NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 06:01 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Nichts geht mehr: Was bei einem Hitzschlag zu tun ist

Unerbittliche Hitze, fehlender Schatten, Flüssigkeitsmangel – und schon zieht der Körper die Notbremse. Szenen von torkelnden oder am Streckenrand liegenden Triathleten sind durchaus präsent. Nicht selten ist ein Hitzschlag schuld. Das sind die Symptome und so reagierst du richtig.

Anna Bruder / spomedis

Es ist mehr als der landläufig „hochgehen“ genannte Leistungseinbruch beim Triathlon. Wer einen Hitzschlag erleidet, der geht nicht nur hoch und schleppt sich anschließend irgendwie über die Ziellinie. Stattdessen zieht der Körper die Notbremse und fährt seine Funktionen weitestgehend herunter, um in den Überlebensmodus zu schalten. Klingt drastisch, aber nichts anderes passiert in dem Moment. Bilder von Athleten, die erst über die Strecke torkeln, um anschließend unfreiwillig Rast zu machen, kennt wohl jeder. Ebenso Szenen von Triathleten, die am Streckenrand hocken und nicht mehr ansprechbar sind oder im Delirium agieren. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall und erfordert sofortige Maßnahmen. So äußert sich die bedrohliche Situation und so reagierst du richtig.

- Anzeige -

So kommt es zum Hitzschlag

Ein Hitzschlag ist nicht mit einem Sonnenstich zu verwechseln. Bei einem Hitzschlag kommt es zu einer Überhitzung des gesamten Körpers – oft infolge intensiver körperlicher Anstrengung bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Da beim Triathlon, vor allem auf den längeren Distanzen über mehrere Stunden, die körperliche Belastung anhält und die Körperkerntemperatur steigt, erschweren extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit die Kühlung des Körpers. Der Schweiß kann nicht mehr effektiv auf der Haut verdunsten. Das bringt die Athletin oder den Athleten in den roten Bereich. Hinzu kommt eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr, die zu einer Dehydratation führen kann. Das kann die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, durch Schwitzen Wärme abzugeben. Mancher macht auch den Fehler, zu spät in die klimatische Zone eines Hitzerennens zu reisen und verpasst dadurch eine notwendige Akklimatisierung an die hohen Temperaturen. Obendrein kann ungeeignete Kleidung die Kühlung erschweren, wenn sie keine ausreichende Belüftung ermöglicht und so die Körperwärme einschließt. Auch wer sich keine Abkühlungsphasen im Rennen leistet, setzt sich einem erhöhten Hitzschlagrisiko aus.

Symptome eines Hitzschlags

Mit triathlon+ weiterlesen

Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive
Du bist bereits Mitglied? Hier einloggen
triathlon+
Zahl des Tages
10

Ein Detail mit Wirkung: Ab 2026 dürfen am Oberrohr befestigte …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Mehr zum Thema

206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

Verwandte Artikel

Sportmedizinische Gefahren bei Ausdauersportarten: Hyperthermie und ihre Langzeitfolgen

Nicht nur auf Hawaii sind sie im Zielbereich zahlreich vertreten: Eisbäder. Eiskaltes Wasser nach der Zielankunft kann lebensrettend sein und die gefährlichen Folgen eines Hitzschlags verhindern.

Temperaturempfinden: Hitze ist nicht gleich Hitze

Für die einen sind Rennen unter hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit unmenschlich, die anderen ziehen unbeeindruckt ihre Bahnen. Athletinnen und Athleten nehmen die Bedingungen unterschiedlich wahr. Warum ist das so?

Community-Chat aktuell

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge