht zügig. Das Koppeln zum Computer für virtuelles Training sowie die Verbindung mit Uhren anderer Hersteller funktionierte problemlos. In allen Tests erschienen die Herzfrequenzdaten genau und schlüssig. Die Akkulaufzeit ist mehr als ausreichend und der Prozess des Aufladens ist simpel.

Fazit

Einen Pulsmesser ohne Batterie zu haben und stattdessen einen Akku zu verwenden, ist allein aus Nachhaltigkeitsaspekten gut. Die Kompatibilität zu anderen Geräten überzeugt. Für den normalen Sportgebrauch ist der „Trackr Heart Rate“ ausreichend und liefert die Herzfrequenzdaten zuverlässig. Wünschenswert wäre eine höhere Schutzklasse für die Wasserdichtigkeit, dann wäre er auch für den Wettkampf zu gebrauchen. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass der Sender dank Neoprenanzug keinen Schaden nimmt, herausfordern muss man das aber nicht. Für Datenfans wäre zudem die Erfassung von Metriken der Laufeffizienz wünschenswert. Alles in allem bekommt man einen Pulsgurt mit angenehmem Tragegefühl, der die Herzfrequenzdaten zuverlässig erfasst und übermittelt und dabei den Nachhaltigkeitsaspekt im Gadgetbereich neu denkt.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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