Dienstag, 17. Februar 2026

Sprint-WM der Agegrouper: Unter den Jubel mischt sich Trauer

Bei der Sprint-WM in Torremolinos waren einige deutsche Agegrouper erfolgreich. Unter den Podiumsplatzierungen waren sogar WM-Titel. Überschattet wurde das Event von zwei Todesfällen.

Tommy Zaferes

Vier Tage lang geht derzeit im spanischen Torremolinos, in der Nähe von Malagá, die Kurzdistanz-Weltmeisterschaft über die Bühne. Der gestrige Tag gehörte neben den Athletinnen und Athleten der U23 den Agegroupern, die über die Sprintdistanz antraten. Einige Deutsche konnten nach einem erfolgreichen Wettkampf auf das Podium klettern.

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Zwei WM-Titel für Deutschland

In der W20–24 belegte Lena Riedel mit einer Zeit von exakt 1:14 Stunden Platz zwei. Nur 30 Sekunden trennten sie vom Sieg. Thomas Winkelmann verpasste in der M40–44 den zweiten Platz denkbar knapp um lediglich eine Sekunde. Er war nach 1:08:02 Stunden im Ziel. In der W45–49 lief Renate Forstner nach 1:20:11 Stunden auf Platz zwei. Eine Weltmeisterin gab es in der W55–59. Bettina Lange gewann mit einer Zeit von 1:15:37 Stunden. In der gleichen Altersklasse bei den Männern sicherte sich Olaf Geserick nach 1:11:17 Stunden Platz drei. Schnapszahlen in der Startnummer scheinen Katjana Quest-Altrogge Glück gebracht zu haben. Die 2299 brachte sie nach 1:22:31 Stunden auf Platz zwei der W60–64. Alter macht langsam? Nicht bei Lothar Stall. Er wurde mit 1:21:52 Stunden Weltmeister in der M70–74, mit einem Vorsprung von rund zweieinhalb Minuten. Rudolf Puhe sicherte sich in der M75–79 den zweiten Platz mit 1:36:59 Stunden.

Gründe der Todesfälle unbekannt

Die Veranstaltung wurde von zwei Todesfällen überschattet. Teilnehmende sind bei der Agegroup-WM ums Leben gekommen. Eine Person stammte aus Mexiko, die andere aus Großbritannien. Über die Hintergründe ist nichts bekannt. World Triathlon äußerte sich in einer Stellungnahme: „Unser tiefes Beileid gilt ihren Familien, Freunden, den nationalen Verbänden und der gesamten Triathlon-Familie. World Triathlon, der spanische Verband und das LOC stehen in Kontakt mit den Familien und den nationalen Verbänden, um ihnen in dieser schweren und traurigen Zeit die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.“

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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