Mittwoch, 8. Februar 2023
€ 0,00

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

SzeneDer Triathlon-Song zum Wochenende – "Super Duper Agegrouper"

Der Triathlon-Song zum Wochenende – “Super Duper Agegrouper”

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

- Anzeige -

Erst war es das “Triathlonrad”, das uns augenzwinkernd beste Unterhaltung geboten und den Spiegel vorgehalten hat, dann kam “Leider geil” als musikalische Hommage an den besten Sport der Welt, in der sich viele von uns wiedergefunden haben. Jetzt hat Christian “Muckemann” Friedrich nachgelegt und kurz vor Weihnachten ein drittes Werk mit Bezug zum sportlichen Dreikampf veröffentlicht: Mit “Super Duper Agegrouper” können sich die Triathleten über den Jahreswechsel die Zeit in der Pain Cave oder auf der Massageliege versüßen.

Reminiszenz an “No sleep till Brooklyn”

Während das “Triathlonrad” eine Parodie auf Fischmobs “Bonanzarad” war und “Leider geil” schon im Titel verrät, dass der Hit von Deichkind Grundlage mit textlicher Anpassung war, findet mit “Super Duper Agegrouper” kein Cover, sondern eine mehr oder weniger musikalische Eigenkomposition den Weg in eure Playlist. Mit deutlicher Anlehnung allerdings an einen Klassiker: “No sleep till Brooklyn”. Friedrich: “Ich habe mich etwas an den Beastie Boys orientiert, das gebe ich zu.” Ein reines musikalisches Cover ist es jedoch nicht.

In dem Song “Super Duper Agegrouper” heißt es zum Beispiel: “Könnt’ ich nur schwimmen wie die Lucy, Fahrrad fahr’n wie Normann Stadler, dann noch laufen wie der Lange, dann wär’ ich unschlagbar” oder “Könnt’ ich nur schwimmen wie Al-Sultan und wie Sebi Fahrrad fahr’n, dann schnell laufen wie die Haug, hätt’ ich die Quali längst auch”. Oder aber: “So gut wie die Queen of Kona, oder wie – na klar – “The Man”, oder hieß einfach Jan Frodeno, wär’ ich ein perfekter Ironman”. Etwas, das viele Altersklassenathleten sich wünschen dürften, denn schließlich wären sie dann – wie Christian Friedrich zu dem Schluss kommt – der “Super Duper Agegrouper”.

Deutsche Hawaii-Sieger und Disziplin-Spezialisten sind im Song verewigt

Der Titel ist dem “Muckemann” eingefallen, als er über eine legendäre schwedische Band nachgedacht hat. “Ich habe gerade über ABBA gegrübelt und mir kam “Super Trouper” in den Sinn. Daraus wurde dann Super Duper, das sich perfekt auf Agegrouper reimt. Dann habe ich die Auswahl der Profis vorgenommen”, sagt Friedrich. Die erfolgte mit Blick auf ein stimmiges Gesamtwerk. “Ich wollte die wichtigen deutschen Hawaiisieger und -siegerinnen dabei haben – und alle die noch DIE eine Disziplin besonders gut können. Die Kombination daraus wäre dann der perfekte Agegrouper.”

Gesang selbst aufgenommen, Schlagzeug, Bass und Soli eingekauft

So seien zunächst zwei Strophen und circa zwei Minuten Lieddauer entstanden. “Mir fehlten aber immer noch wichtige Profis, die ich unbedingt dabei haben wollte, deswegen habe ich nach dem Solo noch eine dritte Strophe eingebaut”, erklärt der “Muckemann”: “Insgesamt habe ich 29 Profis, darunter sieben Frauen, in den Song eingebaut. Ich gestehe: Die Quote war mir letztlich egal. Es fehlen noch einige Profis, aber es ist auch so schon ein langer Song geworden”, betont er augenzwinkernd. Den Gesang hat der Vollblutmusiker selbst aufgenommen, Schlagzeug, Bass und Soli sind eingekauft.

“Muckemann” plant ein ganzes Triathlon-Album

Im Vergleich zu “Triathlonrad” und “Leider geil” kann Christian Friedrich dieses Mal (noch) kein Video anbieten. “Ich hatte ein tolles im Kopf, habe es aber nicht hinbekommen, deswegen habe ich im Youtube-Video nur die Lyrics drin, immerhin versteht man so den Text dann noch besser.” Über Unterstützung beim Videodreh aus den Reihen der Triathlon-Community oder darüber hinaus würde sich der “Muckemann” freuen. Der Song ist auch auf Spotify verfügbar.

Übrigens: “Super Duper Agegrouper” wird nicht das letzte Werk von Christian Friedrich mit Triathlonbezug bleiben. Der Wahldäne aus Kopenhagen hat insgesamt neun Songs über Triathlon, dessen große Protagonisten und auch Rennen in Planung oder bereits fertig. “Ich glaube, ich bringe nächstes Jahr ein ganzes Triathlonalbum heraus”, überlegt Friedrich. “Vermutlich zur Challenge Roth.” Ein Album zur jüngst von euch bei den triathlon-Awards zur besten Langdistanz gewählten Traditionsveranstaltung in Franken – klingt hitverdächtig.

Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
- Anzeige -

5 Kommentare

  1. Peinlich, dass ihr für so einen Mist Werbung macht. 🙈 Ihr wart mal das Triathlon Magazin No. 1. Aber mittlerweile könnt ihr keinesfalls mehr mit Pushing Limits, der Triathloncrew, etc. mithalten. Ohne frischen Wind in der Redaktion sehe ich ganz ganz schwarz für euch.

    • Schade das dir das Lied nicht gefällt. Hatte mir echt Mühe gegeben. Die Triathlonwelt ist halt sehr vielfältig. Gruss der Muckemann

    • @Ina: Du solltest vielleicht mal überlegen was für ein Medium tri-mag ist und was für Medien PL bzw. TC sind. Äpfel mit Birnen vergleichen ist nicht so super. Aber das wird leider, wie Gert es schön schreibt, aktuell sehr oft gemacht.

  2. Ich feiere Christians Songs und bin damit sicher nicht aleine. Ich finde es auch gut, dass ihr das hier publiziert und man somit über Neuerscheinungen vom Muckemann informiert wird. Weitermachen! Schwarzseher gibt’s um diese Jahreszeit eben mehr als sonst 😉🤣

Kommentiere den Artikel

Bitte gib hier deinen Kommentar ein (und bitte sei dabei fair anderen gegenüber)!
Bitte gib deinen Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Aktuell sehr beliebt

Das Starterfeld der Männer: Topstars bei der Challenge Roth

Das Warten hat ein Ende: Das Männer-Starterfeld der Challenge Roth 2023 ist veröffentlicht und wir stellen die Topfavoriten vor. Das Frauen-Feld folgt am Donnerstag.

Die fünf größten Lauf-Irrtümer

Alle Disziplinen im Triathlon haben ihre Mythen und neunmalklugen Sprüche. Sie sind zwar weit verbreitet, entsprechen allerdings meistens nicht der Wahrheit. Wir stellen fünf klassische Laufirrtümer vor und erklären, wieso man diesen „Weisheiten“ keinen Glauben schenken sollte.

Road to Römer: Neuer Monat, neue Werte

Es wird ernst: Nicht nur das Training zieht so langsam an, die Umfänge werden länger und die Intensitäten steigen. Für Anna geht es zur ersten Triathlon-Leistungsdiagnostik, bei der nicht alle Ergebnisse so ausfallen, wie gewünscht.

Der Ticker vom Wochenende: Debütantensieg in Australien und alternative Formate

Am Wochenende gab es Triathlon in klassischer und abgewandelter Form. Hier kommen einige Ergebnisse im Überblick.

Carbon & Laktat: Kienle auf dem Weg nach Norwegen! Iden auf dem Weg zum GOAT?

Vom Start Kienles beim Norseman über die eigenen Ziele in der kommenden Saison bis zu Gustav Iden, der die GOAT-Frage noch nicht richtig beantworten möchte, Nils Flieshardt und Lars Wichert freuen sich gemeinsam auf die anstehende Saison.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

In ihrer Vorbereitung auf den Swissman 2023 wechselt Sonja Tajsich vorübergehend die Sportgeräte. Hier berichtet sie über das Wagnis Wintertriathlon.

ePaper | Kiosk findenAbo

58,355FansGefällt mir
52,533FollowerFolgen
24,100AbonnentenAbonnieren

Aktuelle Beiträge

Ironman Legacy Program: Bedingungen für 2024 erschwert

0
Die treuesten und engagiertesten Agegrouper können sich seit 2012 mit dem Legacy Program den Traum vom Start bei einer Ironman-WM auf Hawaii erfüllen. Für 2024 hat Ironman nun die Anforderungen für Bewerber erschwert. Der Grund ist der jährliche Wechsel von Frauen- und Männer-WM auf Big Island.