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"Ich habe jeden Tag dafür gearbeitet"
Martin Schulz holt erneut Gold bei Paralympics

Nach dem Sieg in Rio de Janeiro 2016 verteidigt der 31-Jährige seinen Titel im Paratriathlon in Tokio. Nach 58:10 Minuten überquerte der Leipziger die Ziellinie vor George Peasgood und Stefan Daniel.

Nach 2016 gewinnt Martin Schulz in Tokio seine zweite paralympische Goldmedaille.

Der deutsche Paratriathlet Martin Schulz hat die Goldmedaille bei den Paralympics von Tokio im PTS5-Rennen geholt. Mit einem starken Lauf sicherte sich der 31-Jährige den Sieg, nachdem er bereits 2016 in Rio Gold gewonnen hatte. Silber sicherte sich der Brite George Peasgood, Bronze ging an den Silbermedaillengewinner von Rio 2016, Stefan Daniel aus Kanada.

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Laufentscheidung nach 58 Minuten

Über die Sprintdistanz von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen entschied sich das Rennen erst in der letzten Disziplin. Peasgood hatte als Erster den letzten Wechsel absolviert. In Schlagdistanz lag Schulz, der sich auf der zweiten der insgesamt vier Laufrunden an die Spitze und anschließend vom Feld absetzte. Nach 58:10 Minuten überquerte Schultz die Ziellinie mit 45 Sekunden Vorsprung auf Peasgood, der den größten Teil des Rennens in Führung gelegen hatte. Das Podium komplettierte der Kanadier Stefan Daniel, der nach 59:22 Minuten das Ziel erreichte. 

“Es fühlt sich unglaublich an. Nach Rio hat nicht alles gut funktioniert. Aber das war mein Ziel. Ich habe jeden Tag dafür gearbeitet. Das ist es, was ich von mir selbst erwartet habe und was andere von mir erwartet haben. Nach der zweiten Runde im Lauf wusste ich, dass ich es wieder schaffen kann”, sagte Schulz, “ich habe von den ersten Metern des Schwimmens an darauf hingearbeitet. Ich war sehr froh, dass ich beim Schwimmen mit der ersten Gruppe mithalten konnte, da ich vorher Probleme mit dem Schwimmen hatte. Dank meines Schwimmtrainers habe ich mich in den letzten zwei Jahren verbessert. Das hat mir heute sehr geholfen. Mein Radfahren war auch sehr gut. Die erste Runde beim Laufen war nicht so toll, aber dann konnte ich mich steigern. Ich glaube, es war ein bisschen wie ein Runners High.”

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