Sonntag, 23. Juni 2024

Qualifikationsläufe der Sprint-WM in Hamburg: Simon Henseleit und Tim Hellwig ziehen ins Finale ein

Die ersten 20 Finalisten der Sprint-WM stehen fest. In zwei Qualifikationsläufen über die Supersprintdistanz konnten sich die Deutschen Simon Henseleit und Tim Hellwig durchsetzen, ebenso wie Olympiasieger Kristian Blummenfelt. Andere Athleten müssen am Abend im Hoffnungslauf noch einmal ran.

Frank Wechsel / spomedis

Es ging Schlag auf Schlag in der Hamburger Innenstadt. Die Qualifikationsläufe der Sprint-WM wurden als Supersprint mit 300 Metern Schwimmen, 7,5 Kilometern auf dem Rad sowie 1,75 Kilometern Laufen ausgetragen, wodurch jede noch so kleine Schwäche das Aus bedeuten kann. In zwei Rennen im Abstand von rund zehn Minuten konnten sich die jeweils schnellsten zehn Athleten direkt für das Finale am Samstagnachmittag qualifizieren. Alle anderen benötigen eine Platzierung in den Top 5 am Freitagabend in den sogenannten Hoffnungsläufen, um weiterhin um den Weltmeistertitel kämpfen zu können. Die Aufteilung der Starter auf die beiden Qualifikationsläufe erfolgte nach WTCS-Ranking. Der Erste startete im ersten Durchgang, der Zweite im zweiten, der Dritte wieder im ersten und so weiter.

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Henseleit setzt sich durch

Im ersten Durchgang waren es Jonas Schomburg, Simon Henseleit, Lasse Nygaard Priester und Lasse Lührs, die für die Deutsche Triathlon Union (DTU) an den Start gingen. Henseleit landete beim Sieg des Portugiesen Vasco Vilaça nach einem starken Rennen auf Platz sieben und war damit der einzige deutsche Athlet, der sich die direkte Qualifikation sichern konnte. Nygaard Priester verpasste den Einzug ins Finale auf Platz elf denkbar knapp, Lührs befand sich nach einem Sturz beim Laufen mit Platz 13 ebenfalls in Schlagdistanz. Beide müssen nun in Rekordzeit regenerieren, um für die Hoffnungsläufe heute Abend fit zu sein. Dies gilt auch für Ironman-Weltmeister Gustav Iden. Nachdem er im Interview mit tri-mag.de bereits hatte durchblicken lassen, dass seine Form derzeit nicht die beste sei, war es wenig überraschend, dass der Norweger in der Qualifikation nicht unter den Top Ten war.

Qualifizierte Athleten aus Lauf 1

  • Vasco Vilaça (POR)
  • Manoel Messias (BRA)
  • Jelle Geens (BEL)
  • Vetle Bergsvik Thorn (NOR)
  • Alex Yee (GBR)
  • Jacob Birtwhistle (AUS)
  • Simon Henseleit (GER)
  • Tayler Reid (NZL)
  • Tyler Mislawchuk (CAN)
  • Antonio Serrat Seoane (ESP)

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Blummenfelt gewinnt, Hellwig im Finale

In Lauf Nummer zwei folgten aus Deutschland Tim Hellwig, Valentin Wernz und Johannes Vogel. Sie mussten sich unter anderem gegen Olympiasieger Kristian Blummenfelt beweisen. Dieser zeigte, dass ihm auch auf den kürzesten Distanzen niemand etwas vormachen kann und lief als Erster ins Ziel. Tim Hellwig wurde Fünfter und qualifizierte sich damit ebenfalls direkt für das Finale. Valentin Wernz (Platz zwölf) und Johannes Vogel (Platz 16) können dies am Abend nachholen.

Qualifizierte Athleten aus Lauf 2

  • Kristian Blummenfelt (NOR)
  • Hayden Wilde (NZL)
  • Matthew Hauser (AUS)
  • Csongor Lehman (HUN)
  • Tim Hellwig (GER)
  • Max Studer (SUI)
  • Miguel Hidalgo (BRA)
  • Marten Van Riel (BEL)
  • Charles Paquet (CAN)
  • Tom Richard (FRA)

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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